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2. Bundesligen: Karlsruhe mit gelungenem Saisonstart (2/2)

20.09.2022 • 2. Bundesligen Autor: SSC Karlsruhe 133 Ansichten

Die BADEN VOLLEYS sind nahezu perfekt in die neue Saison gestartet.

Karlsruhe mit gelungenem Saisonstart (2/2) - Foto:  Miachel Oexner

Jannik Brentel, Maxi Kersting und Felix Roos bejubeln die 6 Punkte. (Foto: Miachel Oexner)

Gegen die beiden "Angstgegner" der letzten Saison konnten sie sich beim Heimspiel Doppelpack mit 3:0 bzw. 3:1 durchsetzen und somit die vollen sechs Punkte sichern.

Am zweiten Tag des Doppelheimspieltags war der GSVE Delitzsch zu Gast in der Sporthalle des Otto-Hahn-Gymnasiums. In der vergangenen Saison lieferten sich die beiden Teams in beiden Aufeinandertreffen einen spannenden und spektakulären Schlagabtausch, in dem einmal die Sachsen mit 3:1 und einmal die Badener mit 3:2 die Oberhand behielten. Besonders die Vorstellung vom Delitzscher Robert Karl war dabei in Erinnerung geblieben, ihn zu stoppen war eines der wichtigsten Themen in der taktischen Vorbereitung durch Headcoach Antonio Bonelli. Dieser rotierte sein Team auf gleich vier Positionen im Vergleich zum Tag davor, die Neuzugänge Alex Benz und Oliver Chudoba sowie die beiden Routiniers Jens und Thorben Sandmeier rückten in die Startformation. Auch auf Delitzscher Seite waren einige neue Gesichter zu erkennen, am schwerwiegendsten ist hierbei sicherlich der Verlust des langjährigen Stammzuspielers Felipe Pardini-Glaser.

Wie am Tag zuvor startete Karlsruhe exzellent in die Partie, zwang den Gegner bereits beim Stand von 5:2 zur ersten Auszeit. Delitzsch ließ sich jedoch nicht abschütteln, kam wieder heran und ging selbst mit 16:17 in Führung. Dann der Schockmoment des Abends: BADEN VOLLEYS Kapitän Jens Sandmeier knickte bei einer Angriffsoption um und konnte zunächst nicht weitermachen, sollte jedoch später wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. Für ihn kam Lukas Jaeger in die Partie und nutzte diese Chance sogleich mit einer starken Aufschlagserie zum 21:18. Diesen Vorsprung ließen sich die Karlsruher nicht mehr nehmen und gewannen den Durchgang mit 25:21.

Der Aufschlag sollte an diesem Abend den größten Unterschied zwischen den beiden Teams machen. Am deutlichsten kam dies im zweiten Satz zum Vorschein, in dem die BADEN VOLLEYS ihre Gegner mit enormen Aufschlagdruck regelrecht überrollten. "Wir wollten möglichst viel Druck im Aufschlag machen und hatten klare taktische Vorgaben im Block, damit Delitzsch ihr gefährliches Spiel über die Mitte nicht so leicht aufziehen kann. Das ist uns über weite Strecken des Spiels sehr gut gelungen", so Bonelli. Die Gäste kamen in diesem Satz überhaupt nicht in ihr Spiel, folgerichtig ging dieser überdeutlich mit 25:11 an Karlsruhe.

Satz Nummer drei weckte dann wieder Erinnerungen an die beiden Aufeinandertreffen der letzten Saison. Beide Teams schenkten sich nichts, ein spannendes hin und her mit spektakulären Aktionen auf beiden Seiten. Bei den Karlsruhern waren es Jens Sandmeier und Alex Benz die für den Großteil der Punkte sorgten, bei Delitzsch Diagonalangreifer Florian Lüddemann und der spätere Silber-MVP Karl-Erik Pöhnitzsch. Bis zum Stand von 18:18 konnte sich kein Team absetzen, ehe Karlsruhe sich das Break zum 23:21 holte. Doch ein erfolgreicher Block und ein Ass ließen das Momentum wieder auf Seiten der Delitzscher wandern, die beim 23:24 den ersten Satzball hatten. In einer fulminanten Schlussphase konnte Karlsruhe sechs Satzbälle abwehren, ehe Delitzsch, die zwischendurch auch noch einen Matchball abwehren mussten, den Satz mit 30:32 für sich entscheiden konnten.

Der vierte Durchgang schien zunächst genauso eng und spannend zu verlaufen wie der zuvor. Bis 10:9 konnte Delitzsch mithalten, dann jedoch schalteten die Hausherren vor allem im Aufschlag wieder einen Gang hoch. Benz, Brentel, Derr, Sandmeier - an diesem Abend konnte sich fast jeder in die Ass-Statistik eintragen. Mit 25:17 ging der Satz und somit das Spiel verdient an die BADEN VOLLEYS, die damit einen perfekten Saisonstart mit 6 aus 6 möglichen Punkten feiern konnten. Die goldene MVP Medaille ging an Kapitän Jens Sandmeier, der wieder einmal eine famose Leistung zeigte und sich auch durch den kurzen Schockmoment nicht aus der Ruhe bringen ließ.

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