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Bundesligen: Die Ru?ckkehrerin als Fu?hrungsfigur

15.09.2022 • Bundesligen Autor: Michael Stolzenberg, Rote Raben Vilsbiburg 172 Ansichten

Sie ist wieder da! Sieben Jahre nach ihrem ersten Engagement bei den Roten Raben ist Kirsten Knip nach Vilsbiburg zuru?ckgekehrt - und die Libera freut sich sehr auf die neue Saison, ihre zweite im Raben-Trikot nach 2015/16.

Die Ru?ckkehrerin als Fu?hrungsfigur - Foto:  Rote Raben Vilsbiburg

Kirsten Knip gibt ihr Comeback im RabenNest. (Foto: Rote Raben Vilsbiburg)

Die 30-Ja?hrige hat in der Zwischenzeit einiges gesehen von Volleyball-Europa. Aus Vilsbiburg ging sie damals nach Aachen, na?her an ihre niederla?ndische Heimat. Bei den Ladies in Black blieb sie fu?r drei Jahre, es folgten Stationen in Ruma?nien (Bukarest, Blaj), die voru?bergehende Ru?ckkehr nach Holland zu Sliedrecht und im letzten Jahr der Wechsel zu Paris Saint-Cloud.

In der Hauptstadt Frankreichs hat es Kirsten sehr gut gefallen - "ich habe alles dort geliebt", erza?hlt sie begeistert. Auf der anderen Seite sei das Niveau der franzo?sischen Liga zwar in den letzten Jahren besser geworden, aber immer noch nicht vergleichbar mit jenem in Deutschland. Und so zog es Kirsten Knip wieder in die Bundesliga, die sie ohnehin nie aus den Augen verloren hatte. "Ich ha?tte auch nach Griechenland gehen ko?nnen, aber ich suche noch einmal die Herausforderung in der Bundesliga. Als das Angebot der Roten Raben kam, musste ich nicht lange u?berlegen!"

In Vilsbiburg hat sich Kirsten Knip schnell wieder eingelebt, sie kennt die Leute, mag die familia?re Atmospha?re und weiß zu scha?tzen, "dass alles so gut organisiert ist". Das einzige, was sie hier bzw. in Deutschland generell vermisse, seien offene Gescha?fte am Sonntag.

Fu?r die neue Saison ist die Ru?ckkehrerin maximal motiviert. Dass sie aktuell nicht mehr zum niederla?ndischen Nationalteam geho?rt, habe sie zwar, wie sie sagt, durchaus erst einmal verarbeiten mu?ssen - vor allem wegen der Tatsache, dass ihr Land einer der beiden Gastgeber bei der diesja?hrigen WM ist. Umgekehrt habe sie heuer einen entspannten Sommer erlebt wie seit 15 Jahren nicht mehr. "Ich hatte sechs Wochen frei", berichtet Kirsten Knip - und schwa?rmt: "Es war die beste Zeit meines Lebens!"

Die Roten Raben du?rfen sich also auf einen top erholten Neuzugang freuen, der alles daran setzen wird, die Erwartungen zu erfu?llen. Dass sie nicht nur als sehr gute Libera geholt wurde, sondern auch als Fu?hrungsfigur, ist Kirsten Knip bewusst - und sie ist bereit, Verantwortung zu u?bernehmen: "Ich bin reifer und erfahrener geworden, will als Leader auf dem Feld vorangehen. Jetzt bin ich die Spielerin, die ich vor ein paar Jahren sein wollte!"

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