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Bundesligen: Netzhoppers bekommen Australier

15.06.2022 • Bundesligen Autor: Britta Wersinger 641 Ansichten

Mit der nächsten Neuverpflichtung ist auch der Platz von Stefan Kaibald neu besetzt. Malachi Murch wurde am 04.01.1995 in Stirling (Südaustralien) geboren.

Netzhoppers bekommen Australier - Foto: FT 1844 Freiburg

Malachi Murch (Foto: FT 1844 Freiburg)

Die erste Begegnung mit einem Volleyball machte er im Highschool-Team seiner Schwester. Dort sprang er mal als Aushilfe ein. Richtig los ging es aber erst mit 13 Jahren. Da besuchte Malachi die Heathfield Highschool. Mit seinen 197 cm reiht er sich in die Riege der Mittelblocker ein.

Malachi ist schon viel rumgekommen in der Welt. Von 2016-2017 lief er für ARBO Rotterdam (NL) auf. Danach wechselte er zu Canberra Heat (AUS), Nordenskov UIF (DK) und Savo Volley (FIN). In der letzten Saison verschlug es ihn schon einmal nach Deutschland. Hier spielte er in der 2. Bundesliga Süd beim FT 1844 Freiburg. Mit seinem Team landete er auf dem 3. Platz.

Volleyball ist für Malachi die Sportart Nummer eins. "Ich mag diesen Sport vor allem wegen der Menschen die ihn spielen. Die technische Seite des Spiels und die Herausforderung, sich zu verbessern und zu messen gefällt mir außerordentlich.", so Malachi zur Frage, warum er gerade Volleyball und nicht Basketball spielt. "Hätte es mit Volleyball nicht geklappt, dann würde ich wahrscheinlich Philosophie oder Psychologie studieren. Vielleicht hätte ich auch versucht professionell Basketball zu spielen."

Für die neue Saison bei den Netzhoppers möchte er alles dafür tun, dass es eine erfolgreiche Saison wird. Nebenbei kann er da seine Deutschkenntnisse ausbauen. "Mein Deutsch ist sehr schlecht. Die wichtigsten Worte für mich sind genau und Ich verstehe nicht.", gibt Malachi zu.

Trainer Wasilkowski freut sich sehr auf den Neuzugang aus Down under. "Malachi ist bereits ein sehr erfahrener Spieler, der auch internationale Erfahrung hat. Er ist stabil in der Annahme mit vielen Variationen im Angriff. Ich denke, dass eine frühere Verletzung seine Entwicklung für eine Weile gestoppt hat und ich glaube, dass er sich bei den Netzhoppers von der besten Seite zeigen kann, die möglich ist. Er ist ein positiver Mensch und ich zähle auf diese australische Energie.

Den Sommer wir Malachi hauptsächlich mit der australischen Nationalmannschaft verbringen. Dort wird er dann auf Ex-Netzhoppers James Weir treffen. Sollte daneben noch Zeit bleiben steht Fitnessstudio und Surfen auf dem Plan.

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