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Starkes Suhl holt Punkt gegen Stuttgart

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Bundesligen: Starkes Suhl holt Punkt gegen Stuttgart

13.03.2022 • Bundesligen Autor: TB, VfB 91 Suhl e.V. 507 Ansichten

Nach einem großartigen Kampf gegen das scheinbar übermächtige Stuttgarter Team kann sich der VfB Suhl LOTTO Thüringen über einen Bonuspunktgewinn freuen, zumal die Konkurrenz um Platz fünf, Aachen und Wiesbaden, Niederlagen hinnehmen musste.

Starkes Suhl holt Punkt gegen Stuttgart - Foto: Jürgen Scheere

Suhl (Foto: Jürgen Scheere)

Nach furiosem Auftakt lag der VfB schnell mit 2:0 nach Sätzen in Front. Nach kurzer Eingewöhnungsphase zum Spielstart standen Block und Feldabwehr gut geordnet und auch die Angriffe über Annick Meijers und Danielle Harbin saßen. Dennoch war es Stuttgart, dass Satzbälle verbuchte, doch der VfB kämpfte verbissen zurück und sicherte sich nach einer unglaublichen Crunchtime doch noch mit 30:28 den Satzerfolg. Dadurch beflügelt lief es im zweiten Abschnitt wie geschmiert für die Wölfe. Angetrieben von den heimischen Fans, die nach über 90 Tagen erstmals wieder Livevolleyball erleben durften, punktete sich der VfB um Kapitänin Vedrana Jaksetic in der Schaltzentrale immer weiter Richtung Satzfinale. Zwar war erst der dritte Versuch, ein Kayla-Haneline-Einbeiner, von Erfolg gekrönt, aber dafür umso umjubelter.

Danach stellte Stuttgart um und drehte auf. Mit der Herreinnahme von Todorova und Nowicka kippte das Momentum zu Gunsten der Schwäbinnnen, die aquch ohne Krystal Rivers, aber mit gut aufgelgter Simon Lee und Tàra Caesar punktete. Ein paar Fehler zu viel Seitens der Suhlerinnen, die dennoch mit große Einsatz sich entgegenstellten, brachten in Kombination die 17:25 und 20:25 Satzniederlagen zum Stuttgarter Ausgleich nach Sätzen.

Es ging also in den Tiebreak, den erst Stuttgart, dann Suhl, dann wieder Suttgart bis zum 8:6 Seitenwechsel erfolgreich gestaltete. Doch der VfB gab nicht auf, kämpfte sich ran und wehrte wieder Satzbälle MTV ab. Am Ende kam der Favorit arg ins Wanken, aber in der Wolfsgrube mit einem blauen Auge davon. Die Wölfe, die direkt nach dem Schlusspfiff zwar sichtlich enttäuscht ob des 13:15 waren, konnten sich aber verdientermaßen von ihren Fans feiern lassen, denn den Punktgewinn hatten sie sich redlich verdient und somit Selbstvertrauen für das am Mittwoch anstehende Thüringenderby getankt.

Zu den MVPs der Partie wurden erneut Danielle Harbin (31 Punlte) und Zuspielerin Nowicka (Stuttgart) gewählt, mit deren Herreinnahme das Stuttgarter Spiel eine positive Dynamik entfaltete.

 

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