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3:0 für den Bundesliga-Dino

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Bundesligen: 3:0 für den Bundesliga-Dino

15.02.2022 • Bundesligen Autor: Schweriner SC e.V. 397 Ansichten

Erstmals wieder vor kleiner Kulisse durften die Damen vom SSC Palmberg Schwerin an diesem Abend des Valentinstages in der PALMBERG ARENA auflaufen - rund 630 Fans waren laut neuer Coronaverordnung zugelassen und die Vorfreude auf LIVE-Volleyball in Schwerin war den Fans trotz Maskenpflicht förmlich ins Gesicht geschrieben.

3:0 für den Bundesliga-Dino - Foto: Michael Dittmer

SSC Palmberg Schwerin gewinnt 3:0 gegen VC Neuwied (Foto: Michael Dittmer)

Zu Gast am ungewöhnlichen Montagabendtermin der VC Neuwied 77, der in seiner ersten Saison im Oberhaus Premiere beim Deutschen Rekordmeister feiern konnte. Auch wenn das Ergebnis am Ende mit 3:0 recht deutlich war, haben sich die Damen aus dem Süden gut verkauft und das Schweriner Publikum freut sich auf ein weiteres Spiel am Mittwochabend. "In so einem Spiel muss man die ganze Zeit den Fokus hochhalten, das ist die größte Herausforderung, denn es geht nicht darum, dass Spiel einfach nur zuende zu spielen. Neuwied hat sich mit allen Mitteln gewehrt und teilweise spektakuläre Bälle geliefert," so Felix Koslowski im Interview nach dem Spiel.  

Die Mannschaften bieten den Zuschauern von Beginn an ein waches und munteres Spiel und der Favorit aus Schwerin kann zur ersten technischen Auszeit mit 8:4 in Führung gehen. Besonders die SSC-Mittelblockerinnen Indy Baijens und Symone Speech punkten zu Beginn im schnellen Angriff oder stauben am Netz ab, wenn die Annahme der Deichstadtvolleys zu nah ans Netz gerät. Der Bundesliganeuling versucht ebenfalls im Aufschlag Druck aufzubauen, doch leistet sich hierbei viele Eigenfehler. Für die Gastgeber aus Schwerin ist es in diese Partie wichtig, den Spielerinnen nach dieser langen Corona-Pause wieder Spielgefühl, Kondition und auch in veränderter Formation ein funktionierendes Zusammenspiel aufs Feld zu bringen. Bei guter Annahme von Patricia Nestler kann Zuspielerin Denise Imoudu ihre Angreiferinnen beliebig einsetzen und auch die in Stuttgart noch geschonte Lindsey Ruddins präsentiert sich wieder gewohnt dynamisch. Das Trainerteam um Felix Koslowski wechselt dennoch munter durch, um verschiedene Kombinationen auszuprobieren. Mit zeitweise 8 Punkten in Führung, ist der Satzgewinn der Favoriten zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, auch wenn besonders die Angreiferinnen Anderson und Kamarah zeigen, was in ihnen steckt und steuern gemeinsam die Hälfte der insgesamt 17 Punkte im ersten Durchgang hinzu.    

Nach dem Seitenwechsel steigt Denise Imoudu mit einer schönen Aufschlagserie in den zweiten Durchgang ein und der SSC kann mit 5:1 in Führung gehen. Sehenswerte Abwehraktionen auf beiden Seiten prägen diesen zweiten Durchgang, der phasenweise schöne Ballwechsel für die Zuschauer in der Halle und am Stream bereithält. Durchweg kontrolliert kann das Team aus Schwerin mit 16:7 in die zweite technische Auszeit gehen, in der Felix Koslowski nur Kleinigkeiten ansprechen muss, denn seine Damen in Gelb haben die Partie gut im Griff. Im Team von Dirk Groß kann sich besonders Mittelblockerin Alexis Conaway in diesem Satz Aufmerksamkeit verschaffen und auch Diagonalspielerin Sarah Kamarah kommt durch wuchtige Longline Angriffe zu ihren Punkten. Am Ende siegt der SSC mit 25:16 ungefährdet.

In Durchgang drei braucht es 6 Aufschläge von Kapitänin Femke Stoltenborg, bis Neuwied den ersten Punkt erzielen kann, denn der Schweriner Block steht wie eine Wand. Mit 11:4 können die Gastgeberinnen in Führung gehen, bevor sich ein paar Flüchtigkeitsfehler am Netz und in der Abwehr einschleichen und Neuwied sich Punkt für Punkt auf 13:10 herankämpfen kann, allen voran Maike Hennig, die den Gastgeberinnen ein paar gut platzierte Angriffe einschenkt und auch im Aufschlag ordentlich Druck macht. Der SSC kann das Tempo allerdings anziehen und den Abstand wieder auf ein komfortables 21:16 vergrößern, bevor Youngster Leandra Negri aus dem eigenen Nachwuchs einen Einsatz am Netz erhält und direkt die längste Rallye der Partie begleiten darf. Mit 25:19 geht der dritte Satz an das Team um Angreiferin Lindsey Ruddins, die sich mit insgesamt 13 Punkten (punktgleich mit Anne Hölzig) die goldene MVP Medaille sichert.

 

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