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2. Bundesligen: Kriftel lässt in Karlsruhe zu viel liegen

24.01.2022 • 2. Bundesligen Autor: Johannes Thiel, TuS Kriftel 1884 e.V. 649 Ansichten

Auch wenn die Krifteler nur mit 8 Spielern die Reise nach Karlsruhe antraten, war dies nicht der Grund, warum das Vordertaunus Team letztlich klar, den nicht gerade überragend aufspielenden Baden Volleys, unterlagen.

Kriftel lässt in Karlsruhe zu viel liegen - Foto: to: Marion Mittermeier

Da nutzte alles Strecken von Sebastian Ruhm nichts. (Foto: to: Marion Mittermeier)

Bereits der Start in die Partie verlief nicht gerade vielversprechend. Gute Angriffssituationen wurden nicht genutzt und auch die Annahme war nicht so stabil, wie zuletzt. Beim 4:8 ging es in die erste technische Auszeit. Erst danach lief es im Spiel der Krifteler. Die Angriffe wurden nun konsequent aufgebaut. Die Abwehraktionen waren klarer. Punkt um Punkt holte sich die TuS und hatte beim 16:16 die Partie wieder ausgeglichen. Ein Doppelwechsel des gegnerischen Trainers brachte die Krifteler wohl etwas aus dem Konzept. Vier Punkte in Folge waren zu Beginn der Crunch-Time zu viel. Diesen Vorsprung spielten die Hausherren souverän herunter. Mit 25:21 gingen sie in Führung.

Im zweiten Durchgang wollten die Krifteler den Gegner nicht davonziehen lassen. Beim 5:5 war es dann ausgerechnet eine Verletzung eines Karlsruher Spielers, die nicht etwa Verwirrung in der Heimmannschaft stiftete. Leider war ab da der Faden aus unerklärlichen Gründen gerissen. Die TuS spielte ihren schlechtesten Satz seit langer Zeit und ging mit 17:25 nahezu unter.

Dankbar nahmen die Baden Volleys den Schwung mit in den dritten Abschnitt (9:4). Erst ab der zweiten technischen Auszeit (10:16) berappelten sich die Gäste wieder. Endlich wurden die Aktionen klarer zu Ende gespielt. Tatsächlich schafften es die Krifteler wieder heranzukommen. Beim 21:21 war der Ausgleich bereits wieder geschafft. Doch mit einer Führung oder sogar einem Satzgewinn wurde es nichts mehr. Ein kleiner Fehler reichte und auch dieser Satz wurde mit 23:25 abgegeben.

Trainer Schön war nicht zufrieden mit seinem Team. "Die Spielelemente, in denen wir zuletzt so stark waren, haben heute nicht gut gepasst. Viele Fehler darf man sich gegen den Spitzenreiter nicht erlauben." In der Tat wäre mehr möglich gewesen, aber die TuS war einfach nicht gut genug. Jetzt heißt es wieder auftanken, gut trainieren und hoffen, dass einige Spieler ins Training zurückkehren werden, denn mit dem TSN Mühldorf kommt eine erneut schwierige Aufgabe am kommenden Samstag in die Krifteler Weingartenhalle.

MVP auf Krifteler Seite wurde Außenangreifer Jannik Weber. Die goldene Medaille erhielt der Karlsruher Tobias Hosch.

 

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