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Champions League: Keine Chance gegen den polnischen Meister

14.01.2022 • Champions League Autor: Matthias Liebhardt 1468 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen kassierte am Donnerstagabend in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm die dritte Niederlage im dritten Spiel der Gruppenphase der CEV Champions League. Dem Team von Cheftrainer Mark Lebedew waren die acht Tage Quarantäne vor der Begegnung deutlich anzumerken, sodass die Häfler mit 0:3 (15:25, 17:25, 15:25) praktisch chancenlos gegen den polnischen Meister Jastrzebski Wegiel waren.

Keine Chance gegen den polnischen Meister - Foto: Kram

Betretene Gesichter beim VfB nach der deutlichen Niederlage (Foto: Kram)

Simon Hirsch spielte den zweiten Ball mehr oder minder freiwillig mit der Hacke und Daniel Muniz verwandelte diesen Trickshot tatsächlich. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 21:15 für Jastrzebski Wegiel. Denn der VfB Friedrichshafen, nach einwöchiger Quarantäne und zunächst ohne die Stammkräfte Dejan Vincic, Vojin Cacic und Blair Bann, bekam keinen Zugriff auf die Gäste und das Spiel. Vor allem die Abstimmung zwischen Zuspieler Stefan Thiel und seinen Angreifern war schwierig.

Jastrzebski bekam zwar keinen Block auf den Boden, dafür aber die Hände an fast jeden Angriff der Häfler. Die Bälle kamen schnell zu Zuspieler Benjamin Toniutti und noch schneller zu den Angreifer, die aus allen Lagen punkteten (3:8, 10:16). Simon Hirsch kam zum Ende des Satzes etwas besser durch (10:15, 11:19) und Vicentin servierte noch ein Ass (14:21). Das Team von Cheftrainer Andrea Gardini hatte aber wenig Mühe, sich Durchgang eins zu sichern (15:25).

So ähnlich verlief dann auch Satz Nummer zwei, den sich die Polen am Ende mit 25:17 holten. Zwar hatte Luciano Vicentin für die Häfler einige gute Momente im Angriff und er brachte sein Team zumindest kurze Zeit in Reichweite (10:14, 12:15). Doch Jastrzebski Wegiel wechselte nun munter durch und zog wieder am Gashebel. Daran konnten auch Kurzeinsätze von Vojin Cacic und des erst 17-jährigen Volley YoungStars Milan Kvrciz nichts ändern. Nach 44 gespielten Minuten - also in Rekordzeit - war auch auf dem zweiten Satz der Deckel drauf (17:25).

Im dritten Durchgang lief dann gar nichts mehr zusammen beim VfB. Der polnische Meister ließ sich auch nicht einwickeln und blieb dran. Mark Lebedew nahm noch die Auszeit (0:4) und wechselte Ben-Simon Bonin, Vojin Cacic sowie Andri Aganits und Lukas Maase ein. Das Spiel blieb aber einseitig. Arpad Baroti, eingewechselt und noch von seiner Zeit bei den BR Volleys bekannt, kassierte noch einen Block (12:23), gefolgt von einem Ass von Muniz (13:23) - Maase übertrat allerdings beim Hinterfeldangriff und beendete damit das Spiel (15:25).

"Das Ergebnis ist das Ergebnis und das müssen wir so hinnehmen", sagte VfB-Trainer Mark Lebedew nach dem Spiel. "Wir waren über eine Woche in Quarantäne und hatten acht Spieler in Training kurz vor der Partie. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie in der Partie gezeigt haben, dass sie kämpfen können."

 

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