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Prinzip Hoffnung als Gruppenzweiter

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Champions League: Prinzip Hoffnung als Gruppenzweiter

11.02.2021 • Champions League Autor: Christof Bernier 2849 Ansichten

Auch im zehnten Anlauf war das Topteam von Zenit Kasan für die BR Volleys nicht zu schlagen. In heimischer Arena demonstrierte die Mannschaft von Cheftrainer Vladimir Alekno am Mittwoch einmal mehr ihre Stärke und wies die Berliner deutlich mit 0:3 (18:25, 16:25, 14:25) in die Schranken. Durch die Niederlage gegen den nun feststehenden Erstplatzierten in Pool C müssen Kapitän Sergey Grankin & Co jetzt die weiteren Ergebnisse in den anderen Gruppen abwarten. Die Hoffnung auf das Erreichen des Viertelfinals in der CEV Champions League 2021 besteht.

Früh zeigte sich, dass die "Russischen Riesen" an diesem Mittwochnachmittag den Gruppensieg unbedingt perfekt machen wollten. Die BR Volleys begannen zwar nach dem überzeugenden Erfolg am Vortag gegen Ljubljana schwungvoll, wurden aber schnell von fokussierten Gastgebern abgefangen (3:2, 7:8). Superstar N'Gapeth löste in der Folge nahezu alle schwierigen Angriffssituationen für sein Team und der 2,11 Meter große Volvich griff sich Benjamin Patch und Anton Brehme im Block (10:15). Die Berliner gingen hohes Risiko, konnten sich dafür aber zu selten belohnen. Stattdessen servierte Zuspieler Butko seinem Mittelblocker Volkov nicht nur gekonnt den Satzball (18:25), er legte auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit starkem Service nach (0:3). Gegen die druckvollen Angriffe der Russen bekamen die Berliner kaum Bälle abgewehrt und ohne Breakpunkte lief man erneut einem Rückstand hinterher (5:9). Als Kasan bereits das vierte Ass im zweiten Satz serviert hatte (7:15), brachte Coach Cedric Enard Denys Kaliberda und Éder ins Spiel. Der Wille stimmte bei den Männern in Orange, allein Kasan ließ nicht nach (9:19).

Nachdem Satz zwei ebenfalls an das Heimteam ging (16:25), spielte fortan Pierre Pujol für Sergey Grankin auf Berliner Seite zu. Dem Franzosen gelang es, Kaliberda und den ebenfalls eingewechselten Cody Kessel mehrfach gut in Szene zu setzen, aber letztendlich war Kasan in Aufschlag, Block und Abwehr weiter dominant (7:9, 10:15). Acht Asse der Russen (Berlin zwei) und sieben Blockpunkte (Berlin null) sprachen am Ende eine deutliche Sprache zugunsten des sechsmaligen Champions-League-Siegers, der im zehnten Duell mit den BR Volleys erneut keinen Zweifel am Sieg aufkommen ließ. Nach gut einer Stunde mussten die Hauptstädter die Übermacht der Hausherren anerkennen (14:25).

Die Berliner beenden damit Gruppe C als Tabellenzweiter mit zwölf Punkten und einem Satzverhältnis von 12:6. Damit ist ein Zweitplatzierter (PGE Skra Belchatow/POL | Gruppe A | 13 Pkt) schon jetzt besser als die BR Volleys, Teams aus Pool E hingegen definitiv schlechter. Nun schaut man also auf die Gruppen B und D. Dort stehen heute Abend die Begegnungen Perugia vs. Civitanova (18.00 Uhr) sowie Warschau vs. Modena (20.30 Uhr) an, in denen jeweils der Erst- auf den Zweitplatzierten trifft. Nur drei von fünf Zweiten erreichen das Viertelfinale. Der Überblick: https://championsleague.cev.eu/en/men/

Stimmen zum Spiel
Julian Zenger: "Kasan hat sehr konstant gespielt und wirklich großen Druck mit dem Aufschlag ausgeübt. Wir hatten es sehr schwer. Der Kopf ging vielleicht trotzdem etwas zu früh runter, weshalb wir die ein oder andere Möglichkeit nicht genutzt haben. Es ist schade, aber jetzt hoffen wir, dass es trotzdem zum Weiterkommen reicht."
Cedric Enard: "Ich ärgere mich, dass wir heute nicht so aufgetreten sind, wie wir es gegen einen solchen Gegner tun müssen. Natürlich, Kasan hat stark aufgeschlagen und gut gespielt, aber wir haben auch nicht das gezeigt, was wir können. Du musst gegen dieses Team aktiv bleiben und dir deine Möglichkeiten erarbeiten. Das ist uns nicht gelungen. Hoffentlich bekommen wir jetzt noch einmal die Chance, es in der Champions League besser zu machen."

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Renan Michelucci und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Adam Kowalski/Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Denys Kaliberda, Éder, Cody Kessel, Pierre Pujol

Topscorer
Benjamin Patch 14 Punkte

Match-Statistik
<<< Download hier >>>

Nächste Spiele
17. Februar | 19.30 Uhr | vs. SVG Lüneburg (Volleyball Bundesliga)
20. Februar | 18.00 Uhr | vs. Netzhoppers (Volleyball Bundesliga)

 

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