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Russischer Meister zu Gast im Volleyballtempel

Champions League: Russischer Meister zu Gast im Volleyballtempel

17.12.2019 • Champions League Autor: Christof Bernier 1237 Ansichten

Das "Match of the Week" des dritten Champions-League-Spieltags steigt am Mittwochabend (18. Dez um 19.30 Uhr, live auf Eurosport) in der Max-Schmeling-Halle. Der Deutsche Meister BR Volleys empfängt das russische Pendant Kuzbass Kemerovo und hofft, mit dem Heimvorteil im Rücken dem Favoriten aus Sibirien Paroli bieten zu können. Coach Cedric Enard erwartet „definitiv den stärksten Gegner, den der Volleyballtempel in dieser Saison bisher gesehen hat“.

Russischer Meister zu Gast im Volleyballtempel
 - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

„Es steht vielleicht nicht Zenit Kazan drauf, aber sportlich ist genauso viel drin“, macht Kaweh Niroomand jedem Volleyball-Fan deutlich, auf was für ein großes Match sich das Berliner Publikum am dritten Spieltag der CEV Champions League freuen darf. Kuzbass Kemerovo durchbrach in der letzten Saison die nationale Dominanz von Kazan und krönte sich erstmals zum Russischen Meister. In dieser Spielzeit gewann man den Supercup, belegt in der heimischen Liga derzeit Rang zwei und steht im Halbfinale des russischen Pokals – viel mehr geht nicht!

Eigentlich läuft also alles nach Plan für die Mannschaft des renommierten rumänischen Trainers Gheorghe Cretu, wäre da nicht der Ausrutscher vor einer Woche in der Königsklasse bei ACH Volley Ljubljana gewesen. Mit 2:3 mussten sich die russischen Riesen auswärts unerwartet den Slowenen geschlagen geben. „Das kam überraschend, zeigt jedoch auch, dass in dieser Gruppe gegen jeden Gegner etwas möglich ist“, blickt Coach Cedric Enard durchaus optimistisch auf die anstehende Aufgabe. Die Gruppe B, in der die Hauptstädter im Moment auf dem dritten Platz rangieren, ist für den Franzosen „nach zwei Spieltagen völlig offen“. Alle vier Teams haben jeweils einen Sieg auf dem Konto.

Dass Kuzbass über eine enorme individuelle Klasse verfügt, ist eigentlich müßig zu erwähnen. Der Zuspieler Igor Kobzar, Außenangreifer Yaroslav Podlesnykh und der zuletzt verletzte Diagonalspieler Victor Poletaev drücken dem Spiel des russischen Titelträgers ihren Stempel auf. „Vieles wird von unserer Aufschlag- und Annahmequalität abhängig sein. Wir werden im Zuspiel alle Optionen brauchen, denn uns erwartet erneut ein erstklassiger und hochgewachsener Block“, weiß Enard, dass Kemerovo physisch ähnlich stark auftritt wie Fakel Novy Urengoy beim deutlichen Sieg gegen die Berliner vor einer Woche (3:0).

Ob Diagonalangreifer Kyle Ensing nach einer Kapselverletzung im Knie zur Verfügung steht, entscheidet sich erst kurzfristig. Erste Alternative wäre erneut Cody Kessel. „Er hat das in Friedrichshafen sehr gut gemacht. Überhaupt bin ich stolz, wie unser Team die erste Niederlage in dieser Saison verkraftet und eine Reaktion gezeigt hat. Der VfB zeigte sein vielleicht bestes Saisonspiel, aber wir konnten das Match knapp gewinnen. Wie am Samstag müssen auch am Mittwoch die erfahrenen Spieler vorangehen“, wünscht sich Enard. Dann ist es mit der einzigartigen Unterstützung des Publikums im heimischen Volleyballtempel vielleicht möglich, dem weitgereisten Favoriten gefährlich zu werden.

 

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