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Eine Belohnung bleibt aus

Champions League: Eine Belohnung bleibt aus

28.02.2019 • Champions League • Autor: Christof Bernier 395 Ansichten

Zum Abschluss ihrer 2019 CEV Champions League Saison zeigten die BR Volleys beim polnischen Meister PGE Skra Belchatow noch einmal eine couragierte Leistung, mussten sich am Mittwochabend aber doch mit 0:3 (25:27, 23:25, 29:31) geschlagen geben. Mit der Niederlage vor 2.450 Zuschauern in der Hala Energia beenden die Berliner die Königsklasse mit fünf Punkten als Vierter ihrer Gruppe.

Eine Belohnung bleibt aus - Foto: BR Volleys

Foto: BR Volleys

In Belchatow schickte Cedric Enard zunächst Kapitän Sebastian Kühner und mit ihm Georg Klein , Jeffrey Jendryk, Adam White, Moritz Reichert, Benjamin Patch und Libero Nicolas Rossard auf die Platte. Die BR Volleys traten von Beginn an beherzt auf und wollten ihre gut 25 Auswärtsfans für die weite Reise belohnen. Adam White war lange Zeit der Mann des ersten Satzes. Seine Aufschlagserie bedeutete eine frühe Drei-Punkte-Führung (7:4), welche die Berliner geschickt und lange verteidigten. White schlug immer wieder gekonnt dem Skra-Block an die Finger (16:12), aber Belchatow startete ein Comeback und in der Endphase brachten erfolgreiche Video Challenges auf beiden Seiten zusätzliche Spannung (23:23). Die BR Volleys hatten zwei Satzbälle, ehe die Annahme einmal zu oft wackelte (25:27).

Auch von diesem bitteren Ausgang des Auftaktsatzes ließ man sich nicht schocken und startete abermals gut in den nächsten Durchgang. Beim Stand von 12:9 hatte Kühner zweimal selbst gepunktet und Reichert ein Ass serviert. Der überragende Este Teppan (23 Punkte, 74 % Angriffsquote) fing die BR Volleys aber wieder ab (12:14), die trotz teils wackliger Annahme weiter gut im Spiel blieben (19:19). Das entscheidende Break gelang den Polen als Klein seinen Schnellangriff nicht verwerten konnte (21:23). Trotz eines erneut bärenstarken Benjamin Patch (16 Punkte, 68 % Angriffsquote) belohnte man sich wieder nicht (23:25).

Enard wechselte für den dritten Durchgang Samuel Tuia an alter Wirkungsstätte ein. Der Franzose trug in der Saison 13/14 das Belchatow-Trikot. Nach schlechtem Start (4:9) reagierte der BR Volleys Headoach mit den nächsten Wechseln. Kyle Russell und Jan Zimmermann kamen ins Match. Der US-Amerikaner zeigte seine Blockstärke direkt dreimal (9:11). Die Berliner kämpften und schafften nach drei Russell-Assen gar die Führung (20:19). Dank Tuia hatte man zweimal Chance auf zumindest einen Satzgewinn (25:24), doch dann schlug Belchatow mit dem fünften Matchball und einem Block gegen Jendryk zu (29:31).

Samuel Tuia, dem bei seinem ehemaligen Club ein ganz besonderer Empfang bereitet wurde, zeigt sich nach dem Spiel angefasst: „Das war für mich heute schon hochemotional. Die Atmosphäre war klasse und die Fans bekamen ein gutes Spiel zu sehen. Uns war vorher klar, dass wir ausgeschieden sind und vielleicht war das der Grund, dass am Ende eines jeden Satzes ein Quäntchen fehlte. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Bundesliga.“ Sein Trainer Cedric Enard machte dann doch einen klaren Schwachpunkt aus: „Unsere Annahme war heute nicht so stabil, wie sie gegen einen solchen Gegner sein muss. Es waren drei richtig knappe Sätze, in denen wir kämpferisch gut dagegengehalten haben. Wir können aber sicher besser spielen. Das haben wir zuletzt gezeigt und wollen es auch am Samstag gegen die Netzhoppers wieder beweisen.“ Dann empfangen die BR Volleys Königs Wusterhausen zum Berlin-Brandenburg-Derby in der Max-Schmeling-Halle (02. Mrz 18:30 Uhr).

 

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