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Kevorken: „Ohne Druck spielen wir trotzdem nicht"

Champions League: Kevorken: „Ohne Druck spielen wir trotzdem nicht"

13.02.2018 • Champions League • Autor: Gesa Katz 934 Ansichten

Scott Kevorken kämpfte vergangene Saison noch mit Lüneburg um den Einzug in die Playoffs der 1. Volleyball Bundesliga. Heute steht er mit seinem neuen Club schon vor Ablauf der Gruppenphase unter den besten zwölf Teams der 2018 CEV Volleyball Champions League. Am Mittwoch (14. Februar, 20 Uhr) wartet in Europas Königsklasse der finnische Meister von Ford Store Levoranta Sastamala auf den VfB. Kevorken hat vorab über die Rolle des Favoriten, den Druck auf das Team und seine vermeintlich böse Seite gesprochen.

Kevorken: „Ohne Druck spielen wir trotzdem nicht" - Foto: Günter Kram

Scott Kevorken spielt seine erste Saison für den VfB Friedrichshafen (Foto: Günter Kram)

Herr Kevorken, am Mittwoch ist nicht nur das Spiel gegen Sastamala sondern auch Valentinstag. In Ihrem Heimatland USA hat dieser Tag eine große Bedeutung. Und Sie sind als Profisportler - wie immer - nicht bei Ihrer Liebsten. Ist das nicht frustrierend?
Ach, das ist gar nicht so dramatisch. Meine Freundin und ich sehen uns eigentlich ziemlich oft. Dann holen wir diesen Valentinstag eben zusammen nach.

Das ist positives Denken. Dazu haben Sie auch sportlich jedes Recht. Wie fühlt es sich denn an, praktisch ohne Druck zu spielen und schon am fünften Spieltag für die nächste Runde der Champions League qualifiziert zu sein?
Das fühlt sich sehr gut an. Wir können uns auf uns selbst und unser Spiel konzentrieren. Aber ganz ohne Druck sind wir auch nicht, den machen wir uns selbst. Wir wollen ja gut spielen, denn darauf trainieren wir hin. Es ist also ein gutes Gefühl qualifiziert zu sein. Ohne Druck spielen wir trotzdem nicht.

Der VfB war immer der Außenseiter in der Champions League. Sogar vor dem 3:0-Sieg in Sastamala hat Vital Heynen das wieder und wieder betont. Vielleicht hat sich das jetzt ein wenig geändert?
Das ist schwierig. Ich glaube, wir haben als Mannschaft schon das Selbstbewusstsein, dass wir in dieser Form jedes Team herausfordern können. Aber klar kann uns Sastamala auch schlagen. Das ist immerhin die Champions League. Deshalb sollten wir selbstbewusst sein, aber auch nicht zu sehr.

Sie haben jetzt unfassbare 25 Spiele in Folge gewonnen. Was macht so eine Serie mit einem Team?
Das ist wirklich krass. Allerdings reden wir da jetzt nicht dauern darüber. Das ist etwas, das eben auf dem Papier steht. Es geht immer nur um den nächsten Gegner und das nächste Spiel. Du darfst nicht in die Vergangenheit schauen und sagen „Oh, wir können das 26. oder 27. Match gewinnen". Wir müssen uns darauf konzentrieren, immer das nächste Spiel zu gewinnen.

Vor einem Jahr haben Sie noch in Lüneburg gespielt und in der Liga um die besten Plätze gekämpft. Heute sind Sie Teil einer Mannschaft, die zu den besten Zwölf Europas gehört. Was hätten Sie gedacht, wenn wir Ihnen das vor zwölf Monaten vorhergesagt hätten?
Ich wäre wahrscheinlich ziemlich geschockt gewesen. Aber ich fühle mich sehr geehrt, dort angekommen zu sein. Vital hat eine tolle Truppe zusammengestellt, die ein Ziel hat und an einem Strang zieht. Und ein Teil davon zu sein ist für mich wirklich besonders.

Sie sind immer so höflich und nett. Es gibt Mütter, die Sie sicher gern als zukünftigen Schwiegersohn hätten. Gibt es eigentlich auch den bösen Scott?
(lacht) Da musste ich jetzt mal kurz meine Freundin fragen, ob es den bösen Scott gibt. Ich bin eben mit drei Schwestern aufgewachsen. Da gab es für mich gar nicht so viele Möglichkeiten böse zu sein. Aber auf dem Feld schicke ich schon mal ganz gerne ein paar Worte auf die andere Seite des Netzes und bekomme auch ein paar Sprüche zurück. Das pusht mich allerdings auch ziemlich. Ansonsten – ja – bin ich wahrscheinlich ein gut erzogener Junge. Zumindest hoffe ich das.

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