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Mit 18 zur ersten Goldmedaille

Bundesligen: Mit 18 zur ersten Goldmedaille

21.01.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 529 Ansichten

Ein Karlitzek als wertvollster Spieler – nichts Ungewöhnliches in der 1. Volleyball Bundesliga und bei den United Volleys. Immerhin schon sechs Mal in dieser Saison räumte Neuzugang Moritz Karlitzek die begehrte Auszeichnung als „Sports&Travel MVP“ ab. Die Besonderheit lag somit nach dem klaren 3:0 (25:21, 25:13, 26:24)-Sieg gegen die Bergischen Volleys aus Solingen im Vornamen.

Mit 18 zur ersten Goldmedaille  - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Freude über den ersten Dreifach-Punkterfolg des Jahres: Patrick Steuerwald und Julian Zenger (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Diesmal war es nämlich Lorenz Karlitzek, der jüngere Bruder des Nationalspielers, der erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse die Auszeichnung erhielt, mit gerade einmal 18 Jahren. Cheftrainer Michael Warm hatte ihn von Anfang an aufs Spielfeld geschickt, zusammen mit Mittelblock-Routinier Lukas Bauer und dem lange verletzten Kapitän Sebastian Schwarz . „Wir wollten heute ein bisschen variieren und solchen Akteuren, die bisher weniger zum Einsatz kamen, Spielpraxis geben“, erklärte Warm.

Cleverer Schwarz sichert das 1:0

Alle drei spielten durch, während sich Moritz Karlitzek, Adrian Aciobanitei und Georg Escher das Match gegen den Tabellenletzten entspannt von draußen anschauen konnten. „Das war wichtig“, so der Coach, „genauso wie die Doppeleinwechslungen von Jannis Hopt und Issei Otake, die heute ebenfalls ihren Anteil am Erfolg hatten.“ Dass sich das Team nach dem angestrebten dreifachen Punktgewinn über einen gelungenen Sonntagnachmittag freuen konnte, hatte sich in der Wuppertaler Bayer-Sporthalle frühzeitig abgezeichnet. 20:14 hieß es bereits in Satz eins, bevor die Uniteds bei einer Aufschlagserie des starken Solinger Zuspielers Johannes Tille Probleme bekamen, ihre Angriffsbälle zu verwandeln, und es noch einmal eng wurde (21:19). Letztendlich waren es die „Neuen“ auf dem Court, die letztendlich doch noch souverän den Sack zumachten: „Bassi“ Schwarz spielte clever mit dem gegnerischen Block, Lorenz Karlitzek holte den Satzball und der eingewechselte „Yokohammer“ Otake verwandelte zur 1:0-Führung.

Im zweiten Durchgang dominierten die Hessen ihre Gastgeber zeitweise nach Belieben. Wie schon in den zurückliegenden Partien konnte sich Regisseur Patrick „Nano“ Steuerwald gleich zwei Mal in der Blockstatistik verewigen. Dass er sogar noch mehr als das drauf hat, schien danach Vize-Europameister Tobias Krick zeigen zu wollen. Fast im Alleingang machte der 19-jährige in der Schlussphase die entscheidenden Punkte. In Satz vier kamen von Beginn an nun auch Jannis Hopt für Steuerwald und Issei Otake für den Australier Lincoln Williams ins Spiel. Beide fügten sich nahtlos ein, wobei der Japaner immer wieder mit engagierten Defensiv-Aktionen auffiel. So schien beim Stand von 21:15 bereits alles gelaufen, als sich Ossi Rumpunen, finnische Rückrunden-Verstärkung der Bergischen Volleys, noch einmal zu einer mächtigen Aufschlagserie aufschwang. 21:22 hieß es plötzlich aus Sicht der Uniteds, die unter anderem zwei Asse kassierten.

Als Dritter ins Topspiel gegen Düren

„Da waren wir in der Annahme mal nicht so konsequent und konzentriert“, bemängelte Michael Warm, der sich ansonsten freute, dass seine Männer „richtig mit Spaß bei der Sache“ waren. Um die frühzeitige Rückreise ins Rhein-Main-Gebiet nicht zu gefährden, holte er prompt noch einmal Steuerwald und Williams zurück. In dieser Konstellation bewies vor allem der international erprobte Kapitän Schwarz die nötige Übersicht und brachte die United Volleys wieder in Front. Mit 15 Zählern war der Ex-Nationalspieler am Ende Topscorer, gefolgt von Krick und Lorenz Karlitzek. Letzterem war es vorbehalten, nach schier endloser „Airtime“ das 25:24 reinzudonnern, den nächsten Ball setzten die Solinger ins Aus. „Das ist gut für uns gelaufen, jetzt können wir als Tabellendritter ins Duell gegen den direkten Konkurrenten Düren am nächsten Sonntag in der Fraport Arena gehen“, war Michael Warm zufrieden. Gegen die erfahrenen Profis der SWD Powervolleys werde es allerdings ungleich schwerer werden, Revanche für die Klatsche im Hinspiel zu nehmen, warnte er vor allzu großer Euphorie.

 

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