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United Volleys wollen mehr Europa

Champions League: United Volleys wollen mehr Europa

20.12.2017 • Champions League • Autor: Jan Wüntscher 800 Ansichten

Ende März hatten die United Volleys die große Chance, gleich bei ihrem ersten Start im europäischen CEV-Pokal ins Endspiel einzuziehen. Nachdem zuvor drei Gegner bravourös ausgeschaltet worden waren, erwies sich allerdings der spätere Cup-Gewinner Tours aus Frankreich im Halbfinale als zu hohe Hürde. In der neuen Europapokal-Saison hat die Auslosung den Hessen gleich zum Auftakt ein Team aus der starken französischen Ligue A beschert.

United Volleys wollen mehr Europa - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Keine Angst vor harten Angriffsbällen haben Adrian Aciobanitei und die United Volleys vor dem Europacup-Rückspiel gegen Montpellier (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Im Hinspiel beim Montpellier Volley Université Club gab es vor zwei Wochen eine knappe 2:3-Niederlage. Drei Satzbälle vergaben die Uniteds dabei in Durchgang drei, erkämpften sich anschließend aber noch den Tiebreak.

Drei Sätze gewinnen, notfalls vier

„Die zwei gewonnen Sätze waren wichtig. So sind wir nicht mit leeren Händen zurückgekehrt, sondern haben mit einem klaren Sieg zuhause noch die Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Dafür müssen wir jetzt noch einmal alle Kräfte mobilisieren“, erklärt Cheftrainer Michael Warm vor dem Wiedersehen am Donnerstag um 19.30 Uhr in Rüsselsheim. Dem erfahrenen Coach ist bewusst, dass seine „jungen Wilden“ zuletzt gegen die AlpenVolleys und Friedrichshafen schon bis ans Limit mussten. Auch das erste Match gegen den siebenfachen französischen Meister war eines an der absoluten Leistungsobergrenze. In der Großsporthalle dürfen die Hausherren nun nicht mehr als zwei Sätze verlieren, müssen selbst mindestens drei holen – eventuell sogar vier, wenn es nach einem neuerlichen 3:2 für die Heimmannschaft in den „Golden Set“ geht.

„Montpellier ist ein europäisches Spitzenteam, da müssen wir im Vergleich zum letzten Bundesliga-Auftritt definitiv noch eine Schippe drauflegen“, betont auch United-Mittelblocker Georg Escher. „Das wird auf jeden Fall eine richtig schwere Aufgabe, aber nichts ist unmöglich.“ Sein Trainer kann dem kräftezehrenden Fight am Sonntag in Haching sogar Positives abgewinnen: „Dass wir das noch zu unseren Gunsten umgebogen haben, hat uns auch Selbstvertrauen gebracht.“ Montpellier schätzt Michael Warm auch nach dem ersten Aufeinandertreffen ebenso stark ein wie den deutschen Rekordmeister Friedrichshafen, „da muss schon alles passen. Auf jeden Fall wird es aber für die Zuschauer ein attraktives Duell – die Spieler sind richtig heiß auf diese Partie.“

United-Youngster im Aufwind

Die Gäste sind nach ihrem 3:2-Sieg am Wochenende gegen Poitiers mit dem Ex-United Jan Zimmermann direkt nach Paris weitergereist. Von der aus landen sie schon am Dienstagabend in Frankfurt. So aufwändig hat sich noch keine Mannschaft auf ein Spiel bei den United Volleys vorbereitet. Nach mehrjähriger Abstinenz wollen die Südfranzosen im Europapokal direkt wieder ihre Ambitionen demonstrieren. Im hochkarätigen Aufgebot stehen Spieler aus sechs Nationen. Etwa der ausgebuffte italienische Ex-Nationalzuspieler Davide Saitta, der ukrainische Annahmespezialist Andrii Diachkov oder der Spanier Gustavo Delgado Escribano. Der estnische Mittelblocker Andri Aganits sammelte in Deutschland bereits 2014 mit dem TV Bühl Europacup-Erfahrung.

Mit Jean Patry – Topscorer im Hinspiel – hat der Universitätssportclub außerdem einen der talentiertesten Diagonalen Frankreichs in seinen Reihen. An Youngstern mit riesigem Potenzial mangelt es freilich auch bei den Uniteds nicht. So lobte Michael Warm jüngst die spielerische Entwicklung von Moritz Karlitzek, mit 21 Jahren schon einer der stärksten Angreifer der Volleyball Bundesliga. Beeindruckende 27 Punkte erzielte der Jung-Nationalspieler zuletzt in Haching. Auch der 19-jährige Vize-Europameister Tobias Krick findet nach Verletzungsproblemen immer besser zurück zur gewohnten „Monsterblocker“-Form. Nach dem Aus im DVV-Pokal gegen Friedrichshafen ist die Motivation, auf internationaler Ebene weiter dabei zu bleiben, umso größer. Ganz klar: Die United Volleys wünschen sich mehr Europa!

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