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Sieg in Minsk: VCW zieht ins Achtelfinale des CEV Volleyball Cup ein

Champions League: Sieg in Minsk: VCW zieht ins Achtelfinale des CEV Volleyball Cup ein

17.12.2015 • Champions League • Autor: Micha Spannaus 1105 Ansichten

(MS / Wiesbaden / 16.12.2015) Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben das Achtelfinale des CEV Challenge Cup erreicht. In einem spannenden Europapokal-Rückspiel im weißrussischen Minsk konnten sich die Wiesbadenerinnen mit 3:1 (25:18, 25:23, 25:27, 25:19) gegen Minchanka Minsk durchsetzen. Das Hinspiel in Wiesbaden hatte der VCW mit 2:3 verloren.

Sieg in Minsk: VCW zieht ins Achtelfinale des CEV Volleyball Cup ein - Foto: Micha Spannaus

Verdiente Freude in Minsk: VCW zieht ins Achtelfinale des CEV Challenge Cup ein (Foto: Micha Spannaus)

Die Partie stand zunächst im Zeichen großer Sicherheitsvorkehrungen. Spürhunde suchten die komplette Sportstätte ab, außerdem sorgten Sicherheitskontrollen und Metalldetektoren am Einlass für ein ungewohntes Bild für Wiesbadens Volleyballerinnen. Diese ließen sich von den Begleitumständen jedoch nicht beeindrucken und setzten die von Chef-Coach Dirk Groß vorgegebene Taktik, vor allem über einen druckvollen Aufschlag zum Erfolg zu kommen, konsequent um. Kaisa Alanko, Esther van Berkel, Tanja Großer, Rebecca Schäperklaus, Jennifer Pettke und Liz Hintemann waren in den Starting-Six.

Der Beginn gestalteten beiden Seiten vollkommen ausgeglichen. Bis zum Stand von 11:11 tasteten sich beide Mannschaften gegenseitig ab. Erst dann zog der VCW davon. Minsk leistete sich zu viele Eigenfehler, sodass sich die Wiesbadenerinnen am Ende über den 25:18-Satzgewinn freuen konnten. Dem Team um Kapitänin Esther van Berkel - die Holländerin war beim VCW mit 16 erzielten Punkten, darunter drei direkt verwandelte Aufschläge die erfolgreichste Angreiferin - war anzumerken, dass es diese Europapokalbegegnung unbedingt gewinnen wollte.

"Das war ein gutes Spiel von uns. Es ist schön, hier erfolgreich zu sein", berichtete van Berkel nach dem Spiel. Sie war es auch, die ihr Team im zweiten Satz zurück auf die Siegerstraße spielte. Mitte dieses Durchgangs lag der VCW nach durchaus gutem Beginn mit 18:16 zurück. Ihre druckvolle Aufschlagserie brachte Wiesbaden zurück in Front. Und dann gelang dem VCW einmal das, was in dieser Saison allzu oft nicht klappte: Man behielt auch in knappen Situationen die Nerven und entschied den Satzball zum 25:23 für sich.

Der Start in den dritten Durchgang verlief aus VCW-Sicht wenig erfreulich. Zu viele Eigenfehler sorgten dafür, dass das Team die Linie verlor und schnell mit 6:2 zurücklag. VCW-Chef-Coach Dirk Groß nahm folgerichtig einige Wechsel vor. Er brachte Iveta Halbichová für Kaisa Alanko im Zuspiel sowie Delainey Aigner-Swesey und Elena Steinemann für Liz Hintemann und Tanja Großer. Die Umstellung zeigte jedoch zunächst keine Wirkung. Zwischenzeitlich liefen die Wiesbadenerinnen einem Sechs-Punkte-Rückstand hinterher. Erst spät im Satz setzten sich die Hessinnen in Angriff und Block gegen die Weißrussinnen durch und konnten auf ein 20:20 ausgleichen.

Dann folgte ein spannendes Finish beider Teams: jeder Punkt war hart umkämpft, sodass es zunächst 24:24 stand, bevor sich Minsk schließlich mit 27:25 durchsetzen konnte. Kapitänin Esther van Berkel war ob der Einsatzfreude des Teams in dieser Phase des Spiels sehr zufrieden: "Auf der anderen Seite stand ein guter Gegner. Aber jeder von uns hat an sich geglaubt, das war großartig." Der vierte Satz begann mit einer tollen Rallye: Der Ballwechsel um das 3:2, diesen konnte der VCW für sich entscheiden, war der längste der Partie. Während die Zuschauer nun lautstark das Heim-Team unterstützten, zwangen die Wiesbadenerinnen ihren Gegner immer wieder zu eigenen Fehlern. Der druckvolle Aufschlag, das variable Angriffsspiel und eine gute Blockarbeit sorgten dafür, dass die Weißrussinnen bis zum 14:14 zwar noch mithalten, den VCW in der Folge aber nur noch davonziehen lassen konnten.

Nach dem verwandelten Matchball zum 25:19 war die Freude auf Seiten der Wiesbadenerinnen verdientermaßen groß. "Die Anspannung vor dem Spiel war schon hoch", sagte VCW-Chef-Coach Dirk Groß. "Aber die Mannschaft hat super gespielt, super gekämpft und richtig gut zusammengehalten. Außerdem haben die Spielerinnen das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen und trainiert haben. Nun hoffen wir auf einen attraktiven Gegner in der nächsten Runde", so der Chef-Coach abschließend.

Das Achtelfinale im CEV Challenge Cup findet mit Hin- und Rückspiel um den 20. und 27. Januar 2016 statt. Gegner ist dann entweder die belgische Mannschaft Dauphines Charleroi oder Bundesliga-Konkurrent Rote Raben Vilsbiburg. Letztere sind zugleich der nächste Gegner des VCW jetzt am Samstag in der Volleyball Bundesliga. Die Wiesbadenerinnen reisen am morgigen Donnerstag in aller Frühe zurück nach Deutschland zurük und bereiten sich dann auf das Auswärtsspiel in Vilsbiburg vor.

Spielfilm:

1. Satz: 3:3, 6:6, 11:11, 13:16, 18:25
2. Satz: 3:4, 6:8, 16:15, 18:16, 18:19, 23:25
3. Satz: 5:1, 6:2, 15:9, 16:10, 20:20, 24:24, 27:25
4. Satz: 2:3, 5:8, 8:8, 12:12, 14:14, 16:21, 19:25

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