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Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesligen der Frauen

2. Bundesligen: Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesligen der Frauen

16.09.2015 • 2. Bundesligen • Autor: DVL 1890 Ansichten

Nur noch wenige Tage, dann starten die Teams der 2. Volleyball Bundesligen in die neue Saison. Und das Meisterschaftsrennen könnte bei den Frauen so spannend werden, wie noch nie. Denn die Ligen - egal ob Nord oder Süd - sind sehr ausgeglichen. Wer hat die besten Chancen auf die Meisterschaft? Welche Neuigkeiten gibt es bei den Vereinen? Am 19. September wird es ernst. Im Norden beginnt der erste Spieltag um 15.00 Uhr mit der Partie Köpenicker SC II gegen Skurios Volleys Borken. Im Süden startet die 2. Liga der Frauen um 18.00 Uhr in Erfurt mit dem Spiel SWE Volley-Team gegen proWIN Volleys TV Holz.

Saisonvorschau 2. Volleyball Bundesligen der Frauen - Foto: German Popp

Foto: German Popp

Die Frauen-Teams der 2. Volleyball Bundesliga Nord im Überblick:

DSHS SnowTrex Köln

Gelingt dem Team aus der Karnevalshochburg Köln in diesem Jahr der ganz große Coup? Nach Platz sechs in der Saison 2012/13, Rang fünf in 2013/14 und Position vier in der vergangenen Spielzeit gehört das DSHS-Team sicherlich zu den Kandidaten, die man in den Top-3 erwarten darf. In der Domstadt setzen die Verantwortlichen auf den Nachwuchs. Mit Karolin Reich, Carina Emsermann und Amelie Kleiner hat man sich in erster Linie mit Spielerinnen aus der 2. Mannschaft verstärkt. Dafür muss man auf Urgestein Marina Wagner (Babypause) verzichten. Das Grundgerüst des Teams ist dennoch zusammengeblieben. Die Kölner Volleyballerinnen gehen dennoch recht eingespielt in die Saison. Da nicht immer alle Spielerinnen verfügbar sind, wird der Kader allerdings häufiger variieren. Trainer Dr. Jimmy Czimek stapelt daher tief: "Da immer mal wieder Leistungsträgerinnen bei Spielen fehlen werden, wäre ein Platz im Mittelfeld realistischer."

Köpenicker SC II

Ein Neuling und gleichzeitig auch nicht: Der KSC Berlin hat das Spielrecht des TSV Rudow übernommen und ist somit mit einer zweiten Mannschaft in der 2. Volleyball Bundesliga Nord dabei. Ergänzt wird das gestandene Team aus der Bundeshauptstadt durch einige junge Spielerinnen, die sich auf den Weg zu neuen Horizonten machen wollen. Größte Tugend soll in der Spielzeit 2015/16 der Zusammenhalt werden. Deshalb geht es beim Saisonziel auch weniger um eine Top-Platzierung. "Wir wollen zusammenwachsen. Es geht um die Integration einer bereits vorhandenen Mannschaft in das Nachwuchsförderkonzept des KSC", blickt Teammanager Martin Simon voraus. Trainiert wird der KSC II von Florian Völker. Der agiert gleichzeitig auch als Jugendkoordinator des Köpenicker SC.

RC Sorpesee

Der Liga-Neuling RC Sorpesee will sich erst einmal in der 2. Volleyball Bundesliga Nord zurechtfinden. Doch das sollte dem "Serienaufsteiger" der letzten drei Spielzeiten nicht so schwer fallen. Denn das Team aus Nordrhein-Westfalen lebt seit Jahren vom eigenen Nachwuchs. Und dieses Erfolgsrezept hat sich bewährt. "Wir bleiben unseren Strukturen treu, es ist ein kontinuierliches Heranführen der Spielerinnen an höhere Ligen. Und daran halten wir fest", erklärt Teammanager Dr. Linus Tepe mit Stolz. "An erster Stelle steht der Teamspirit. Alle Mädels ziehen hier wundervoll mit." Darüber hinaus setzt der Aufsteiger auf die tollen Fans in Sundern und das gesamte Umfeld im Sauerland. "Wir punkten mit Lokalität und Regionalität."

SCU Emlichheim

Der SCU Emlichheim feiert am 19. September ein ganz besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren ist das Team aus Niedersachsen in der Volleyball Bundesliga vertreten. In der Saison 1988/89 schafften die Spielerinnen aus der Grafschaft Bentheim den Aufstieg. Seither waren die Volleyballerinnen aus der idyllischen Samtgemeinde durchweg in der 1. oder 2. Liga vertreten. Doch ausgerechnet das Jubiläumsjahr hat es in sich. Mit Mittelblockerin Ina Gosen rückt ein 15-jähriges Talent aus der SCU-Schmiede ins Bundesliga-Team auf. Auf der anderen Seite hat sich Leistungsträgerin Dina Kwade verabschiedet. Die 24-Jährige steht nur noch in absoluten Ausnahmenfällen zur Verfügung. So ist man gespannt, wie sich der SCU mit einem jungen, aber auch hungrigen Team schlagen wird. Die Konkurrenz traut dem "Dauerbrenner der Bundesliga" eine Menge zu, doch Emlichheim selbst will erst einmal die Klasse halten.

SV Blau-Weiß Dingden

Der SV Blau-Weiß Dingen ist wieder da! Nach 25 Jahren hat das Team aus dem Ortsteil der Stadt Hamminkeln den Wiederaufstieg in die 2. Volleyball Bundesliga geschafft. Und dabei schlagen mit Inga van Gemmeren und Maike Schmitz zwei Spielerinnen für die erste Mannschaft auf, deren Mütter schon damals dabei waren. Der Kader hat sich beim Aufsteiger im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert: Simone Heynck wechselte zum Ligarivalen nach Gladbeck, dafür ist Simone Winkelmann nach ihrer Babypause wieder in der Mannschaft zurück. Mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl, guter Stimmung und einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen will das Team aus dem Nordwesten Nordrhein-Westfalens den Klassenerhalt schaffen.

Skurios Volleys Borken

Mit Neuzugang Pia-Sabrina Walkenhorst könnten die Skurios Volleys Borken in der Saison 2015/16 durchaus höhere Ziele anstreben als in der vorherigen Spielzeit. Auch aus dem Nachwuchs schafften einige Spielerinnen den Sprung in den Kader. Nach Platz neun in der Vorsaison sollen unter dem Strich erstrangig mehr Punkte am Ende der Spielzeit auf dem Konto stehen. Wichtig ist Trainer Udo Jeschke aber auch, wie man sich im direkten Vergleich mit den starken Teams präsentiert. Das zeigt, dass es in Borken durchaus Ambitionen gibt, mehr zu erreichen. Dies ist im Bereich Eventcharakter bereits in hervorragender Art und Weise gelungen. Bei den Heimspielen herrscht eine herausragende Stimmung in der Mergelsberg Sporthalle, die es jedem Gegner schwer macht, in Borken zu punkten.

Stralsunder Wildcats

In Stralsund strebt man in der Saison 2015/16 einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Mit Anne Stuhr und Lisa Moos verstärken zwei Spielerinnen das Team, die bereits in Stralsund gespielt haben. Mit Carolin Schmidtke und Franziska Gielow gibt es weitere Zugänge im Kader von Trainer André Thiel. Die Mannschaft um die Führungsspielerinnen Sabrina Dommaschke und Swantje Basan soll weiter zusammenrücken. Außerdem wird das Zweitliga-Team, das zwölf Spielerinnen umfasst, verstärkt in die Strukturen investieren. Neben den Verantwortlichen Steffen Täubrich und Daniel Schulz, die auch weiterhin für das sportliche Umfeld zuständig sind, ist Swantje Basan in das Management des Teams eingebunden worden. Sie soll die Wildcats im Marketing voranbringen.

TSV Bayer 04 Leverkusen

Wenn in diesen Tagen nach den Meisterschaftsfavoriten der 2. Volleyball Bundesliga Nord gefragt wird, ist häufig der Name TSV Bayer 04 Leverkusen zu hören. Immerhin hat sich das Team mit Außenangreiferin Anna Hoja und Mittelblockerin Anisa Sarac (beide wechselten vom Erstligisten VT Aurubis Hamburg nach Leverkusen) namhaft verstärkt. Damit wirkt der Kader des Vorjahresdritten breiter und stärker besetzt. Leverkusen will in der Saison 2015/16 erneut in die Top-3. "Wenn alle Spielerinnen gesund und verletzungsfrei bleiben, dann man kann vielleicht vom Titel träumen", beteuert Trainer Zhong Yu Zhou. Erfolgsverwöhnt ist man in Leverkusen ohnehin. Denn mit Mittelblockerin Katharina Molitor steht immerhin die aktuelle Speerwurf-Weltmeisterin im Kader des ambitionierten Volleyball-Teams.

TV Eiche Horn Bremen

Als Aufsteiger in die 2. Volleyball Bundesliga Nord will der TV Eiche Horn Bremen natürlich für Furore sorgen. Obwohl sich das Team aus der Hansestadt mit Allrounderin Julia Duggen, Jessica Sobieraj und Melanie Sarcinelli verstärken konnte, gibt man sich bescheiden. Coach Gert Stürmer: "Der Klassenerhalt wäre ein riesiger Erfolg. Auf dem Weg dahin ist unser Ziel, das Team umfassend in allen Bereichen zu konsolidieren!" Das gilt auch für den Stab. Neben den Trainern Gert Stürmer und Marcus Lentz stehen die Athletik-Trainerin Anke Eyink und Mental-Coach Stefan Kloppe zur Verfügung. Grundsätzlich ist im gesamten Team Zusammenhalt gefragt. In der Vergangenheit zeigten die Volleyballerinnen aus Bremen immer wieder Moral. Das soll in der 2. Liga so bleiben.

TV Gladbeck

Die TV Gladbeck Giants gehen mit einer sehr motivierten, jungen Mannschaft in die neue Saison. Mit der 16-jährigen Jana Röwer, der nur zwei Jahre älteren Lisanne Meis, Lea Adolph (23 Jahre) und Simone Heynck (25) gibt es einige neue Gesichter im Team. Mit Anna Marschollek kehrt eine erfahrene Diagonalangreiferin zum TVG zurück. Im Dreierpack kommen Sina Kostorz und die beiden Amerikanerinnen Kendall Cleveland und Courtney Windham aus Straubing ins Ruhrgebiet. "Wir werden ein bisschen internationaler", sagt Andreas Packeisen, der Geschäftsführer der Giants. "Kendall Cleveland wie auch Courtney Windham bringen bei uns eine Frische rein, die uns guttut." Zudem hat sich etwas an der Seitenlinie der Giants geändert. Cagri Akdogan hat das Traineramt von Uwe Wallenhorst, der zum NVV wechselte, übernommen. Ihm als Co-Trainer zur Seite steht Ioannis Paraschidis.

USC Münster II

Beim USC Münster II hat sich eine Menge getan. Mit Stella Marina Dreisewerd, Bernice Andoh, Malin Schäfer, Kristin vom Schemm und Liza Kastrup rücken fünf Spielerinnen vom Bundesstützpunkt fest in die Zweitliga-Mannschaft. Dazu kommt mit Chiara Hoenhorst (18) eine ehemalige Jugendnationalspielerin in das junge Team. Somit ist davon auszugehen, dass sich Münster in einer guten Verfassung präsentieren wird. Dazu soll auch Bene Frank beitragen. Der frühere Erstliga-Coach vom Köpenicker SC befasst sich als Unterstützung zu Chefcoach Christian Wolf und Co-Trainerin Susanna Turner mit der Technik des Zweitliga-Teams. Da als Athletiktrainer Mattze Warnck auch noch eingreift, finden die Spielerinnen eine große Ausbildungsqualität vor. Für Christian Wolf steht das neben dem Nichtabstieg im Vordergrund: "Die Entwicklung der einzelnen, durch die Bank ja sehr jungen Spielerinnen, ist ein ganz wichtiger Aspekt."

VCO Schwerin

Schwerin verfügt über einen Bundesstützpunkt mit Sonderspielrecht. Und auch in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns steht deshalb die Ausbildung der Spielerinnen im Vordergrund. Holger Stenzel, Vizepräsident VCO Schwerin: "Wir arbeiten täglich daran, die Bundeskader und die Spielerinnen mit Potenzial zum Bundeskader weiterzuentwickeln und somit den deutschen Volleyball weiter nach vorne zu bringen. Das Saisonziel ist also mit keiner Platzierung zu messen, sondern mit der Entwicklung der Spielerinnen." Als wichtige Verstärkung gilt Lea Hartmann (Libero). Die erst 15-Jährige gehört mit Zuspielerin Alexa Kaminski zu den ganz jungen Spielerinnen beim VCO Schwerin.

VfL Oythe

Als Titelverteidiger liegt die Messlatte für den VfL Oythe in der kommenden Saison sicherlich sehr hoch. Doch das offizielle Saisonziel beim Traditionsclub heißt laut Volleyballobmann und Teammanager Matthias Schumacher, "unter die ersten drei bis vier Mannschaften zu kommen". Die Abgänge (Christin Müller, Natalie Aksamit und Joanna Domagala) wurden durch Moana Behrens, Ronja de Boer und die Amerikanerin Casey Hinger ersetzt. Behrens verstärkt die Annahme und Abwehr, de Boer zeichnet sich durch gute Blockarbeit aus und bringt gute Angriffsqualitäten mit, Hinger verstärkt den Schnellangriff sowie den Block auf der Mittelposition. Das Team zeichnet sich durch seinen Zusammenhalt und eine gute Mischung aus Jung und Alt aus. Insofern dürfte im Meisterschaftsrennen durchaus mit dem VfL Oythe zu rechnen sein.


Die Frauen-Teams der 2. Volleyball Bundesliga Süd im Überblick:

AllgäuStrom Volleys

Neuer Coach und neuer Name im Allgäu: Die Verpflichtung des brasilianischen Trainers Camilo Glober, der durch seine Professionalität und seinen Enthusiasmus die Mannschaft und das Umfeld begeistert, könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft gewesen sein. Mit ihm werden aus dem AllgäuTeam Sonthofen die AllgäuStrom Volleys. Die Verpflichtung von Veronika Kettenbach, die vom VT Aurubis Hamburg ins Allgäu gewechselt ist, könnte ebenfalls ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Zukunft sein. Die Zuspielerin gilt als Führungspersönlichkeit und wurde direkt zum Kapitän ernannt. "Wir möchten eine tolle Saison spielen. Platzierungen sind zweitrangig. Durch den bisher kleinen Kader ist es wichtiger, dass die Spielerinnen gesund und fit bleiben. Was am Ende dabei rauskommt, wird sich zeigen", sagt Co-Trainer Achim Flick, der mit der Mannschaft in der vergangenen Saison Rang drei erreichte.

Allianz MTV Stuttgart II

"Wir wollen gemeinsam mit Geschwindigkeit, Athletik, Mut und Leidenschaft auftreten, ohne dabei die Taktik zu vergessen", sagt MTV-Trainer Johannes Koch. Platz sieben erreichte die Mannschaft in der Vorsaison. Diesen Rang wollen die Stuttgarterinnen in dieser Spielzeit bestätigen. "Unser Ziel ist es, junge Talente auszubilden, damit sie sich in Richtung 1. Bundesliga und Nationalmannschaft entwickeln können. Trotzdem wollen wir natürlich jedes einzelne Spiel gewinnen", so Koch. Neuverpflichtungen gibt es auch zu vermelden: Nadine Hones (Annahme/Außen) wechselt vom SWE Volley-Team nach Baden-Württemberg. Julika Hoffmann (Zuspiel) und Lena Große Scharmann (Diagonal) kommen vom Bundesstützpunkt ins Zweitliga-Team. Auf der Bank gibt es ebenfalls Verstärkung: Thomas Ranner unterstützt Trainer Koch künftig als "Co".

DINTERvolleys Engelsdorf

Die erste Mannschaft des SV Lok Engelsdorf hat einen Namenssponsor gefunden, der ein solides Fundament für die kommenden Jahre bildet. Das ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Abteilung Volleyball. In Zukunft geht das Team deshalb als DINTERvolleys Engelsdorf auf Punktejagd. Mit Tina Eichholz (Libero) wechselt eine Volleyballerin aus Dresden in die Mannschaft von Trainer Ronny Lederer, die das Team mit Erfahrung und Qualität stärkt. In der letzten Saison gelang der Klassenerhalt quasi am grünen Tisch, nun sind die Ziele andere. "Wir wollen einen deutlichen Klassenerhalt", sagt Abteilungsleiter Ricky Haupt, der zuversichtlich auf die zweite Zweitligasaison blickt. Saisonstart der "Engel" ist am 19. September vor heimischer Kulisse gegen Bad Soden.

DJK Sportbund München-Ost

Der Aufsteiger DJK Sportbund München-Ost will sich in der 2. Volleyball Bundesliga beweisen. Gleichzeitig möchte das Team einen Vorteil daraus ziehen, als Außenseiter auftreten zu können. Acht Neuzugänge gibt es zu vermelden: Der wohl wichtigste ist Zuspielerin Anne Paß, die aus Sonthofen in die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern wechselt. Neueste Kraft im Team ist Sabrina Karnbaum. Die erfolgreiche Spielerin der smart beach tour kommt vom SV Lohhof zum "GeilstenClubderWelt" und wird auf der Annahme-Außen Position zum Einsatz kommen. "Ich will aus meiner Mannschaft alles rausholen und mit ihr einen Platz im ersten Drittel erobern", sagt Trainer Bastian Henning. Der Aufsteiger hat einen großen Wandel erlebt - vom kleinen Stadtverein in der Bayernliga bis hin zum Bundesligisten. In dieser Saison gibt es aus Sicht der Münchnerinnen nichts zu verschenken. Dem Publikum will man beweisen, dass Volleyball ein großartiger Sport ist.

Rote Raben Vilsbiburg II

Die Erfahrung von hunderten Bundesligaspielen zu kompensieren, das ist die Herausforderung für die "Zweite" der Roten Raben Vilsbiburg. Unter anderem verließen Norisha Campbell und Regina Nganaba das Team. Mit Corina Glaab (Zuspiel) und Paula Hötschl (Diagonal) kamen stattdessen zwei Spielerinnen aus dem Jahrgang 2000 in die Mannschaft. Ebenfalls im Team: die noch sehr junge Donjeta Kastrani auf der Liberoposition. Die Entwicklung des Kaders nach dem Verjüngungsprozess und der Aufbau eines neuen Kampfgeistes hat nun oberste Priorität in Vilsbiburg. Trotzdem will man als DVV-Stützpunkt die Klasse halten. Das gelang zwar in der letzten Saison mit Rang vier mehr als deutlich. Nach dem Umbruch vor dieser Saison muss sich die Mannschaft aber erst einmal finden.

SV Lohhof

Die Mittelblockerinnen Ambria Dasch und Noëlle Forcher, die Außenangreiferin Sonja Auer, dazu drei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft - das sind die Neuen im Zweitligateam des SV Lohhof. "Viele Leistungsträger haben ihre Karriere beendet und der halbe Kader besteht aus neuen Spielerinnen. Das Team soll in der kommenden Saison zueinanderfinden und zusammenwachsen", sagt die sportliche Leiterin Inga Vollbrecht. "Wir wissen, was wir können und kämpfen für jeden Tabellenplatz unter den Top-5." Richarda Zorn hat den Verein als Managerin verlassen und ist zurück nach Offenburg gegangen, um dort wieder zu spielen. Dafür wurde das operative Team auf mehreren Positionen verstärkt, um den steigenden Anforderungen an die Professionalität des Sports gerecht zu werden.

SWE Volley-Team

"Unser Anspruch ist es, einen Medaillenplatz zu erringen", sagt SWE-Trainer Heiko Herzberg. Er setzt das Gesamtziel über das Ergebnis vom letzten Jahr, als die Erfurterinnen Platz sechs erreichten. "Wir glauben, dass wir mit einigen bundesligaerfahrenen Spielerinnen, den US-Girls sowie den jungen Wilden eine gesunde Mischung haben, die den Zuschauern attraktiven Volleyball bieten wird", so Herzberg weiter. Die US-Girls sind Ali Skayhan (Zuspiel) und Kelsey Snider (Mittelblock). Um den Bereich der Bundesliga weiter zu professionalisieren, wurde eine Spielbetriebsgesellschaft gegründet. Außerdem hat das SWE Volley-Team mit "Thüringen Ticket" jetzt einen Partner im Eintrittskartenbereich, der den Service für die Zuschauer bei den Heimspielen verbessert.

TG Bad Soden

Nach nur wenigen Trainingseinheiten harmoniert die erst kürzlich verpflichtete Zuspielerin Oliwia Oleaszewska bereits bestens mit ihren Mitspielerinnen bei der TG Bad Soden. "Die Teamleistung und der -spirit sind schon super", lobt der neue Trainer Torsten Spiller. Für den neu zusammengesetzten Kader verliefen die ersten Testläufe beim vereinseigenen Turnier recht positiv. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt kurz vor Saisonbeginn darin, die Eigenfehlerquote zu senken. "Die war mir bisher zu hoch", sagt Spiller. In der abgelaufenen Spielzeit erreichte die Mannschaft Platz zehn. Das ist ein Rang, der auch in dieser Saison erreichbar sein sollte.

VC Neuwied 77

Ein ausgeglichener Kader und die große Motivation sind wesentliche Faktoren, die den VC Neuwied 77 in dieser Saison auszeichnen werden. Auf operativer Ebene ist einiges passiert. Innerhalb des Vereins wurde ein Organisationsteam für die 2. Volleyball Bundesliga eingerichtet, das sich speziell um die Belange der Mannschaft kümmert. Das schließt eine verstärkte Pressearbeit sowie eine intensive Sponsorenansprache mit ein. Aus sportlicher Sicht ist für den Aufsteiger "der Klassenerhalt das eindeutige Ziel", so Wolfgang Becker, 1. Vorsitzender des Vereins. Dazu sollen sechs Neuzugänge, die Neuwied auf allen Positionen verstärken, beitragen.

VC Offenburg

Während die letzten Spielzeiten immer durch einen großen Umbruch im Team geprägt waren, ist es dem VCO vor der neuen Saison gelungen, den Kader zusammenzuhalten. Mit der Kanadierin Tanya Paulin sowie Richarda Zorn (Zuspiel) und Sophie Bär auf der Diagonalen hat man sich punktuell verstärkt. "Wir wollen frühzeitig einen Nichtabstiegsplatz sichern und unsere Spielerinnen weiterentwickeln", sagt Tanja Scheuer, die bereits die sechste Saison als Cheftrainerin beim VC Offenburg bestreitet. Zusammenhalt, Kampfgeist, Emotionen und mit mitreißendem Sport die Marke bekannter machen - das wünscht sich Scheuer für die neue Saison. Das ist ein Credo, mit dem vielleicht der achte Platz aus der Vorsaison oder sogar mehr möglich wird.

VCO Dresden

Das jüngste Team der Liga will die Etablierten richtig ärgern. Die Mädels beim VCO Dresden sind emotional und physisch gut drauf und wollen vor allem bei den Fünf-Satz-Spielen am Ende die Nase vorn haben. Nach dem Weggang von Michelle Petter (VolleyStars Thüringen), Maria Kirsten (VT Aurubis Hamburg), Steffi Kuhn (VV Grimma), Sarah Mater (VV Grimma) und Svenja Haupt (Karriereende) musste die gesamte Mannschaft des Bundesstützpunktes neu aufgestellt werden. Ein großes Talent unter den acht neuen Spielerinnen ist die erst 15-jährige Camilla Weitzel, die bereits mit Christiane Fürst verglichen wird. "Wenn wir unsere Emotionalität und den Teamspirit unbekümmert aufs Spielfeld bekommen, gebe ich sogar wieder den einstelligen Tabellenplatz aus", sagt Pressesprecherin Claudia Linek. Mit vereinten ehrenamtlichen Kräften versucht der VCO den professionellen Anforderungen der Volleyball Bundesliga gerecht zu werden. Dafür gebürt den Helfern ein großer Dank.

VV Grimma

Ein neuer Trainer zieht beim VV Grimma künftig die Fäden: Schon in den ersten Wochen der Vorbereitung ist die Handschrift von Jan Zangrando sichtbar gewesen. Ebenfalls neu sind Steffi Kuhn und Sarah Mater (Annahme/Außen), die vom VCO Dresden kamen. "Mit den Neuzugängen auf den Schlüsselpositionen werden wir mehr Stabilität im Annahmeverhalten bekommen. Dies wird auch dazu beitragen, dass unser Angriffsspiel wieder variabler und für den Gegner schwerer lesbar wird", sagt Teammanager Frank Geißler. "Insgesamt sehen wir der Saison sehr optimistisch entgegen und möchten mindestens einen Platz besser als in der Vorsaison abschließen." Das wäre gleichbedeutend mit einem Platz unter den besten vier Teams der 2. Volleyball Bundesliga Süd.

proWIN Volleys TV Holz

Zwei internationale Spielerinnen verstärken den Mittelblock der proWIN Volleys in der Saison 2015/16: Die Amerikanerin Rachel Olinyk (kam aus Straubing) sowie die Kanadierin Alexis Loewen von der Brandon University Bobcats. Wie bereits in der vergangenen Spielzeit sollen mannschaftliche Geschlossenheit, Siegeswille und Dynamik das Team aus dem Saarland auszeichnen. "Wir wissen, dass die zweite Saison für einen Aufsteiger immer schwer ist. Dennoch: Wir haben uns gut verstärkt und möchten eine gute Saison spielen", sagt Philipp Grau, Geschäftsführer Volleyball. "Als oberstes Ziel möchten wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, aber ein guter Mittelfeldplatz mit Anschluss nach oben wäre toll." Neben der sportlichen Weiterentwicklung werden in Holz auch die internen Strukturen weiter professionalisiert, um sich langfristig im Profibereich zu etablieren.

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