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Nachwuchs von NawaRo feiert erfolgreichste Saison

Bundesligen: Nachwuchs von NawaRo feiert erfolgreichste Saison

10.06.2015 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 947 Ansichten

(gk) Schaut man derzeit am späten Nachmittag im Alburger Rennweg bei den Beachvolleyball Plätzen des FTSV Straubing vorbei, dann trifft man dort sehr oft auf Wolfgang Schellinger. Der charismatische Trainer gönnt sich nach der erfolgreichsten Saison der Geschichte des Straubinger Nachwuchsvolleyballs keine Pause. Er feilt weiter an der Technik der Nachwuchsspielerinnen des FTSV.

Nachwuchs von NawaRo feiert erfolgreichste Saison - Foto: Müller

Der Nachwuchs des Erstliga-Aufsteigers NawaRo Straubing hielt die bayerische Konkurrenz in Schach und darf sich als bester Verein in der weiblichen Jugend im Volleyball feiern lassen (Foto: Müller)

Schellinger hätte allen Grund eine kleine Pause zu machen. Schließlich ist er unbestritten der Vater des Erfolges in der vergangenen Saison im Straubinger Nachwuchsvolleyball. Gleich drei Altersklassen brachte der erfahrene Trainer bis zu den nationalen Titelkämpfen. So viele, wie noch nie in Straubing. Dementsprechend begeistert ist auch Stützpunktleiter Rupert Hafner von seinem Cheftrainer: "Wolfgang hat ein klares Konzept, das auf drei Säulen basiert: 1. Perfekte Grundtechnik, 2. Umfangreiches Training, auch in den Ferien und 3. Disziplin und Ehrgeiz im Training und in der Schule", so Hafner. "Sein Anteil am Erfolg ist nicht in Zahlen zu messen. Ohne ihn würde es kein Volleyball in Straubing geben", so Hafner. Er ist einer der besten Nachwuchstrainer in Bayern, wenn nicht sogar führend in Deutschland im Frauenvolleyball", ist Hafner froh mit Schellinger einen so erfahrenen wie qualifizierten Trainer am Stützpunkt zu haben. Damit dem pensionierten Schullehrer nicht frühzeitig die Puste ausgeht, sucht Hafner fieberhaft nach neuen Trainern für den Nachwuchsbereich. Mit Armin Grellmann aus Mitterfels konnte unter der Saison ein neuer Übungsleiter ins Boot geholt werden. Die hauptamtliche Trainerstelle (in Teilzeit) ist aber weiterhin nicht besetzt. "Hier suche ich einen Trainer, der zu mindestens 50 Prozent die Gene von Wolfgang besitzt", so Hafner. Das heißt auch, die Bereitschaft über das normale Maß hinaus sich für Volleyball zu engagieren. "Wolfgangs Trainingspensum liegt derzeit bei rund 20 Stunden/Woche, Spieltage nicht eingerechnet."

Die Teams von Schellinger trainieren zwischen zwei und viermal pro Woche. Mit Erfolg, wie die vergangene Saison eindrucksvoll bewies. Die U20 erreichte bei der Deutschen Meisterschaft in Borken Platz sieben und verpasste nur knapp eine Medaille. Im Viertelfinale fehlten Straubings Talenten nur sechs Punkte zum Erreichen des Halbfinales. Damit hätte der FTSV die Bronzemedaille sicher gehabt. "Wir haben besser als erwartet abgeschnitten", so Schellinger. "Eine Medaille haben wir nur knapp verpasst und konnten unter anderem Siege gegen den Erstliganachwuchs aus Stuttgart und Potsdam einfahren."

Die U18 kämpfte in Berlin um die Deutsche Meisterschaft. Am Ende stand ein guter sechster Platz und die Gewissheit unter anderem den Nachwuchs des Deutschen Meisters Dresdner SC bezwungen und auch den bayerischen Konkurrenten SV Lohhof klar distanziert zu haben. "Ein bisschen mehr hätte es sein können", so Schellinger im Rückblick. "Immerhin konnten wir einen Sieg gegen den VC Olympia Dresden einfahren."

Die U14 stand ebenfalls kurz vor dem Einzug ins Halbfinale. Bei der Deutschen Meisterschaft zu Hause in der Volleyballarena und der Dreifachhalle der Jakob-Sandtner-Realschule bot die U14 des FTSV dem großen Favoriten und späteren Deutschen Meister SV Mauerstetten ein packendes Match. Letztlich fehlten Straubings Mädels nur zwei Punkte zum Sieg und damit einer Medaille bei der Heim-DM. Mit 13:15 ging der Tie-Break verloren. Die Sätze zuvor waren 24:26 und 26:24 ausgegangen. Am Ende kam die U14 des FTSV auf einen sehr guten sechsten Platz. "Das ist ein super Erfolg bei einer tollen Heimmeisterschaft. Die knappe Niederlage gegen den Deutschen Meister Mauerstetten lässt für die Zukunft hoffen."

Auch die weiteren Jugendteams des FTSV wussten zu überzeugen. Das zum Großteil mit U14-Spielerinnen besetzte Team der U16 kämpfte sich bis auf Platz vier bei der Südbayerischen Meisterschaft vor. "Der vierte Platz bei der Südbayerischen war ein Erfolg und lässt Luft nach oben", so Schellinger. Die U13 des FTSV konnte die Phalanx der Teams des SV Mauerstetten durchbrechen und wurde sensationell Bayerischer Meister. "Wir wurden souverän Bayerischer Meister. Die Jahrgänge 2002/03 sind eine hoffnungsvolle Generation", ist Schellinger zuversichtlich, dass die Erfolge der gerade abgelaufenen Saison nicht die letzten der Straubinger Volleyball-Talente gewesen sind. Die U12 I des FTSV sicherte sich mit Platz drei ebenfalls eine Medaille bei der Bayerischen Meisterschaft. "Diesen Platz hatten wir uns vor der Bayerischen ausgerechnet. Die Bronzemedaille rundet unsere Gesamtbilanz ab", so Schellinger.

Die kann sich sehen lassen. Insgesamt haben die FTSV Teams die Bayerischen Meisterschaften bestimmt. Zwei Bayerische Meisterschaften, zwei Vizemeistertitel und ein 3. Platz sprechen hier eine klare Sprache. Im Bezirk ist das Ergebnis noch deutlicher. U20 und U18, U14, U13 und U12 wurden souverän niederbayerischer Meister. U16, U14 II und U13 III sicherten sich den Vizemeistertitel im Bezirk. Die U13 II wurde Vierter in der Endabrechnung.

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