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Volleymasters Montreux - Niederlage gegen die Türkei

DVV: Volleymasters Montreux - Niederlage gegen die Türkei

27.05.2015 • DVV • Autor: DVV 1384 Ansichten

Deutschlands Volleyballerinnen haben beim Volleymasters in Montreux die erste Niederlage kassiert. Das junge Team des neuen Bundestrainers Luciano Pedullà unterlag nach starkem Beginn mit 1:3 (25:17, 22:25, 17:25, 14:25) gegen die Türkei. Es war zugleich die erste Niederlage für den Chefcoach in seiner Amtszeit. Am Vortag hatten die Schmetterlinge bei der Premiere von Pedullà einen 3:1-Sieg gegen die Italien gefeiert. Punktbeste deutsche Spielerinnen im zweiten Turnierspiel waren Anja Brandt (10) und Louisa Lippmann (9).

Letzter Vorrundengegner der deutschen Volleyballerinnen ist Japan (Donnerstag um 16.30 Uhr/Live in SPORT1), das sein Auftaktspiel souverän mit 3:0 gegen die Türkei gewonnen hatte. Um sich die Chance aufs Weiterkommen zu erhalten, muss für die Schmetterlinge gegen den Turnierfavoriten ein Sieg her. Nur die besten zwei Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Runde der letzten vier. Im Vorjahr hatte Deutschland sensationell den ersten Turniersieg in Montreux gefeiert.

Weil mit Margareta Kozuch , Maren Brinker oder Kathleen Weiß diesmal einige Leistungsträgerinnen fehlen, setzt Pedullà beim Saisonauftakt auf eine verjüngte Mannschaft. Der 57-jährige Italiener ist der Nachfolger von Giovanni Guidetti.

"Bei der Türkei stehen Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister auf dem Feld. Bei uns hat mit Marie Schölzel eine 18-Jährige gerade ihr Debüt gefeiert. So ist die Situation, aber wir wollen das Beste draus machen und so gut wie möglich spielen. Das Team Deutschland ob alt oder jung gibt immer Vollgas", hatte Spielführerin Mareen Apitz vor dem Spiel erklärt.

Am Tag nach dem 3:1-Sieg gegen Italien begann das deutsche Team mit nur einer Änderung in der Startformation gegen die Türkei. Auf der Liberoposition ersetzte Linda Dörendahl die Stammspielerin Lenka Dürr . Am Morgen hatte Cheftrainer Luciano Pedullà seinen Mädels eine halbe Stunde mehr Schlaf erlaubt. Vielleicht verschliefen die Schmetterlinge deshalb den Start total. Beim 0:4 nahm der Bundestrainer die erste Auszeit, doch den ersten Punkt gab es erst zum 1:5 durch einen Aufschlagfehler der Türkinnen.

Erst beim Stand von 2:7 wachte das Team in den weißen Trikots auf, dann aber richtig. Plötzlich stand der Block um Anja Brandt und Laura Weihenmaier genau richtig und Zuspielerin Mareen Apitz kombinierte mit schnellen Angriffen den Block des Gegners aus. Nach einem Ass von Brandt stand es 11:8 für Deutschland. Starke Aufschläge, unberechenbares Angriffsspiel: Die Türkinnen mit Gözde Yilmaz vom Klub-Weltmeister Eczacibasi Istanbul auf dem Parkett waren sichtlich beeindruckt und leisteten sich zahlreiche technische Fehler. So zogen die Schmetterlinge unter dem Jubel der Fans in der Halle auf 17:9 davon.

Ende des Satzes kamen Angreiferin Saskia Hippe , Zuspielerin Denise Hanke und Lenka Dürr als zusätzliche Stärkung der Annahme ins Spiel. Am Ende sorgte Laura Weihenmaier mit einem krachenden Angriff für die 1:0-Führung.

Im zweiten Durchgang geriet die junge deutsche Mannschaft erneut zu Beginn ins Hintertreffen, weil sich zum einen Ungenauigkeiten ins deutsche Spiel einschlichen und sich zudem der türkische Block besser auf den Gegner einstellte. Bei der ersten technischen Auszeit stand es 4:8. Doch das deutsche Team kämpfte sich zurück - ein Block von Wiebke Silge bedeutete beim 12:12 erstmals wieder den Ausgleich.

Es ging hin und her und streckenweise wurde richtiger guter Volleyball geboten. Bis zum 19:19 hielt Deutschland mit, dann brachte der deutsche Angriff einfach keinen Ball mehr auf den Boden. Chefcoach Pedullà nahm beim 19:21 und 19:23 zwei Auszeiten, doch nach einem Fehlaufschlag von Louisa Lippmann schaffte die Türkei den Satz-Ausgleich.

Zu Beginn des dritten Durchgangs häuften sich die technischen Fehler bei den Schmetterlingen. Schnell lag das Team 2:7 zurück und Pedullà nahm früh seine erste Auszeit. Das brachte jedoch nichts ein, denn die Türkei entschied jetzt auch die längeren Ballwechsel für sich. Beim Zwischenstand von 4:12 versuchte es der Bundestrainer noch einmal mit einer Auszeit. Doch seinem Team fehlten die Ideen und nach dem harten Vormittagstraining vielleicht auch die Kraft, um mit dem immer stärker werdenden Frauen in den roten Trikots mitzuhalten. Jennifer Geerties wurde durch Jana-Franziska Poll ersetzt, doch mehr als Ergebniskosmetik am Ende sprang nicht mehr heraus.

Auch im vierten Satz lag das deutsche Team schnell deutlich in Rückstand, kämpfte sich aber beim 9:11 wieder zurück. Die Türkei war aber jetzt auch in der Feldabwehr und die deutschen Probleme in Annahme wie Angriff wurden immer deutlicher. Am Ende fehlte dann auch der letzte Kampfgeist Nach fünf Siegen in Serie in Montreux - zusammengerechnet mit dem Vorjahr - gab es somit die erste Niederlage.

Die Spiele in der deutschen Vorrundengruppe B in Montreux: Deutschland - Italien 3:1 (25:20, 25:15, 21:25, 25:23), Japan - Türkei 3:0 (25:19, 26:24, 25:18), Deutschland - Türkei 1:3 (25:17, 22:25, 17:25, 14:25), Deutschland - Japan (Donnerstag 16.30/Live in SPORT1), Türkei - Italien (Donnerstag/21 Uhr), Japan - Italien (Freitag, 18.30).

Stimmen zum Spiel


Luciano Pedullá: "Wir haben im ersten Satz und streckenweise auch im zweiten sehr gut gespielt, danach aber zu viele Fehler gemacht. Wir haben nicht mehr so gut aufgeschlagen und in der Abwehr nachgelassen - das war der Grund für die Niederlage gegen eine türkische Mannschaft mit hoher Qualität. Wir müssen im Angriff schneller und durchschlagskräftiger werden. Wir müssen gegen Japan versuchen, unsere Chance zu nutzen. Auch wenn es schwer wird."

Mareen Apitz : "Ich bin enttäuscht. Nach dem guten Start haben wir es selbst aus der Hand gegeben. Die Türkinnen haben angezogen, aber uns hat auch der letzte Biss gefehlt. Vielleicht frustriert es den einen oder anderen zu sehr, wenn er häufiger mal am Block hängen bleibt. Wir brauchen aber alle, um zu gewinnen. Der Kampfgeist ist ja gerade unsere große Stärke. Gegen Japan ist nun ein Sieg notwendig. Wir wollen ja schließlich ins Halbfinale!"

Jennifer Geerties : "Wir haben im ersten Satz gut aufgeschlagen, danach ging es runter. Wir haben einfach Probleme, unsere Angriffe durchzubringen. Daran müssen wir arbeiten. Genauso wie an der Annahme, damit wir den Spielaufbau besser kontrollieren können. Gegen Japan brauchen wir Geduld."

Startformation Deutschland: Mareen Apitz , Louisa Lippmann , Anja Brandt , Wiebke Silge , Laura Weihenmaier , Jennifer Geerties , Linda Dörendahl .

Der 12-er Kader für Montreux: Anja Brandt , Saskia Hippe , Laura Weihenmaier , Jennifer Geerties , Jana-Franziska Poll , Denise Hanke (Schweriner SC), Linda Dörendahl , Wiebke Silge (USC Münster) , Louisa Lippmann (Dresdner SC) , Marie Schölzel (VC Olympia Berlin), Mareen Apitz (Cannes/FRA) , Lenka Dürr (Azeryol Baku/AZE)

Bundestrainer Luciano Pedulla
Co-Trainer Davide Carli
Co-Trainer/Scout Riccardo Boieri
Physiotherapeut Felicitas Kreutzer
Teammanager Michael Döring
Journalist Lars Becker

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