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DVV-Frauen: Perfekter Einstand für Pedullà

DVV: DVV-Frauen: Perfekter Einstand für Pedullà

27.05.2015 • DVV • Autor: DVV 1019 Ansichten

Luciano Pedullà hat eine perfekte Premiere als Bundestrainer der deutschen Volleyballerinnen gefeiert. Titelverteidiger Deutschland triumphierte im ersten Spiel des Volleymasters von Montreux souverän mit 3:1 (25:20, 25:15, 21:25, 25:23) gegen Pedullàs Heimatland Italien.

Damit glückte die Revanche für die 1:3-Niederlage bei der Weltmeisterschaft im Vorjahr. Punktbeste deutsche Spielerinnen waren Laura Weihenmaier (15) und Jennifer Geerties (14).

Weitere Vorrundengegner der Schmetterlinge sind die Türkei (Mittwoch um 18.30 Uhr/live in SPORT1) und Japan (Donnerstag um 16.30 Uhr/Live in SPORT1), die sich anschließend gegenüberstanden. Die besten zwei Team der Gruppe qualifizieren sich fürs Halbfinale. Im Vorjahr hatte Deutschland sensationell den ersten Turniersieg in Montreux gefeiert.

Weil mit Margareta Kozuch , Maren Brinker oder Kathleen Weiß diesmal einige Leistungsträgerinnen fehlen, setzt Pedullà beim Saisonauftakt auf eine verjüngte Mannschaft. Der 57-jährige Italiener ist der Nachfolger von Giovanni Guidetti.

Das erste Spiel des Titelverteidigers Deutschland begann in der gut gefüllten halle in Montreux mit einer reichlichen halben Stunde Verspätung, da das erste Duell des Tages zwischen China und der Dominikanischen Republik (3:1) länger als erwartet gedauert hatte. Die Schmetterlinge erwischten einen guten Start in die Premiere für ihren Bundestrainer. Zwei starke Aufschläge von Laura Weihenmaier brachten die 2:0-Führung. Dann jedoch brachten Unstimmigkeiten in der deutschen Feldabwehr die ebenfalls mit einem verstärkten B-Team angetretenen Italienerinnen ins Spiel.

Beim Stand von 3:6 nahm Luciano Pedullà seine erste offizielle Auszeit als Bundestrainer. Und beruhigte damit seine junge Mannschaft. Die übernahm beim Stand von 13:12 wieder die Führung und zog davon. Der deutsche Block mit Anja Brandt im 50. Länderspiel und Wiebke Silge stand jetzt besser, im Angriff brachten Louisa Lippmann & Co mehr Bälle auf den Boden und der Gegner leistete sich einige haarsträubende technische Fehler. Am Ende ging der erste Satz souverän mit 25:20 nach einem krachenden Angriffsschlag von Lippmann an den Vizeeuropameister.

Die Spielerinnen des nächsten deutschen Gegners Türkei auf der Tribüne hatten genug gesehen und verabschiedeten sich ins Hotel. Der zweite Satz begann genau wie der erste: Drei starke Aufschläge von Weihenmaier brachten die 3:1-Führung. Italien machte es dem deutschen Team mit zahlreichen Patzern zwar leicht, aber auch das von Mareen Apitz eingefädelte Angriffsspiel funktionierte immer besser. Vor allem Jennifer Geerties , Weihenmaier, Lippmann punkteten fleißig und zog Deutschland auf und davon.

Ende des zweiten Durchgangs kam die 18-Jährige Marie Schölzel zu ihrem ersten Länderspiel-Einsatz - und sie machte gleich den zweiten Satzgewinn perfekt. Der grauhaarige Pedullà stand zumeist ganz ruhig an der Seitenlinie und freute sich über den Auftritt seiner Mannschaft.

Im dritten Durchgang verlor das deutsche Team etwas die Linie und leistete sich zu viele Fehler. Der WM-Vierte Italien lag zu Beginn in Führung, dann jedoch häuften sich wieder die Fehler bei den Azzurri, die vor allem in der Annahme große Probleme mit den variablen deutschen Aufschlägen hatten. Beim Stand von 12:11 brachte der neue Chefcoach Denise Hanke und Saskia Hippe ins Spiel, beim 17:17 kamen Apitz und Lippmann zurück. Unstimmigkeiten in der deutschen Abwehr brachten den 17:20-Rückstand und der neue Chefcoach nahm eine Auszeit. Beim Stand von 19:22 die zweite, doch die nun stärker auftrumpfenden Italienerinnen schaffte den 1:2-Anschluss.

Das Momentum verlagerte sich zum Gegner, der jetzt wesentlich sicherer als noch in den ersten beiden Sätzen agierte. 0:3 lag das deutsche Team schnell im vierten Durchgang zurück, und jetzt erwies sich auch die fehlende Durchschlagskraft im Angriff als Problem. Luciano Pedullà zeigte jetzt Emotionen - und war bei der Auszeit beim 9:12 richtig verärgert. Genauso wie über den dritten Fehlaufschlag in Serie der beim Stand von 14:15 eingewechselten Denise Hanke . Es stand 15:18, als Jennifer Geerties zum Aufschlag kam. Sie brachte die Schmetterlinge mit 19:18 in Führung. Diesen Vorsprung verteidigte das Team mit unbändigem Kampfgeist - und profitierte am Ende beim Matchball von einem italienischen Aufschlagfehler.
Stimmen zum Spiel

Stimmen zum Spiel:

Luciano Pedullà: "Natürlich ist das ein sehr wichtiger Sieg für uns. Für mich ist jedes Match eine große Emotion, aber natürlich war es etwas Besonderes, zum ersten Mal Cheftrainer für Deutschland zu sein. Am Ende hat den Ausschlag gegeben, dass wir im richtigen Moment gut aufgeschlagen haben - und Italien Fehler gemacht hat."

Mareen Apitz : "Ich bin glücklich, mit einem Sieg in Montreux zu starten. Das ist uns letztes Jahr nicht gelungen, und am Ende haben wir das Turnier gewonnen. Luciano pusht uns und hat eine genaue Idee, wir er spielen will. Wir versuchen, es immer besser umzusetzen. Aber wir haben noch ganz, ganz viel zu arbeiten. Das beginnt mit dem Spiel gegen die Türkei - da wollen wir unseren zweiten Sieg landen."

Anja Brandt : "Für das erste Spiel mit einem neuen Trainer war es ganz gut. Schließlich sind wir erst eine Woche zusammen. Wir können uns sicher noch steigern. Ich freue mich, dass mein 50. Länderspiel so ausgegangen ist. Ich wusste gar nichts von meinem Jubiläum."

Startformation Deutschland: Mareen Apitz , Louisa Lippmann , Anja Brandt , Wiebke Silge , Laura Weihenmaier , Jennifer Geerties , Lenka Dürr

Der 12-er Kader für Montreux: Anja Brandt , Saskia Hippe , Laura Weihenmaier , Jennifer Geerties , Jana-Franziska Poll , Denise Hanke (Schweriner SC), Linda Dörendahl , Wiebke Silge (USC Münster) , Louisa Lippmann (Dresdner SC) , Marie Schölzel (VC Olympia Berlin), Mareen Apitz (Cannes/FRA) , Lenka Dürr (Azeryol Baku/AZE)

Bundestrainer Luciano Pedulla
Co-Trainer Davide Carli
Co-Trainer/Scout Riccardo Boieri
Physiotherapeut Felicitas Kreutzer
Teammanager Michael Döring
Journalist Lars Becker

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