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VfB erzwingt Entscheidungsspiel in Friedrichshafen

Bundesligen: VfB erzwingt Entscheidungsspiel in Friedrichshafen

01.05.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 1057 Ansichten

Es ist geschafft: Der VfB Friedrichshafen gewinnt auswärts mit 3:2 (20:25, 25:21, 25:27, 25:23, 16:14) gegen die Berlin Recycling Volleys und gleicht damit im Finale um die Deutsche Meisterschaft aus. Das alles entscheidende Spiel findet am Sonntag (3. Mai, 14.30 Uhr) in der ZF Arena statt. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen und bei Berlin sein Pendant Scott Touzinsky ausgezeichnet

VfB erzwingt Entscheidungsspiel in Friedrichshafen - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Der VfB Friedrichshafen startete nervös in die Partie. Max Günthör und Maxi Gauna über Mitte, die Außenangreifer Maarten van Garderen und Baptiste Geiler, Diagonalangreifer Adrian Gontariu, Zuspieler Benjamin Toniutti und Libero Jenia Grebennikov hatten sich viel vorgenommen, wirkten allerdings verkrampft. Mit einem Ass zum 1:0 ging der VfB zwar in Führung, doch ab diesem Zeitpunkt dominierte Berlin. Vor allem in der Feldabwehr waren die Hauptstädter, die mit dem Ex-Häfler Christian Dünnes für den verletzten Paul Carroll spielten, überlegen. Zur ersten technischen Auszeit ging Berlin schon mit fünf Punkten in Führung (8:3), doch Friedrichshafen wehrte sich. Mit einem Block von Günthör kam Friedrichshafen wieder auf zwei Punkte heran (10:12), doch auch Berlin schaltete wieder einen Gang höher. Berlins Fischer blockte Günthör, Moculescu wechselte Jan Zimmermann für Benjamin Toniutti ein und später Michal Finger für Adrian Gontariu (13:19, 18:23), doch auch diese Schachzüge brachte keine Wende. Berlin wehrte stark ab, Friedrichshafen brachte den Ball nicht auf den Boden und Berlin machte Satz eins zu (20:25).

Den zweiten Satz begann der VfB etwas konzentrierter, Berlin spielte mit und es entwickelte sich das Spiel, das die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle schon vom zweiten Spiel kannten. Führte die eine Mannschaft, zog die andere hinterher. Geiler brachte den VfB sogar mit einem Ass mit 5:3 in Führung, zur ersten technischen Pause lagen die Häfler mit einem Punkt in Front (8:7). Jan Zimmermann, der für Toniutti im Spiel blieb, setzte seine Angreifer nun besser in Szene, die Feldabwehr funktionierte besser, trotzdem konnte sich der Gast nicht absetzen (9:8, 11:10). Dann wurde es dramatisch. Erst führte der VfB durch ein Ass von Zimmermann mit zwei Punkten, dann drehte Berlin auf und ging seinerseits zur zweiten technischen Auszeit in Front (12:10, 15:16). Die Heimmannschaft legte sogar noch einmal nach und zog wieder etwas davon (17:19), doch dann kam die Initialzündung auf Häfler Seite. Gauna schlug gut auf, Günthör blockte den Gegner (19:19, 20:19) und Berlin machte Fehler. Dünnes und Kromm trafen das Feld nicht, Friedrichshafen setzte mit Geiler die Berliner Defensive unter Druck (23:21, 24:21) und schließlich machte Geiler mit einem Ass den Deckel drauf (25:21).

Mit etwas mehr Schwung kam der VfB aus der Satzpause und legte gleich vor (3:1), doch Berlin wollte sich das Spiel nicht aus der Hand nehmen lassen. Vier Punkte machten die Hauptstädter in Folge, glichen aus, gingen in Führung und schließlich drehte der VfB das Spiel wieder (3:5, 8:7). Moculescu brachte Michal Finger für Adrian Gontariu (9:10) hoffte auf einen Zwischenspurt seiner Mannen, doch Berlin gab nicht nach (11:12, 15:16). Moculescu wechselte wieder, brachte Wasilewski für Günthör im Mittelblock und das zeigte Wirkung. Der Pole schlug gut auf, Gauna packte im Block gegen Dünnes zu und Friedrichshafen übernahm die Führung im Endspurt (19:17, 23:22). Doch Friedrichshafen brachte die Führung nicht ins Ziel, vor allem die langen Ballwechsel machte jetzt Berlin. Zwei Mal wehrte Friedrichshafen den Satzball ab, den dritten verwandelte Berlin allerdings (25:27).

Die Mannschaft von Moculescu zeigte im vierten Satz Charakter. Trotz dieses knappen Ergebnisses für Berlin in Durchgang drei steckte der VfB nicht auf. Schnell gingen die Häfler in Führung, ein Block von Zimmermann brachte das 9:5, ein Angriff von Kromm brachte sogar die Fünf-Punkte-Führung (13:8). Friedrichshafen wirkte sicherer, machte weniger Fehler, bis Felix Fischer an den Aufschlag kam. Der Annahmeriegel der Häfler hatte Probleme, Berlin verteidigte wieder stark und vollendete noch stärker. Die Heimmannschaft ging sogar in Führung (15:16). Fünf Punkte machte Berlin in Folge, Moculescu reagierte. Der Häfler Coach brachte Toniutti für Zimmermann und Gontariu für Finger und wieder wirkte der Wechsel. Geiler holte mit einem Block die Führung zurück, Toniutti baute sie mit einem Ass sogar aus (18:17, 21:18). Doch wieder kam Berlin heran und Wasilewski kam beim Gast im Aufschlag (21:20, 23:21). Wieder ging der VfB mit einem kleinen Vorsprung in den Schlussspurt und behielt dieses Mal Nerven und Oberhand, Gontariu machte den Punkt zum 25:23.

Mit dem gewonnen vierten Durchgang im Rücken und der Stammformation aus dem ersten Durchgang kam Friedrichshafen frischer in den alles entscheidenden Durchgang. Günthör blockte, Günthör punktete durch die Mitte und gab den Takt vor und auch Gontariu machte seine Punkte jetzt (3:1, 5:3). Friedrichshafen ging durch einen Angriff von Gauna mit zwei Punkten Vorsprung in den Seitenwechsel und hatte Berlin am Rande der Niederlage, doch wieder drehte sich das Spiel. Berlin schlug stärker auf, verteidigte die Angriffe der Häfler und blockte ein ums andere Mal. Statt zwei Punkte vor für Friedrichshafen war nun Berlin mit zwei Zählern in Front (10:12, 11:13). Das berühmte Momentum war auf Seiten der Hauptstädter, wie so viele Male an diesem Abend sollte dies aber nicht so bleiben. Max Günthör war es wieder, der den Block zum Ausgleich setzte, ein Angriffsfehler von Robert Kromm brachte die Führung (13:13, 14:13). Wasilewski kam wieder im Aufschlag, brachte Berlin unter Druck und Berlins Zuspieler wählte den hohen Ball über Christian Dünnes . Der sprang ab, wollte den Ball im Häfler Feld versenken, doch van Garderen hatte etwas dagegen. Der Niederländer schraubte sich hoch, blockte den Ball und machte den Häfler Auswärtssieg perfekt (16:14).

"Wir hatten ein paar heikle Situationen", sagte Mittelblocker Max Günthör nach dem Spiel. "Aber Volleyball ist eine Kopfsache und da haben wir heute besser agiert." Außen-Annahmespieler und MVP des Spiels Maarten van Garderen sagte: "Wir sind heute alle als Team aufgetreten. Egal was passiert ist, wir haben immer zusammengehalten. Und selbst wenn wir einige Punkte abgegeben haben - es gab immer einen, der wusste was zu tun ist."

Karten für das alles entscheidende fünfte Finalspiel am Sonntag (3. Mai, 14.30 Uhr) gibt es ab Freitag, 1. Mai um 10 Uhr im Vorverkauf unter www.reservix.de. Außerdem ist die Geschäftsstelle der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH trotz des Feiertags am 1. Mai von 10-16 Uhr und zusätzlich am Samstag von 9-14 Uhr geöffnet.

Statistik:
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 6 Punkte, Annahme 63% (23% perfekt), Angriff 63 Punkte (40%), Block 14 Punkte
Wasilewski, Gauna 14, Späth-Westerholt, van Garderen 18, Finger 10, Günthör 15, Grebennikov L, Gontariu 10, Geiler 10, Toniutti 1, Zimmermann 4, nicht eingesetzt: Reichert, Gergye, Wasilweski

Berlin Recycling Volleys
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 51% (22% perfekt), Angriff 57 Punkte (38%), Block 14 Punkte
Touzinsky 17, Shoji L, Kromm 20, Fischer 9, Shoji 3, Kühner 1, Krystof, Kmet 3, Dünnes 20, de Marchi, Spirovski, nicht eingesetzt: Bontje

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