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U18/U19 EM-Qualifikation: DVV-Mädels biegen Spiel um - 3:2 gegen Spanien

DVV-Junioren: U18/U19 EM-Qualifikation: DVV-Mädels biegen Spiel um - 3:2 gegen Spanien

10.01.2015 • DVV-Junioren • Autor: DVV 950 Ansichten

Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat sich bei der U18 (w)/U19 (m) EM-Qualifikation in Frankfurt am Main ein echtes Finale gegen Weißrussland (11. Januar) erkämpft: Gegen Spanien zeigte das Team von Bundestrainer Jens Tietböhl zwar seinen ersten Satz im Turnier, gewann nach einer deutlichen Leistungssteigerung jedoch verdient mit 3:2 (24-26, 24-26, 25-18, 25-20, 15-13). Punktbeste Spielerinnen waren Hanna Orthmann (24) und Vanessa Agbortabi (19).

Wie gegen Israel begann Jens Tietböhl mit Zuspielerin Pia Kästner, Diagonalspielerin Hanna Orthmann, den Außenangreiferinnen Vanessa Agbortabi und Pia Leweling, den Mittelblockerinnen Sabrina Krause und Merle Weidt sowie Libero Sophie Dreblow. Doch zunächst biss sich das deutsche Team am Abwehrriegel der Spanierinnen die Zähne aus und lief im ersten Satz ständig einem Rückstand hinterher (2-6, 12-16). Nach einem Ass von Leweling und einem Block von Krause ballte Tietböhl die Faust - der Ausgleich war geschafft (20-20). Doch zur Führung langte es nicht. Zwei Satzbälle konnten noch abgewehrt werden, dann war der unnötige Satzverlust da.

Der zweite Satz war fast eine Kopie des ersten Durchgangs: Nach Problemen der Annahme-Achse Leweling/Agbortabi (6-11), wechselte Tietböhl mit Gina Köppen und Maike Henning zwei frische Kräfte und stabilisierte somit die Annahme. Beim 12-12 war der frühe Ausgleich geschafft, aber wieder legten die Spanierinnen, nach die deutschen Spielerinnen produzierten Fehler (15-21). Erneut schlug der Gastgeber zurück, erneut gelang der späte Ausgleich zum 24-24 - dieses Mal durch zwei Asse von Weidt - doch abermals hatten die Spanierinnen das bessere Ende auf ihrer Seite.

Der Druck war nun immens, mit einem 0:3 wären quasi alle Chancen auf die EM-Teilnahme weg. Aber die 15- und 16-jährigen Mädchen zeigten eine tolle Reaktion, legten im Aufschlag zu und gingen auch im Angriff höheres Risiko. Über 7-2 und 16-11 wurde der Anschluss hergestellt.
Und auch im vierten Satz nahm die deutsche Mannschaft den Kampf mit den Spanierinnen an. Nun war es das deutsche Team, das bei den langen Ballwechseln oftmals das bessere Ende auf seiner Seite hatte. Die Block-Abwehr hatte sich besser auf die spanischen Angriffe eingestellt, die eigenen Angreiferinnen nutzten ihrerseits nun den gegnerischen Block besser aus. Beim 17-11 war alles entschieden, der fünfte Satz musste entscheiden.

In diesen hatte die DVV-Auswahl einen perfekten Start, weil der Aufschlag Wirkung zeigte und der Block zupackte (4-1). Doch das auf und ab setzte sich auch im fünften Satz fort, die nächsten sechs (!) Punkte gingen an die Spanierinnen, ehe der Gastgeber wieder punkten konnte (5-7). Dann war das deutsche Team wieder an der Reihe und übernahm nach drei Angriffen aus der Abwehr wieder die Führung (11-9). Angefeuert von der deutschen U19 sowie den anderen 250 Zuschauern sollte dies der letzte Führungswechsel in diesem wechselhaften Spiel sein. Orthmann verwertete den vierten Matchball machte den letzten Punkt der Partie zum umjubelten Sieg.

Gelingt morgen ein Sieg gegen Weißrussland, ist die deutsche Mannschaft sicher bei der EM-Endrunde dabei.

Bundestrainer Jens Tietböhl sagte im Anschluss: "Die Erleichterung ist natürlich groß. Wir hatten Spanien nicht so stark erwartet, sie haben überragend verteidigt und gut aufgeschlagen. Unser Spiel war ein ständiges auf und ab. Gegen Weißrussland müssen wir unbedingt Hanna Klimets in den Griff kriegen und unsere Eigenfehler minimieren. Mit dem Schwung von heute wollen wir das Finale gewinnen ." Diagonalangreiferin Orthmann meinte: "Spanien hat am Anfang über dem bisher gezeigten Niveau gespielt, danach haben wir uns in das Spiel gekämpft. Auch dank der tollen Unterstützung der Zuschauer. Die Stimmung war genial. Morgen müssen wir früher in das Spiel kommen. Wenn wir unsere Leistung bringen, dann schaffen wir das."

Die aktuellen Tabellen bei der EM-Qualifikation in Frankfurt (vor den Spielen BLR-ISR und NOR-BEL am 11. Januar)

U18 weiblich
1. GER - 5 Punkte - 2:0-Siege - 6:2-Sätze - 2 Spiele
2. ESP - 4 Punkte - 1:2-Siege - 6:6-Sätze - 3 Spiele
3. BLR - 3 Punkte - 1:0-Siege - 3:1-Sätze - 1 Spiel
4. ISR - 0 Punkte - 0:2-Siege - 0:6-Sätze - 2 Spiele

U19 männlich
1. GER - 6 Punkte - 2:0-Siege - 6:0-Sätze - 2 Spiele
2. BEL - 3 Punkte - 1:0-Siege - 3:0-Sätze - 1 Spiel
3. NOR - 0 Punkte - 0:1-Siege - 0:3-Sätze - 1 Spiel
4. ISR - 0 Punkte - 0:2-Siege - 0:6-Sätze - 2 Spiele

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