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Starkes Comeback in Paris

Champions League: Starkes Comeback in Paris

07.12.2016 • Champions League • Autor: Gesa Katz 577 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen gewinnt am Dienstagabend sein Auftaktmatch in der 2017 CEV Champions League mit 3:2 (22:25, 24:26, 25:18, 25:18, 15:13) gegen Paris Volley. Damit nehmen die Häfler in ihrer Gruppe C zwei Punkte mit an den Bodensee. Nach zwei verlorenen Sätzen zu Beginn kam der VfB zurück und sicherte sich die restlichen drei Sätze souverän.

Starkes Comeback in Paris - Foto: Gesa Katz

Lang gemacht und nach 0:2 Rückstand noch gewonnen (Foto: Gesa Katz)

Zwanzig Minuten mussten Mittelblocker Andreas Takvam und Georg Klein , Außenangreifer Tomas Rousseaux und David Sossenheimer, Diagonalangreifer Michal Finger, Zuspieler Simon Tischer und Libero Markus Steuerwald am Spielfeldrand warten. Das elektronische Punktesystem funktionierte nicht. Die Pariser mussten auf das altbewährte Papiersystem zurückgreifen und auch beim VfB funktionierte zu Beginn des Satzes wenig. Zwei Annahmefehler führten schnell zum 0:2, dann fingen sich die Häfler und blieben dran (3:5, 7:9). Sossenheimer brachte den VfB mit einem Ass heran, Finger brachte die Häfler sogar in Führung (8:9, 13:12). Doch das Spiel blieb packend, immer wieder wechselte die Führung, Vital Heynen brachte Atanasios Protopsaltis für Tomas Rousseaux und der Grieche blockte zur erneuten Führung (20:19), doch die Franzosen hielten dagegen, schlugen stark auf und zogen zum Ende des Satzes davon (20:23, 22:23). Michal Finger setzte den letzten Ball dann ins Aus, Paris Volley sicherte sich Durchgang eins (22:25).

Auch im zweiten Satz begann der VfB nervös, Paris Volley nutzte diese Unsicherheit mit starken Aufschlägen und führte schnell mit 4:7. Heynen brachte Mustedanovic für Rousseaux und wieder kämpften sich die Häfler heran (16:19). Doch Paris agierte konsequenter, Zuspieler Simon Tischer musste weite Wege gehen, um seine Angreifer in Szene zu setzen und immer wieder landeten die Angriffe im Block (16:19). Malescha und Kocian kamen im Aufschlag und David Sossenheimer nutzte jetzt jede Chance im Angriff. Der Satz ging in die Verlängerung (24:24). Doch wieder hatte Friedrichshafen kein Glück, Paris erhöhte den Druck und Sossenheimer legte den Ball zum 24:26 in den Block.

Den dritten Satz wollten die Häfler anders beginnen als die Durchgänge zuvor. Mehr Druck im Aufschlag brachte Paris in Schwierigkeiten und Klein und Finger blockten, David Sossenheimer legte einen Ball nach dem anderen ins gegnerische Feld (9:4, 12:6). Insgesamt wirkte der VfB souveräner und spielte die Marschroute, die Cheftrainer Vital Heynen vorgegeben hatte. In der Verteidigung hatten Libero Markus Steuerwald und seine Kollegen mehr Bälle, die der Angriff in Punkte verwandelte (19:16, 21:17). Heynen brachte Malescha im Aufschlag, der Tischers Blockpunkt vorbereitete (23:18). Der eingewechselte Rousseaux schlug den Block an und verkürzte in Sätzen auf 1:2 (25:18).

Jetzt rollte die Häfler Angriffsmaschine und Paris konnte immer öfter den Ball nicht im Häfler Feld ablegen (7:5, 13:12). Takvam schlug das Ass und Paris robbte sich mit starker Verteidigung wieder heran (17:14, 17:16). Vital Heynen brachte den jungen Jakob Günthör für Georg Klein und sollte wieder ein gutes Näschen haben. Zwei Mal griff der Mittelblocker gegen den Franzosen Kaba zu (19:16, 22:17) und sorgte mit zwei starken Aufschlägen für den Satzgewinn (25:18). Es ging in den Tiebreak.

Wieder war es der VfB, der den Ton angab und schnell mit einem Punkt in Führung ging. Heynen nahm die vierte Challenge des Tages, bekam zum vierten Mal Recht und brachte sein Team mit 5:3 in Führung. Paris kam allerdings durch seinen starken Mittelblock wieder ran, verkürzte und zog nach einer umstrittenen Netzentscheidung auf 9:10 davon. Doch Finger mit dem Ass und Tischer im Block brachten drei Matchbälle, von denen Takvam den letzten verwandelte.

"Mit dem Tiebreak haben wir die letzten beiden Spiele schon gute Erfahrungen gemacht", lachte Heynen und spielte dabei auf die Fünf-Satz-Siege in der Bundesliga gegen Frankfurt und Herrsching an. "Nein, ganz im Ernst. Paris ist die stärkste französische Mannschaft und wir haben uns heute sehr beeindruckend zurück in das Spiel gekämpft. Das war ein sehr guter Einstieg in die Champions-League-Saison.

 

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