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Bundesligen: Liga-Siegesserie soll halten

10.01.2026 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg e.V. 76 Ansichten

Bei Mitteldeutschland die Tabellenspitze festigen In der Champions League wurde der SVG Lüneburg schonungslos aufgezeigt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen - jetzt gilt es, sich wieder auf den Liga-Alltag zu fokussieren. Denn da bietet sich an diesem Wochenende die Chance, die Tabellenführung weiter zu festigen.

Bei Mitteldeutschland die Tabellenspitze festigen

In der Champions League wurde der SVG Lüneburg schonungslos aufgezeigt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen - jetzt gilt es, sich wieder auf den Liga-Alltag zu fokussieren. Denn da bietet sich an diesem Wochenende die Chance, die Tabellenführung weiter zu festigen. Die hartnäckigsten Widersacher Berlin Volleys und Düren stehen sich im direkten Duell gegenüber und die eigene Aufgabe bei den cerebricks Volley GOATS Mitteldeutschland am Sonntag (17 Uhr) in Halle/Saale ist lösbar.

Ob das Spiel wegen des Winterwetters gefährdet ist, war noch nicht abzusehen. Notfalls macht sich das Team erst am Sonntag statt Samstag auf den Weg, der ja hauptsächlich über Autobahnen führt. Am Freitag bekamen die Spieler erstmal trainingsfrei, auch weil die Rückreise aus Polen beschwerlich genug war.

Der kommende Gegner war nach einer Runderneuerung inklusive Vereinsnamen und Spielort-Wechsel euphorisch in die Saison gestartet, doch der ehemalige VC Bitterfeld-Wolfen ist längst in der Realität angekommen. Platz 12 mit nur drei Siegen (10 Punkte) deutet Abstiegsgefahr an, und Unruhe ist auch im Team. Wie schon im Vorjahr wurde nun gerade wieder die Trennung von zwei Spielern bekannt gegeben. Immerhin hat der junge Außenangreifer Erik Brand, jüngerer Bruder von Nationalspieler Tobias Brand, kürzlich nach langer Ausfallzeit sein Saisondebüt gegeben. Der 21-Jährige war im Vorjahr schon eine Stütze. Bester Scorer ist der Diagonale Samuel Schellenberg, im Sommer vom Zweitligisten Giesen Grizzlys II gekommen.

Wie sieht SVG-Lösung auf der Liberoposition aus?

Unzweifelhaft ist die SVG da Favorit, die Frage bleibt aber: Wie haben die Seriensieger der letzten Monate das Geschehen am Dienstag in Polen verdaut? Eine Niederlage bei einem PlusLiga-Vertreter ist für die SVG weiterhin als "normal" anzusehen, ein 0:3 auch. Die deutlichen Satzergebnisse (14:25, 15:25, 19:25) aber überraschten. Doch der Favorit hatte sich akribisch vorbereitet, war hoch konzentriert vom ersten Ball an, ließ nicht einmal den Hauch von Unterschätzung erkennen. Die SVG wird längst auch von Europas Spitzenteams ernst genommen. Nach dieser Machtdemonstration gilt es nun, wieder eigene Qualitäten zu beweisen.

Das muss vorerst ohne Libero Sho Takahashi geschehen. Der bisher so starke Japaner zog sich in Rzeszow bei einer Rettungstat eine tiefe Fleischwunde am Zeigefinger der linken Hand zu - "nur" eine Platzwunde, die noch vor Ort im Krankenhaus genäht wurde. Nach einem Zusammenprall mit Chris Byam war zunächst Schlimmeres zu befürchten, weil auch reichlich Blut floss. Wie wird er ersetzt? "Das können wir innerhalb des Kaders lösen", bleibt Chefcoach Stefan Hübner vage und zählt Jesse Elser, Ethan Champlin und Daniel Gruveaus als mögliche Ersatzleute auf. "Ich weiß es selbst noch nicht. Wir überlegen in Ruhe, wie wir es lösen, besprechen das auch mit dem Team."

Und dann ergänzt er: "Joris Backhaus gibt es ja auch noch." Der junge Libero des VC Olympia Berlin (18) hat für die SVG ein Zweitspielrecht und wurde ja auch schon in zwei Matches eingewechselt. Der VCO hat am Sonntag allerdings gleichzeitig ein Spiel. Und Zweitspielrecht heißt nicht, dass ein Anrecht besteht, ihn anzufordern - anfragen könne man nur. "Wir sind im Dialog", so Hübner. Das nächste VCO-Spiel wäre dann erst wieder am 24. Januar, die SVG spielt bis dahin noch gegen Haching (Mittwoch) und die Netzhoppers (2 Tage später).

Zu den angenehmeren Erlebnissen in Rzeszow gehörte zumindest für einige die Wiedersehensfreude, so zwischen den aktuellen US-Nationalspielern Ethan Champlin und Erik Shoji oder zwischen den Kanadiern Jackson Howe und Danny Demyanenko, wobei der Mittelblocker aus Rzeszow 2025 im Nationalteam pausierte. Und dann konnten sich nach noch längerer Zeit die Trainer die Hände schütteln - Stefan Hübner und Massimo Botti gewannen einst in der Saison 2009/10 Seite an Seite als Mittelblocker den Challenge Cup mit Umbria Volley aus der italienischen Region Perugia (heutiger sperriger Name: RPA-LuigiBacchi.it Perugia).

(hre)

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