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Suhler Derbysieg zum Jahresauftakt

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Bundesligen: Suhler Derbysieg zum Jahresauftakt

04.01.2026 • Bundesligen Autor: Ulf Greiser, VfB 91 Suhl e.V. 75 Ansichten

Suhler Derbysieg zum Jahresauftakt Mit einem klaren 3:0-Erfolg im 22. Bundesliga-Thüringen-Derby gegen Schwarz-Weiss Erfurt starteten die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen in das neue Jahr. Dabei waren die Südthüringerinnen erneut "on Tour" und gastierten erstmals auf Grund der Vereinskooperation mit dem Handball-Bundesligisten ThSV Eisenach, in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle.

Suhler Derbysieg zum Jahresauftakt - Foto:  Sebastian Schmidt

Annahme Lei (Foto: Sebastian Schmidt)

Suhler Derbysieg zum Jahresauftakt

Mit einem klaren 3:0-Erfolg im 22. Bundesliga-Thüringen-Derby gegen Schwarz-Weiss Erfurt starteten die Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen in das neue Jahr. Dabei waren die Südthüringerinnen erneut "on Tour" und gastierten erstmals auf Grund der Vereinskooperation mit dem Handball-Bundesligisten ThSV Eisenach, in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle. Dieses "Heimspiel" im westlichen Mittelthüringen verfolgten letztlich rund 1.900 Zuschauer, darunter viele "neutrale" Zuschauer, die einfach mal dieses Bundesliga-Volleyballevent live und "vor der Haustür" mitverfolgten sowie die mit dem "VfB-Sonderzug" angereisten Suhler Volleyballfans. Nach 72 Minuten Netto-Spielzeit in drei Sätzen setzte sich am Ende der Favorit aus Suhl durch und für die Blumenstädterinnen folgte die 21. Niederlage im 22. Bundesligaduell gegen die VfB-Damen. Der bisher einzigste Sieg der Erfurterinnen datiert vom 21.11.2018 beim Spiel in Suhl (3:0), unter VfB-Coach Laszlo Hollosy bleiben die Laakkonen & Co. weiter unbezwungen im Thüringer Derby. Vom Spielverlauf her waren die ersten beiden Sätze durchaus spannend , denn der Tabellendritte vermochte sich immer wieder kleinere Vorsprünge zu erarbeiten, die jeweils erst zum jeweiligen Satzende erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Zwischendurch agierten die Schützlinge von SWE-Coach Pablo Sanchez sehr kämpferisch und hielten lange mit. Insbesondere im zweiten Satz, nach der 25:19-Satzführung für Suhl, konnte Erfurt als momentaner Tabellenachter einen 12:16-Rückstand in eine 18:17-Führung verwandeln. Doch rechtzeitig zur "Crunchtime" fanden die Hollosy -Schützling zu stabilerer Form zurück und vermieden einen möglichen Satzverlust durch ein fulminantes Satzfinish. Mit 25:21 Punkten gelang die 2:0-Satzführung. Insbesondere die VfB-Blockabwehr funktionierte nun besser und entschärfte einige SWE-Angriffe über Kovacic oder Darley und Suhl zog vom 19:19-Zwischenstand auf 24:19 davon. Der dritte Satzball wurde genutzt und es ging in die längere Satzpause, aus der die Südthüringerinnen fulminant herauskamen. Mit 6:1 schien schon eine kleine Vorentscheidung für die "Wölfinnen" gefallen zu sein, doch Erfurt pirschte sich durch eine starke Aufschlagsserie von SWE-Zuspielerin Respaut auf 6:8 heran. Der Favorit konterte auf 12:6, um dann wieder eine Punkteserie des Gästeteams zuzulassen. In der fälligen taktischen Auszeit von VfB-Coach Hollosy beim 13:10-Punktestand, ermahnte er seine Spielerinnen nochmal zur vollsten Konzentration. Suhl zog auf 17:10 vorentscheidend davon und ließ in den nachfolgenden " Sideouts " nichts mehr anbrennen. Mit 25:15 gab es einen deutlichen Satzerfolg zum Derbyabschluss und drei wichtige Punkte ohne Satzverlust für die Bundesligatabelle. Als wertvollste Spielerinnen wurden VfB-Angreiferin Mackenzie Foley (Gold-MVP) und SWE-Diagonalangreiferin Isabel Kovacic (Silber-MVP) geehrt, die Beide auch die meisten Punkte für ihr Team erzielen konnten.

Der VfB Suhl LOTTO Thüringen klettert nach dem dritten "Heimsieg" von fünf Bundesliga-Heimspielen in Folge, nunmehr auf den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Stuttgart. Vor dem nächsten Bundesligaduell steht nun aber erst einmal das CEV-Europacup-Heimspiel gegen den rumänischen Vertreter "C.S.O. Voluntari 2005" am Mittwochabend vor der gewohnten Kulisse in der "Wolfsgrube" an. Dies wird dann ein ganz heißer Tanz und eine deutliche höhere sportliche Herausforderung, zumal sich eine 40-köpfige Delegation vom Gästeteam aus Bukarest angekündigt hat. Da braucht es dann wieder eine besonders stimmungsvolle Suhler Heimkulisse, will man eine optimale Voraussetzung für das schwere Europacup-Rückspiel schaffen.

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