volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
Barock Volleys einer der Punkte-"Diebe"

volleyballer.de

Bundesligen: Barock Volleys einer der Punkte-"Diebe"

03.01.2026 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg e.V. 84 Ansichten

SVG trifft am Samstag auf starken Aufsteiger Ludwigsburg Das vergangene Heimspiel gegen Karlsruhe liegt zwar nur fünf Tage zurück. Doch nicht nur der Jahreswechsel sorgte für einen Break im Spielplan - auch die Hauptrunden-Hinrunde schlossen die LüneHünen mit dem 3:1-Erfolg ab.

SVG trifft am Samstag auf starken Aufsteiger Ludwigsburg

Das vergangene Heimspiel gegen Karlsruhe liegt zwar nur fünf Tage zurück. Doch nicht nur der Jahreswechsel sorgte für einen Break im Spielplan - auch die Hauptrunden-Hinrunde schlossen die LüneHünen mit dem 3:1-Erfolg ab.

Der Auftakt ins Jahr 2026 hat es für die SVG gleich in sich, liefert einen Vorgeschmack auf das kommende Pensum: Am Samstag (19 Uhr) treffen die LüneHünen in der LKH Arena auf den starken Bundesliga-Aufsteiger Barock Volleys MTV Ludwigsburg, nur drei Tage später wartet mit dem Champions-League-Auswärtsspiel bei Asseco Resovia Rzeszow die erste anspruchsvolle Aufgabe des Jahres auf internationaler Bühne.

Doch mit der guten Bilanz 2025 müssen die LüneHünen keine Herausforderung scheuen. Zudem ist in der Statistik vor dem Spiel am Samstag noch eine Rechnung offen: Mit dem erst im Tiebreak gesicherten Hinspiel-Sieg der Lüneburger waren die Schwaben das einzige Team neben Düren, das der SVG in dieser Saison bereits mindestens einen Punkt abnehmen konnte. 

Dass die Barock Volleys kein "kleiner Aufsteiger" sind, war bereits vor dem Saisonstart absehbar. Nach dem Achtungserfolg gegen die SVG legte das Team von Coach Hasse Mattila nach, holte sowohl konsequent Punkte gegen die "Kleinen" der Liga als auch einen 3:1-Sieg gegen Friedrichshafen. Der Lohn: aktuell Platz 6 mit klarem Kurs auf die Play-offs.

Ein Erfolgsfaktor der Gäste war eine ge lungene Kaderplanung vor der Saison. Neben den Aufstiegs-Leistungsträgern Ben-Simon Bonin, Tim Köpfli und Philipp Herrmann "zündeten" mit Nyherowo Omene, Jan Huber, Tomi Saarinen und Jeffrey Klok auch vier Neuzugänge, die sich auf Anhieb im Stammteam etablierten. Omene überzeugt besonders stark, ist auf seiner ersten Profi-Station aktuell zweitbester Scorer der Liga. Auch Huber sorgt als Sechster im Punkteranking für Aufsehen - und das als einer von nur zwei Mittelblockern in den Top Ten der Liga.

Allerdings: Vor allem das Quartett Omene/Huber/Bonin/Köpfli steht in der Punktebilanz regelmäßig vorn. Wenn diese vier mal nicht wie gewohnt liefern, wird es schwer für den Aufsteiger, wie beim 0:3 in Giesen vor Weihnachten. "Uns wurden die Grenzen aufgezeigt", konstatierte Kapitän Bonin danach.

Und auch die Aufgabe in Lüneburg sehen die Gäste mit Respekt. "Uns steht eine große Herausforderung gegen den Tabellenführer bevor. Lüneburg ist bisher die konstanteste Mannschaft der Liga", sagt Barock-Volleys-Coach Mattila. "Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir mithalten können, aber wir müssen unser Bestes geben", betont der Finne in der Vorschau seines Klubs.

Die LüneHünen erwiesen sich bislang als breit aufgestellt und jeder Aufgabe gewachsen - auch dann, wenn es mal etwas fordernder war. Das betonte Bernd Schlesinger nach dem 3:1 gegen Karlsruhe, bei dem die Badener zwei Sätze lang stark gegen- und mitgehalten hatten: "Das war kein Spiel für viele Blumentöpfe. Aber auch solche Spiele muss man gewinnen. Wir stehen immer noch vorn - und das ist auch schön so", freute sich der Sportliche Leiter über den wichtigen Beitrag zur sportlichen Zwischenbilanz.

Der ausgewogene Kader ermöglicht zudem auch eine gezielte Belastungssteuerung. Außenangreifer Ethan Champlin wurde gegen Karlsruhe bewusst geschont. "Wir wollten seinem Fuß etwas Ruhe geben. Da ist er immer noch etwas angeschlagen", ordnete Chefcoach Stefan Hübner mit Blick auf die Verletzung ein, die sich Champlin im Saisonauftaktspiel bei den Barock Volleys zugezogen hatte. Und auch sonst ist die SVG "reaktionsbereit": Jackson Howe musste gegen Karlsruhe erkrankt passen, Santeri Välimaa war vor den Weihnachtstagen angeschlagen. Der Jahreswechsel ist da ein passender "Reset": "Es war ein Moment der Entspannung da. Jetzt werden wir die Intensität wieder hochschrauben", blickte Stefan Hübner schon vor dem Jahreswechsel auf die anstehenden Aufgaben. Schon am Neujahrsnachmittag ging es für sein Team wieder in die Trainingshalle.

(gm)

Weitere Meldungen aus der Kategorie "Bundesligen"

zurück
volleyballer.de auf Facebook RSS Feed Twitter

Online Poker für echtes Geld auf GGPoker

Sportwetten in der Schweiz

Volleyball Regeln Chat Bot


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner