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VNL: DVV-Frauen verlieren gegen Kanada

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DVV: VNL: DVV-Frauen verlieren gegen Kanada

31.05.2024 • DVV Autor: DVV 178 Ansichten

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat in der Volleyball Nations League (VNL) eine bittere Niederlage gegen Kanada - einen direkten Konkurrenten um das Olympia-Ticket - kassiert. Das Team von Bundestrainer Alexander Waibl verlor in Arlington mit 0:3 (25:20, 25:15, 25:22).

Nach dem starken Auftritt gegen die Türkei konnten die DVV-Frauen gegen Kanada nicht an diese Leistung anknüpfen. Zwar begann das Spiel zwischen dem Weltranglisten-Neunten (Kanada) und dem Zwölften (Deutschland) zunächst ausgeglichen, doch dann zog Kanada davon und übernahm die Kontrolle über das Spiel. Während bei den Deutschen nicht viel zusammenlief, gelang Kanada nahezu alles. Doch wie schon in den Spielen zuvor gaben sich die DVV-Frauen nicht auf und kämpften sich nochmal heran, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Am Ende verbuchten die Nordamerikanerinnen acht Blocks (Deutschland drei) und sieben Asse (Deutschland drei). Kanadas Kapitänin Alexa Grey war mit 19 Punkten die beste Angreiferin des Spiels. Für Deutschland war Lena Stigrot die beste Punktesammlerin (11).

Viel Zeit, die Niederlage zu verarbeiten bleibt nicht, denn bereits am Freitagabend (20 Uhr dt. Zeit) wartet mit Polen der nächste große Brocken auf die DVV-Frauen.

Stimmen zum Spiel:
Bundestrainer Alexander Waibl: "Glückwunsch an Kanada, das war eine überragende Leistung, vor allem von ihren Leistungsträgerinnen, Bree, King, Grey, Kira van. Diese drei haben letzten Endes so viel Qualität ins Spiel gebracht, dass wir heute nicht gegenhalten konnten. Uns fehlte ein bisschen die Frische, was sich sehr auf unser Block-Feldabwehr ausgewirkt hat. Natürlich ist die Enttäuschung groß, alle hatten sich das anders vorgestellt. Aber so ist es im Sport. Wir müssen damit umgehen, es für uns auswerten und schnell abhaken, denn morgen steht schon das nächste Spiel gegen die sehr starken Polinnen an. Da haben wir sicher ein noch dickeres Brett zu bohren. Hoffentlich kommen wir dann wieder besser in unser eigenes Spiel."

Zuspielerin Pia Kästner: "Das Comeback in Satz drei, nachdem wir im Zweiten keine Ahnung hatten, was wir gegen ihren Aufschlag und Block machen sollten, war gut, das nehmen wir mit."

Spielbericht
Alexander Waibl vertraute auf seine Startformation vom Vortag: Pia Kästner, Lena Stigrot, Lina Alsmeier, Camilla Weitzel, Marie Schölzel, Lena Kindermann und Anna Pogany. Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe (7:7), dann konnten sich die Kanadierinnen erstmal mit drei Punkten absetzen (7:10). Nach einer starken Abwehr von Kindermann verkürzte Stigrot auf 11:12. Mit einem Block gegen die deutsche Außenangreifer zog Kanada jedoch direkt wieder auf 11:14 davon. Wieder kamen die DVV-Frauen heran (14:15), wieder erhöhte Kanada auf 17:21. Diesmal hielten sie den Vorsprung und erspielten sich vier Satzbälle, wovon sie den ersten direkt mit einem Ass nutzten.

Auch zu Beginn des zweiten war der Deutsche Angriff nicht effektiv genug, zudem packte der kanadische Block gleich dreimal zu, sodass Waibl beim 2:6 bereits seine zweite Auszeit nahm. Anastasia Cekulaev kam für Schölzel und punktete direkt (3:7). Kanada hatte nun jedoch die Kontrolle über das Spiel und zog immer weiter davon (4:11, 6:15, 10:20). Waibl brachte Sarah Straube, Emilia Weske und Antonia Stautz, doch auch das half nichts, Kanada erspielte sich elf Satzbälle (13:24). Mit zwei Blocks wehrten die Deutschen die ersten zwei noch ab, ehe Kanada die 2:0-Satzführung klar machte.

So viel Waibls Zwischenfazit auch durchwachsen aus: "Gestern haben wir ein tolles Spiel mit guter Block-Abwehr gemacht, heute ist es genau das Gegenteil, wir sind zu langsam in unseren Aktionen." Kanada punktete zudem mit ihrer individuellen Klasse. "Wir brauchen eine bessere Abwehr und einen besseren Block, es gibt sehr viel Raum für Verbesserungen", so Waibl.

Doch auch in Satz drei gingen die Kanadierinnen wieder schnell in Führung (3:6, 6:11). Waibl brachte Annie Cesar für Lena Stigrot um die Annahme zu stärken. Alsmeier brachte ihr Team mit drei Punkten wieder auf 9:12 heran. Aber die Kanadierinnen hielten den Druck in Aufschlag und Angriff hoch und verteidigten stark (11:17). Die Deutschen gaben sich nicht geschlagen (15:18) und kamen durch zwei Fehler der Kanadierinnen und ein Ass von Alsmeier auf 20:21 heran. Nach einem weiteren guten Aufschlag von Alsmeier erzielte Weitzel den Ausgleich (21:21). Doch die Kanadierinnen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und verwandelten nach einem langen Ballwechsel den ersten Matchball.

Spielplan VNL Woche 2
Mittwoch, 29. Mai: Deutschland vs. Türkei 1:3 (25:20, 20:25, 9:25, 24:26)
Donnerstag, 30. Mai: Deutschland vs. Kanada 0:3 (25:20, 25:15, 25:22)
Freitag, 31. Mai, 20 Uhr (dt. Zeit): Deutschland vs. Polen
Montag, 3. Juni, 1.30 Uhr (dt. Zeit): Deutschland vs. Bulgarien

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