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2. Bundesligen: Lindower mit veränderter Führung

17.11.2023 • 2. Bundesligen Autor: Christoph Brandhorst, Lindower SV Grün-Weiß e.V. 259 Ansichten

Vor dem Heimspiel (18?Uhr/Dreifelderhalle Gransee) haben die Verantwortlichen um Volleyball-Chef Frank Seeger Konsequenzen aus dem Fehlstart des Vizemeisters mit nur einem Sieg aus sieben Spielen gezogen.

Lindower mit veränderter Führung - Foto:  Matthias Haack / Ruppiner Anzeiger/MOZ

Capitano Felix Göbert ist verstärkt gefordert (Foto: Matthias Haack / Ruppiner Anzeiger/MOZ)

"Wir haben die Sache analysiert und uns getrennt." Böses Blut zwischen ihm und dem 62-jährigen Gronwald, den Seeger bei seiner Verpflichtung vor der Saison als absoluten "Volleyball-Fachmann" angekündigt hatte, gebe es nicht. "Wir haben das einvernehmlich entschieden und gut miteinander gesprochen. Wir haben dabei auch festgestellt, dass es nicht allein am Trainer lag. Auch die Mannschaft hat viele Fehler gemacht", so Seeger. Die Spieler stehen nun in der Pflicht. Vom Wechsel auf den Trainerstühlen erhofft sich Seeger aber einen neuen Impuls. Bis auf Weiteres springt mit René Sitte ein alter Bekannter bei den Lindow-Granseern ein. Der war einst Spielertrainer im Verein. "Er hat vor vielen Jahren mit uns hier angefangen. Eigentlich hatte er sogar die Idee mit der 2. Bundesliga. Er ist einer der Urväter hier", sagt Frank Seeger. Weil inzwischen sein Sohn, der Außenangreifer Vincent-Noah Sitte, im Verein spielt, sei der Kontakt wiederbelebt worden. René Sitte besitzt den B-Trainerschein. Damit könne er jedoch allenfalls eine Interimslösung sein, bemerkt Seeger. "Zwei Spiele dürfen wir so überbrücken, dann brauchen wir jemanden mit einer A-Lizenz." Die Suche laufe nun auf Hochtouren. Der SV Lindow-Gransee, zweifacher Meister der 2. Bundesliga (2015 und 2021) und amtierender Vizemeister, ist nach einem gravierenden personellen Umbruch mit sechs Pleiten aus sieben Spielen in die Saison gestartet. Nur die Youngster vom VCO Berlin sind wegen eines schlechteren Satzverhältnisses noch hinter dem Team aus Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin platziert. "Es muss etwas passieren. Es wäre katastrophal, wenn wir absteigen. Das würde hier einiges kaputt machen", sagt der Volleyball-Chef. Und nun tritt an diesem Sonnabendabend ausgerechnet der Meister und erneut an der Spitze stehende TuS Mondorf aus Nordrhein-Westfalen ans hohe Netz der Granseer Dreifelderhalle. Die Gäste haben in dieser Spielzeit noch keine Partie abgegeben. Im April gab es an gleicher Stelle, am letzten Spieltag der Vorsaison, eine knappe 2:3-Niederlage für die Lindower. Es steht zu befürchten, dass es für die noch immer in der Findungsphase steckende Mannschaft diesmal nichts zu holen gibt. "Das Spiel gegen Mondorf ist nicht der Maßstab für uns. Die hauen ja alles weg", dämpft Seeger die Erwartungen. Danach zähle es für den SVLG: "Es kommen noch Essen und Schöneiche, wir müssen auch nach Warnemünde - da ist überall was zu holen", glaubt der langjährige Funktionär. Zuletzt, beim 1:3 gegen Münster, sei man im zweiten Satz nah dran gewesen. "Es ist unerklärlich, dass wir dann im dritten und vierten Satz so einbrechen." Diese Verunsicherung soll nun zunächst Interimscoach René Sitte abstellen. Ein wenig Hoffnung macht der Verlauf der Spielzeit 2021/22. Auch da waren die Lindower äußerst durchwachsen gestartet, hatten zum jetzigen Saisonzeitpunkt auch erst zwei Erfolge auf der Habenseite. In der Rückserie bekam der Club die Kurve, wurde noch Siebter. "Da kamen aber im Winter auch einige Leistungsträger zurück", erinnert sich Frank Seeger. Auch jetzt schaue man sich nach Verstärkungen um, auf manchen Positionen würde man gerne aktiv werden, wenn sich etwas anbietet. Seeger weiß aus Erfahrung: "Manchmal reicht ein Spieler, um den Unterschied zu machen."

 

 

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