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4-Punkt-Wochenende, Teil 1

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2. Bundesligen: 4-Punkt-Wochenende, Teil 1

03.10.2023 • 2. Bundesligen Autor: BSV Ostbevern 1923 e.V. 345 Ansichten

Zum Auftakt des Doppelheimspiel-Wochenendes unterlagen die BSV-Damen dem SC Potsdam II knapp mit 2:3 (25:20, 25:19, 21:25, 20:25, 14:16).

4-Punkt-Wochenende, Teil 1 - Foto:  Vera Horstmann

Libero Pauline Gravermann bei einer erfolgreichen Sicherung (Foto: Vera Horstmann)

105:105 an Ballpunkten hieß am Samstagabend nach 120 Minuten in der Beverhalle. Die BSV-Damen und der aktuelle Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord, die Reserve des Erstligisten aus Potsdam, hatten sich ein mitreißendes Match geliefert und den rund 170 Zuschauern tollen Volleyball geboten. Im Tie-Break wehrten die Gäste zwei Matchbälle des BSV ab und schnappten sich den Zusatzpunkt.
In den Sätzen 1 und 2 hatte sich Ostbevern gut eingestellt gezeigt auf das Potsdamer Spiel und die reifere Leistung geboten. In beiden Abschnitten waren man - nach ausgeglichenem Verlauf bis zur zweiten technischen Auszeit - in der Crunchtime sehr aufmerksam und effizient gewesen. Ein Block von Kathrin Pasel gegen Potsdams starke Diagonalangreiferin Annelis Tyws besorgte den Satzgewinn im Ersten, ein Ass von Marie Kolkmann die 2:0-Satzführung. 
Doch der Liganeuling aus Brandenburg wusste sich zu steigern. Potsdams großgewachsene Außenangreiferin Merle Golm - in Satz 1 noch mit Annahme-problemen und im Zweiten dann rausgenommen - meldete sich mit drei Blocks zurück. Das frühe 0:3 stellte der BSV postwendend auf 5:3, bekam mit Golm am Aufschlag sofort den nächsten Rückstand aufgebrummt (5:9) und antwortete mit Sabrina Roer am Service zum 10:9. Wild war es aber nur vom Verlauf des Punktestandes her. Volleyballerisch hatte die Partie nun ein richtig starkes Niveau erreicht, beinahe jeder Punkt entsprang einer sehenswerten Aktion. Als sich das unberechenbare Hin und Her um Mitte des Satzes etwas beruhigt hatte, waren es nun die Gäste, die in der Crunchtime konsequenter agierten, und auch Satz 4 wurde erst in der Schlussphase entschieden, als sich Potsdam von 18:19 auf 18:22 absetzen konnte.
Der Tie-Break hielt dann noch zwei weitere Wendungen in diesem Spiel bereit. Zunächst schüttelte der BSV den Satzausgleich ab und konnte die erwachte Potsdamer Stärke der Durchgänge 3 und 4 noch einmal kontern. Nach dem Seitenwechsel bei 7:8 sorgten drei BSV-Blocks für das 10:8, bei 14:12 hatte sich das Heimteam zwei Matchbälle erkämpft. Doch der finale Punkt wollte nicht mehr gelingen, in den letzten Aktionen war der BSV nicht mehr das abgeklärtere Team. 
MVP auf Potsdamer Seite wurde Routinier Anika Zülow, die das Gäste-Ensemble mit einer konstanten und effektiven Leistung in Annahme und Angriff in den Aufs und Abs der Partie auf Kurs gehalten hatte. Beim BSV wurde Zuspielerin Lea Dreckmann ausgezeichnet, die das BSV-Angriffsspiel variabel aufgezogen hatte.

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