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2. Bundesligen: Heimpremiere knapp verloren

25.09.2023 • 2. Bundesligen Autor: Benjamin Andriske, SV Energie Cottbus 652 Ansichten

Heimpremiere knapp verloren, Stapel verletzt. Trotz eines starken Starts in das Spiel musste sich der SV Energie Cottbus im Frauen Volleyball der zweiten Bundesliga Nord nach fünf Sätzen (25:23, 25:14, 23:25, 22:25, 6:15) dem SC Potsdam II geschlagen geben.

Heimpremiere knapp verloren - Foto:  Steffen Beyer

SVE gibt 2:0 Führung her. (Foto: Steffen Beyer)

In einem Spiel voller Höhen und Tiefen zeigte das Team um Dziyana Jafarava und Alina Neugebauer großen Kampfgeist und Einsatz, der nicht belohnt wurde.

Glänzender Start und variable Angriffstaktik

Aufsteiger SV Energie Cottbus, die im ersten Spiel bei Ostbevern mithielten aber am Ende mit einer 1:3 Niederlage nach Hause fuhren, starteten zur Bundesliga-Heimpremiere euphorisch in die Partie. Mit genauen Aufschlägen und einem effektiven Feldabwehrsystem konnten sie dem Gegner aus Potsdam Paroli bieten. Die späte Aufnahme von Dziyana Jafarava ins Team, deren Transfer pünktlich zum Spieltag realisiert wurde, und die Rückkehr der zuvor verletzten Alina Neugebauer ins Spiel machten den Cottbuser Angriff deutlich variabler. Insbesondere Juliane Stapel zeigte ihre Klasse und sammelte viele Punkte über die Diagonalposition. Knapp mit 25:23 entschieden die Frauen den Satz für sich und brachten sich selbst in eine gute Ausgangsposition.

Im zweiten Satz überrollten sie die Gäste regelrecht und gewannen ihn klar mit 25:14. Zu dem Zeitpunkt schien alles auf einen Heimsieg hinauszulaufen. 

Potsdamer Comeback und der Wendepunkt im Spiel

Der dritte Satz wurde für Cottbus zu einer echten Herausforderung. Potsdam fand zu seiner Stärke zurück, dominierte mit kraftvollen Aufschlägen und zeigte sich im Komplex von Annahme bis zum ersten Angriff sehr stabil. Dieser Druck setzte Cottbus deutlich zu, und der Faden ging verloren. Schwierige Annahmen brachten das Team in ungünstige Angriffssituationen, die sie nicht effizient nutzen konnten. Der herbe Schlag kam mit der Verletzung von Juliane Stapel gegen Ende dieses Satzes hinzu, vielleicht der Knackpunkt im Spiel. Zur Schwere der Verletztung lässt sich noch nichts genaues sagen. Dramatisch ging der Satz mit 23:25 aus Cottbuser Sicht verloren, die starke Aufschlagstaffette von Dijana Topcic am Ende, scheiterte nur knapp, sonst wäre der Satz genau andersherum ausgegangen.

Trotz der Rückschläge fanden die Cottbuserinnen im vierten Satz wieder zu einem besseren Spielrhythmus. Doch zum Satzende hin sammelten sie zu viele direkte Fehler und konnten im Block nicht mehr effektiv agieren, mit 22:25 schenkten sie den Satz an die Gäste ab.

Fünfter Satz: Ein Rückschlag für Energie Cottbus

Im entscheidenden TieBreak schien das Momentum endgültig auf der Seite von Potsdam zu liegen. Die Cottbuserinnen hatten mit zahlreichen Annahmefehlern zu kämpfen. Selbst wenn die Annahme gelang, konnten sie keinen effektiven Angriffspunkt setzen. Die Hoffnungen auf ein Comeback in diesem Satz wurden rasch zunichte gemacht. Ein schlechter Start in den Satz sorgte dafür, dass sie keinen Fuß mehr fassen konnten (6:15). Das erste Brandenburgderby der Liga ging an die Landeshauptstadt.

Wieder zeigten die Aufsteigerinnen ihr Potential in der Liga mithalten zu können, doch mehr als ein Punkt war dieses Mal auch nicht drin. Gegen den VfL Oythe am 30.09. ab 18 Uhr in Vechta geht es erneut um Bundesligapunkte.

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