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DVV: VNL-Start mit BR Volleys-Akteuren

06.06.2023 • DVV Autor: Christof Bernier 638 Ansichten

In Japan und Kanada beginnt am Dienstag (06. Jun) die Volleyball Nations League 2023. Insgesamt sechs BR Volleys Spieler haben berechtigte Chancen auf Einsätze bei der prestigeträchtigen Turnierserie. Die DVV-Auswahl mit Ruben Schott und Johannes Tille starten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (08. Jun um 2.00 Uhr MEZ) in Ottawa gegen Brasilien in den Wettbewerb. Alle Begegnungen sind im kostenpflichtigen Livestream auf www.volleyballworld.com zu sehen.

VNL-Start mit BR Volleys-Akteuren - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

Für die deutsche Nationalmannschaft zählt ab morgen jedes Spiel und jeder Sieg, wenn es mit der Olympia-Qualifikation 2024 über die Weltrangliste gelingen soll. Ruben Schott und Johannes Tille, die wie auch Anton Brehme beide zum VNL-Kader zählen, wollen dabei ihren Beitrag leisten. Der Berliner Zuspieler und Bundesliga-MVP 22/23 ist vor dem Auftakt guter Dinge: "Wir sind in den letzten Jahren oft gut in die VNL gestartet und das traue ich uns diesmal wieder zu. Es haben zu Beginn noch nicht alle Nationen ihre Topstars an Bord. Der Fitnesstand unserer Mannschaft ist gut und ich sehe direkt Chancen, im ersten Spiel gegen Brasilien zu punkten oder sogar zu gewinnen. Auch gegen Italien können wir sicher gut mitspielen. Die Matches gegen die Niederlande und Kanada sind gewissermaßen ?must win?, wenn wir es zu Olympia schaffen wollen."

In zwei intensiven Testspielen gegen Polen - davon das erste vor 10.000 Zuschauern in Katowice - waren die DVV-Männer einmal knapp siegreich (3:2) und einmal unterlegen (2:3). "Natürlich war Polen dort noch nicht in Bestbesetzung, aber wir konnten unsere Stärken in Aufschlag und Abwehr zeigen. Drum bin ich ganz zuversichtlich für das Turnier", so Tille. Das deutsche Trikot tragen in Ottawa drei weitere Akteure mit Berliner Vergangenheit: Moritz Reichert, Linus Weber und Denys Kaliberda. Direkter Konkurrent um ein gutes Abschneiden bei der VNL, wichtige Punkte für die Weltrangliste und damit die Olympia-Qualifikation, sind die Slowenen mit Saso Stalekar im Aufgebot. Der 2.14-Riese ist für alle VNL-Vorrundenwochen eingeplant. Nach drei Jahren trägt auch der Franzose Timothée Carle wieder das Nationaltrikot. Beim Titelverteidiger und amtierenden Olympiasieger bekommt der Außenangreifer die Möglichkeit, sich für die Spiele 2024 in Paris zu empfehlen. Carle reist mit Frankreich nach Nagoya (JPN), wo die Mannschaft von Andrea Giani auf Polen, China, Japan und Stalekars Slowenen trifft.

Beim Heimturnier der Japaner wird Satoshi Tsuiki noch nicht dabei sein. Der Libero steht aktuell im B-Kader und hofft auf Einsatzzeiten in den nächsten VNL-Wochen respektive der dann folgenden Asien-Meisterschaft. Dort könnte auch Nehemiah Mote an den Start gehen, dessen Australier im letzten Jahr ihren VNL-Platz verloren haben. Mote wird, nachdem er im letzten Sommer pausierte, in dieser Saison wieder Teil seiner Landesauwahl sein. Zum erweiterten Nationalkader der USA zählt erneut Cody Kessel, der sich am Trainingsstützpunkt in Anaheim präsentieren konnte, wo die VNL in Woche drei Halt macht. Zum ersten Stopp der Amerikaner in Ottawa durfte Kessel direkt mitreisen, allerdings wird noch ein Spieler aus dem 15-Kader gestrichen.

Drei Turnierwochen an jeweils zwei Standorten stehen auf der VNL-Agenda. Dafür werden die sechzehn Mannschaften in jeweils neuen Konstellationen in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass am Ende jede Nation zwölf Spiele bestreitet. Das Finalturnier der Top Acht steigt dann ab dem 19. Juli im polnischen Danzig.

Alles zur VNL 2023: https://en.volleyballworld.com/volleyball/competitions/vnl-2023/

Das nächste Turnierformat unter der internationalen Elite-Liga ist auf europäischer Ebene die sogenannte Golden League. Diese begann bereits am 27. Mai und Marek Sotola konnte mit Tschechien bisher drei Siege in drei Spielen verbuchen. Dabei glänzte der 23-jährige Diagonalangreifer zweimal als Topscorer und wurde in diesen Tagen sogar erstmals in seiner noch jungen Karriere als "Volleyballer des Jahres" in Tschechien ausgezeichnet. Der zukünftige Berliner Mittelblocker Timo Tammemaa pausiert in diesem Wettbewerb noch für die estnische Nationalmannschaft. Derweil steht der neue Cheftrainer der BR Volleys, Joel Banks, mit seinem Kapitän Antti Ronkainen nach drei Spielen bei zwei Siegen - einzig gegen Sotola & Co zog man den Kürzeren.

Die Golden League kann man hier verfolgen www.cev.eu (Website) und www.eurovolley.tv (Livestreams).

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