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Heißer Fight im letzten Heimspiel

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2. Bundesligen: Heißer Fight im letzten Heimspiel

18.04.2023 • 2. Bundesligen Autor: Gunnar Klehm, Volleyball Club Dresden e.V. 437 Ansichten

Etwas unglücklich endet für Dentalservice Gust VC Dresden das letzte Heimspiel in der 2. Volleyballbundesliga der Männer. Mit 1:3 (25:20, 18:25, 18:25, 24:26) geht das Spiel gegen das favorisierte Team vom SV Schwaig verloren. 

Heißer Fight im letzten Heimspiel - Foto:  VC Dresden/André Rösler

Die Dresdner Fans haben einen gehörigen Anteil am Erfolg der Dresdner in dieser Saison. (Foto: VC Dresden/André Rösler)

Die 360 Zuschauer in der mal wieder gut gefüllten Halle an der Bürgerwiese feierten ihr Team trotzdem für den bereits zuvor gesicherten Klassenerhalt. Das Saisonziel wurde vorzeitig erreicht, ein einstelliger Tabellenplatz außerdem gesichert.

Im ersten Satz klappte fast alles auf Dresdner Seite und die Bayern mussten sich erst auf das Spiel der Sachsen einstellen. Der VCD ging schnell in Führung und hielt das Sideout und damit den kleinen Vorsprung bis zum Satzende. Man merkte dem Team an, dass fünf Siege in Folge ordentlich zum gewachsenen Selbstvertrauen beigetragen haben. Auch der Start in den zweiten Satz verlief verheißungsvoll. Doch statt die Chance zum 3:0 zu nutzen, wurde diese komfortable Führung etwas leichtfertig hergeschenkt. Das sollte sich leider im Verlauf des Spieles fortsetzen.

Das Heimteam wurde von den Schwaigern immer mehr in der Annahme unter Druck gesetzt. Spätestens jetzt war den Gästen klar, dass sie eine Top-Leistung bringen mussten, um im Vierer-Kampf um Platz vier in der Abschlusstabelle dabeizubleiben. Schwaig wurde jetzt dem Ruf gerecht, eine der Mannschaften der Liga zu sein, die die wenigsten Eigenfehler produziert. Zudem stimmte auf Dresdner Seite die Abstimmung im Block nicht mehr so gut wie noch im ersten Satz. Das führte in Summe schließlich dazu, dass das Spiel zum 1:2 kippte. Daran konnten auch die zahlreichen Wechsel nichts mehr ändern. Es erhielten fast alle Spieler noch mal Chancen, sich vor dem Heimpublikum zu präsentieren. So wurden zwar noch mal starke Punkte gefeiert, aber die Sätze 2 und 3 waren trotzdem weg. Offenbar fehlten den jungen Dresdnern in dieser Phase die spielerischen Mittel.

Der Stimmung in der Halle tat das jedoch keinen Abbruch. Alle waren gekommen, um das Team noch mal für die erfolgreiche Mission Klassenerhalt zu feiern. Eine Bundesligamannschaft, die sich quasi komplett aus Eigengewächsen speist, ist wohl weiterhin nicht nur im Volleyball einzigartig.

Im vierten Satz hielten die Dresdner noch mal stärker dagegen und führten zur zweiten Technischen Auszeit mit 16:13. Die Annahme stabilisierte sich. Ein Punktgewinn lag gegen den 5. in der Tabelle in der Luft. Doch zum Schluss hatten die Gäste das Glück auf ihrer Seite, agierten etwas cleverer und machten den entscheidenden Fehler weniger. Bis zum letzten Ballwechsel war es ein heißer Fight. Alle Spieler wurden danach noch mal einzeln gefeiert, der Dank an alle gab es natürlich auch, die mit ihrer Unterstützung im engen Umfeld der Mannschaft zu der erfolgreichen Saison beigetragen haben.

"Wir haben heute gegen eine bessere Mannschaft verloren, das muss man auch mal anerkennen. In unserer Mannschaft war nach einer langen Saison auch etwas die Luft raus, nachdem wir bereits den Klassenerhalt in Friedrichshafen gesichert hatten", sagt Dresdens Trainer Stefan Benderoth.

Damit bleibt Dresden mit elf Siegen nach 23 Spielen auf dem 9. Platz in der Tabelle, der auch nicht mehr verloren gehen kann. Am letzten Spieltag geht es am Sonnabend, 22. April, zum alten und neuen Meister nach Karlsruhe. "Da werden wir jetzt noch mal unseren A-Jugendlichen einige Spielzeit geben", sagt Benderoth. Das sollte ein ordentlicher Härtetest für die Deutsche Meisterschaft der unter 20-Jährigen werden, die am 13. und 14. Mai in Mühldorf stattfindet.

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