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DVV-Pokal: Pokalfinale: Ein neues Kapitel

20.02.2023 • DVV-Pokal Autor: Christof Bernier 985 Ansichten

Nach der erfolgreichen Verteidigung der Tabellenführung in der Volleyball Bundesliga beginnt für die BR Volleys am heutigen Montag die einwöchige Vorbereitung auf das große DVV-Pokalfinale (26. Feb um 14.00 Uhr). Vor dem nunmehr vierten Auftritt in Mannheim ist die Bilanz der Berliner positiv: Zwei glanzvollen Siegen steht eine bittere Niederlage in der SAP Arena gegenüber. Am Sonntag wird die Pokalgeschichte nach dem Match gegen die SWD powervolleys Düren um ein weiteres Kapitel reicher sein.

Dass sich die SCC Volleyballer/BR Volleys viele Jahre lang mit dem DVV-Pokal schwer taten, ist kein Geheimnis. Nach drei Titeln (1994, 1996 und 2000) erlebten die Berliner und ihre Fans eine lange Durststrecke, bis bei der Premiere in Mannheim im Jahr 2016 die begehrte Trophäe endlich wieder in die Hauptstadt geholt werden konnte. Zuvor war Halle (Westfalen) von 2006 bis 2015 das "Pokal-Mekka", dann trat die SAP Arena an die Stelle des Gerry Weber Stadions. Beim ersten Aufschlag vor sieben Jahren pilgerten direkt 12.000 Volleyballfans nach Mannheim und die legendäre Triplesieger-Mannschaft um Kapitän Robert Kromm spielte stark auf. Nehemiah Mote musste, damals noch im Trikot des TV Ingersoll Bühl, die Überlegenheit des Kontrahenten anerkennen. Das BR Volleys Team siegte mit 3:0 bei lediglich 47 gegnerischen Punkten und brach damit den zuvor 16 Jahre dauernden Bann. Damals durfte auch Ruben Schott mitjubeln, auf den nun seine dritte Finalteilnahme wartet.

Ein Jahr später liefen die Berlin Recycling Volleys erneut in der SAP Arena auf, diesmal gegen den Rekordpokalsieger aus Friedrichshafen. Das VfB-Team von Coach Vital Heynen war in jener Saison 2016/2017 bis zum Playoff-Finale das Maß der Dinge und auch Ende Januar im Pokalfinale noch zu stark für die Hauptstädter. In einem hochklassigen Endspiel mit drei Satzverlängerungen zogen die Männer von der Spree letztlich mit 1:3 den Kürzeren.

Nachdem man anschließend zweimal ebenso vorzeitig wie bitter ausgeschieden war, ging im Jahr 2020, in der zweiten Saison mit Trainer Cedric Enard der Traum vom Finaleinzug wieder in Erfüllung. Erneut waren mehr als 10.000 Zuschauer live dabei, als die BR Volleys in eindrucksvoller Manier die SWD powervolleys Düren mit 3:0 besiegten. Benjamin Patch, Sergey Grankin und Samuel Tuia liefen in Mannheim zur Höchstform auf und boten auf großer Bühne eine ebenso große Show.

Bei der nun bevorstehenden Neuauflage sind neben dem Trainerteam nur noch Adam Kowalski und Cody Kessel im BR Volleys Kader übriggeblieben. Auf Dürener Seite können insgesamt sieben Spieler von damals einiges an Motivation für die Revanche ziehen. Headcoach Enard schwelgt zwar auch gern in Erinnerungen, denkt jedoch im Hier und Jetzt: "2020 war für uns alle ein großartiges Erlebnis, aber für das Duell in diesem Jahr zählt das nichts. Wir haben jetzt eine komplett andere Mannschaft, die ihren eigenen Sieges- und Erfolgshunger entwickelt hat. Das wollen wir in Mannheim beweisen."

Das Finale wird live auf www.twitch.tv/spontent übertragen.

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