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2. Bundesligen: Ein Satz war es im Hinspiel - und diesmal?

27.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: TSV Mühldorf 730 Ansichten

Mühldorf - Es sind die Wochen der maximalen Herausforderung: Letzten Samstag ein 0:3 gegen die starken Schwaiger, nächste Woche steht Mimmenhausen auf dem Plan, dazwischen kommt Karlsruhe zum TSV  nach Mühldorf.

Ein Satz war es im Hinspiel - und diesmal? - Foto:  Fabian Bartsch

Gegen den SSC-Hünen Thorben Sandmeier muss sich Mühldorfs Flo Gschwendtner lang machen. (Foto: Fabian Bartsch)

Immerhin: Gegen den aktuellen Tabellenführer haben die Mühldorfer zu Beginn der Saison eine passable Partie gespielt, zumindest einen Satz gegen die Aufstiegsaspiranten gewonnen. Doch das ist lange her, die Moral hatte zuletzt wegen chronischer Null-Punkte-Ausbeute arg gelitten. Mit den zwei Neuzugängen Bernd Schmelzl in der Mitte und Libero Paul Koch wirkten die Mühldorfer zuletzt aufgeräumter. Basierend auf eine stabile Annahme gelang sogar ein Sieg gegen Hammelburg (3:1). Aber Karlsruhe hat eine ganz andere Kragenweite.

Schon ein Blick auf die bisherige Bilanz des Tabellenprimus lässt jeden Optimismus bezüglich des Heimspiels am Sonntag, 29. Januar, in der Nutz-Arena (Beginn 16 Uhr) schwinden: 14 Spiele, davon zwölf gewonnen. Lediglich gegen Mimmenhausen lag die Punkteausbeute bei den Baden Volleys lediglich bei einem Zähler (2:3). Gegen Aufsteiger Dachau Anfang Dezember waren die Karlsruher sogar ohne Satzgewinn geblieben. Und dennoch führt das Team die Tabelle an, nachdem der Meisterschaftskonkurrent aus Freiburg ebenfalls gegen Dachau mit einem deutlichen 0:3 Federn lassen musste.

Drei Punkte beträgt der Vorsprung des SSC Karlsruhe gegenüber Freiburg, Patzer kann sich der Meisterschaftskandidat keine leisten, schon gar nicht gegen den Tabellenvorletzten aus Mühldorf. Doch was haben die Jungs vom TSV Mühldorf schon zu verlieren? Ohnehin steht die Truppe von Coach Michi Mayer mit dem Rücken zur Wand. Zehn Punkte Rückstand auf den rettenden elften Rang, wo derzeit der VC Dresden weilt - das ist eine Menge Holz.

Doch Trainer Mayer scheint seinen Optimismus nie zu verlieren. Er und die Mannschaft zieht sich an jedem positiven Aspekt hoch. Und für diesen positive Aspekt sorgten zuletzt gleich zwei Spieler. Neuzugang Bernd Schmelzl, der zwar nur zwei Kurzeinsätze hatte. Aber bei seinem Debüt in der 2. Bundesliga gleich mal ein Ass serviert hatte. Und dann wäre auch noch der erst 16-jährige Zuspieler Felix Schinko, dem Mayer immer mehr Einsätze gönnt und der auch zuletzt gegen Schwaig eine sehr gute Präsenz auf dem Feld gezeigt hatte. 

Fritz Vähning allerdings bereitet dem Coach Sorgenfalten: "Der war etwas angeschlagen diese Woche, hat nicht voll trainieren können", so Coach Mayer. Gut möglich, dass Vähning von Kilian Nennhuber auf Außen ersetzt wird. "Tom Brandstetter hingegen und Fabian Bartsch sind gut drauf, ebenso Alex Brandstetter im Zuspiel. In der Mitte werden Flo Gschwendtner und Lauritz Jastrow beginnen, "beide fit, sagt Mayer. Mittelblocker David Fecko, der sich vor zwei Wochen eine Muskelverletzung in der linken Wade zugezogen hatte, befindet sich wieder Training. "Er ist aber noch nicht so fit, dass er wieder mitspielen kann", informiert Mayer.

"Karlsruhe ist natürlich eine superbrutalgute Mannschaft, sehr erfahren", meint Mayer mit Blick auf den Gegner im Heimspiel. Sie hätten den Anspruch Meister zu werden und nächstes Jahr in der 1. Bundesliga zu spielen. "Da rechne ich mir wenig Chancen aus. Allerdings: Unsere junge Manschaft sollte es ausnutzen, dass man gegen einen so tollen Gegner spielen können. Die müssen uns auch erst Mal schlagen." Vielleicht ginge ein Satz, vielleicht sogar zwei. Mayer baut auf die Unterstützung der Zuschauer: "Zuletzt gegen Hammelburg hatten wir eine ganz tolle Stimmung in der Halle. Wir müssen erreichen, dass wir die Zuschauer wieder mitnehmen." Favorit seien die Mühldorfer nicht in diesem Spiel, "aber a bisserl was geht immer!"

Das Heimspiel findet übrigens als Familientag statt. Das heißt, es ist freier Eintritt für Eltern oder Großeltern die mit ihren Kids (unter 18 Jahre) zum Spiel kommen.

 

 

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