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Affen vor Topkulisse geschlagen

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2. Bundesligen: Affen vor Topkulisse geschlagen

17.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: Chris Stein, FT 1844 Freiburg e.V. 625 Ansichten

Die Freiburger Volleyballer erleiden am Samstagabend zum Rückrundenstart die erste Heimniederlage der Bundesligasaison.

Affen vor Topkulisse geschlagen - Foto:  Achim Keller

Trainer Jakob Schönhagen gibt Anweisungen in der Auszeit (Foto: Achim Keller)

Im ersten Satz kann eine fulminante Aufschlagserie von Yannick Harms der Affenbande nach Rückstand noch den Vorteil sichern. Doch in den nächsten beiden Sätzen startet Rottenburg jeweils mit einer starken Serie und Freiburg hat das Nachsehen. Obwohl die FT-Jungs im vierten Durchgang etwas besser ins Spiel finden, reicht dieses Aufbäumen nicht, um das Spiel zu drehen. Freiburg unterliegt mit 1:3 ( 25:23 ,  20:25 ,  20:25 ,  23:25 ).

"Rottenburg hat uns das Leben unheimlich schwer gemacht - vor allem in den Elementen, die uns eigentlich auszeichnen" , so b ringt  Yannick Harms die Probleme der Freiburger am Samstagabend  auf den Punkt . Den Affen gelingt es nur selten, ihren schnellen Spielaufbau aus einer stabilen Annahme heraus aufzuziehen. So hat man selbst im gewonnenen ersten Satz das Gefühl, dass die FT-Jungs nicht so richtig ins Spiel finden. Ein markanter Grund dafür: Das starke Aufschlagspiel des  TV Rottenburg  bringt die Annahme des Gastgebers ins Wackeln .  "Wir haben nicht so gut angenommen, wie wir es für unser Spiel brauchen", so der Freiburger Außenangreifer.

Die Gäste hingegen präsentieren sich bestens auf die Freiburger eingestellt. Neben den scharfen Aufschlägen sorgt die sehr gute Rottenburger Block- und Feldabwehr immer wieder für Frust auf Freiburger Seite. "Wir haben uns mit dem Scouting unseres Trainers richtig gut vorbereitet. Das war heute der Schlüssel für uns", erklärt der Rottenburger Mittelblocker Jan Huber. Neben der starken Mitte f ällt bei den Gästen auch Zuspieler Oliver  Knobelspiess , der seine Angreifer mit großer Ruhe und Kreativität einsetzt, positiv ins Auge.

Auch die starke Kulisse mit rund 900 Volleyballbegeisterten gibt  den Freiburgern  nicht den entscheidenden Auftrieb. Als die Affenbande zu Beginn des vierten Satzes eine Leistungssteigerung zeigen, scheint das Spiel zwischenzeitlich noch einmal zu kippen. Die Halle wird richtig laut, die Spieler strahlen wieder mehr Selbstvertrauen aus. Doch Rottenburg hat auch darauf eine passende Antwort parat und geht als verdienter Sieger vom Feld. Yannick Harms fasst  den unbefriedigenden Abend aus Freiburger Sicht  zusammen: "Gefühlt ist das ganze Spiel an uns vorbeigelaufen."  Diesen Misserfolg abzuschütteln und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, steht nun für die Affenbande ganz oben auf dem Programm.

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