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FC 09: Al-Saqer nimmt Herausforderung an

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2. Bundesligen: FC 09: Al-Saqer nimmt Herausforderung an

16.01.2023 • 2. Bundesligen Autor: FC Schüttorf 09 e.V. 579 Ansichten

Für die Volleyballer des FC Schüttorf 09 beginnt das neue Jahr wie das alte geendet ist: Mit einem Heimspiel gegen ein Topteam aus der 2.

FC 09: Al-Saqer nimmt Herausforderung an - Foto:  Hinnerk Schröer

Für Suleiman Al-Saqer ist die 2. Bundesliga eine große Herausforderung (Foto: Hinnerk Schröer)

Bundesliga. In der letzten Partie vor der Weihnachtspause sorgte das Team von Axel Büring mit einem 3:0-Sieg gegen den Titelkandidaten VC Bitterfeld-Wolfen für ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf. Am Sonntag ist mit dem PSV Neustrelitz der Tabellendritte in der Vechtehalle zu Gast, der dem Tabellenzweiten aus Sachsen-Anhalt (26 Punkte) mit 24 Zählern dicht auf den Fersen ist. Zum Abschluss der Saison 2021/22 lieferten sich beide Teams einen heißen Kampf, in dem die Schüttorfer mit 35:33, 29:27, 23:25 und 27:25 die Nase vorn hatten.

Das Gesicht des 09-Teams hat sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit allerdings auf mehreren Positionen verändert. Dass eine neu formierte Mannschaft Zeit braucht, bis die Rädchen ineinandergreifen, wurde auch im Hinspiel deutlich. In Neustrelitz hatten die Schüttorfer im September zum Saisonauftakt mit 0:3 das Nachsehen. Seitdem standen weitere Veränderungen an. So war der Wechsel von Zuspieler Shota Hamada aus Japan noch nicht vollzogen. Und Außenangreifer Suleiman Al-Saqer gehörte zwar schon zum Kader, war zu dem Zeitpunkt aber noch keine Option für die Startsechs. Die Integration des erfahrenen Nationalspielers aus Jordanien ist ein Beispiel für die Entwicklung im Team. "Ich bin mit der Nationalmannschaft 32-mal im Nahen Osten, Afrika und Asien zu Spielen und Turnieren gereist, habe aber noch nie außerhalb meines Heimatlandes gelebt. Der Umzug nach Deutschland war für mich eine große Veränderung. Denn das Land hat eine andere Sprache, Kultur, Norm und Tradition", sagt Al-Saqer, der sich zudem auch in Sachen Volleyball stark umstellen musste. 

"In Jordanien habe ich seit 2008 in der gleichen Mannschaft gespielt. Plötzlich ist man in einem neuen Land, in dem keiner deinen Namen kennt und spielt in einem neuen Verein mit internationalen Spielern aus der ganzen Welt zusammen. So sehr ich mich darauf gefreut habe, war es eine große Herausforderung. Aber ich bin sehr dankbar für die Chance, die mir Dietze Lammering und die Trainer geboten haben", sagt der 33-Jährige, der in seiner Heimat ein großes Vorbild für den Volleyball-Nachwuchs ist. Den Schwung vom Jahresendspurt und dem Sieg gegen Bitterfeld will Al-Saqer, der sich im Verlauf der Hinrunde immer mehr Spielzeit und einen Platz in der Startformation erarbeitete, auch mit ins neue Jahr nehmen: "Wir haben als Team einige Zeit gebraucht, um uns aneinander zu gewöhnen. Aber wir haben viel Potenzial und wollen das im Rest der Saison auch zeigen."

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