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Für Bocholt bleibt der Auftrag derselbe

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2. Bundesligen: Für Bocholt bleibt der Auftrag derselbe

25.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: TuB Bocholt 1907 e.V. 65 Ansichten

Den ersten Auftrag hat TuB Bocholt in der Zweiten Volleyball-Bundesliga erledigt.

Am vergangenen Wochenende setzte sich die Mannschaft von Trainer Raimund Schneider souverän gegen den Tabellenletzten ETV Hamburg durch. 3:0 hieß es nach gerade einmal 81 Minuten Spielzeit. Damit wurde der Abstand auf den Aufsteiger auf fast schon uneinholbare neun Punkte ausgebaut.

Auftrag zwei steht nun am Samstag ab 19.30 Uhr an, wenn TuB Bocholt beim VV Humann Essen ran muss. Der ist Tabellenvorletzter und weist nur einen Zähler mehr als ETV Hamburg vor. Auch hier gilt also: Gewinnen die Schneider-Schützlinge klar, liegen sie elf Punkte vor Essen. Das wäre dann fast schon gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt, weil nur zwei Absteiger gesucht werden und nach den bislang gezeigten Leistungen nicht davon auszugehen ist, dass Essen und Hamburg eine große Aufholjagd starten werden.

Anders als das Duell mit Hamburg ist das Spiel in Essen allerdings ein Derby mit ganz anderen Voraussetzungen. "Die Spieler beider Teams kennen sich bereits seit Jahren. Viele haben schon in der Jugend im Beachbereich gegeneinander gespielt. Vor der Saison gab es auch einige Trainingsspiele", sagt Schneider. Da will am Samstag natürlich niemand den Kürzeren ziehen.

Schneider beschreibt das Essener Team als technisch gut ausgebildet mit großem Kampfgeist, "doch es fehlt manchmal die Durchschlagskraft". Dafür steht Coach Peter Bach immer ein sehr großer Kader von zwölf, 13 Leuten zur Verfügung, sodass dieser sehr viele Variationsmöglichkeiten hat.

Aber auch das ist kein Garant für Siege. In der vergangenen Saison hatte Essen sportlich den Klassenerhalt verpasst, profitiert aber vom Rückzug des Moerser SC und des TV Baden. Außenangreifer Noah Voswinkel wechselt vom TV Hörde aus der Dritten Liga nach Essen und Zuspieler Christoph Bielecki rückt aus der zweiten Mannschaft ins Bundesligateam. Ergänzt wurde die Mannschaft aus der vergangenen Saison zudem durch Tobias Schön aus der Oberliga auf der Libero-Position und Tom Borchert aus der U18. "Alle vier sind genau wie die anderen Spieler unseres Teams echte Typen: Sie haben Qualität, sind ehrgeizig und auf ihre Art und Weise eine starke Ergänzung für unser Team", sagt Bach und fügt hinzu: "Alle kennen unser Training und unseren Weg: Aufrechte Haltung, hoher Einsatz und Verbesserung der Qualität in Schritten."

Dieser Satz könnte genauso gut aber auch auf TuB Bocholt zutreffen. Nach dem kleinen Tief nach einem guten Start ist das Team längst wieder in der Spur. "Was wir gegen Hamburg im Angriff gezeigt haben, war in der Tat großartig. Auch mit den Angaben haben wir viel Druck gemacht", sagt Schneider. Er konnte das vergangene Spiel wegen einer Grippe nur online am Computer verfolgen. Das ist für einen Trainer keine einfache Situation. "Wenn man zu Beginn des dritten Satzes 1:5 zurückliegt, fiebert man da doppelt mit." Am Samstag ist Schneider aber zurück. Ausfälle drohten bis gestern auch keine.

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