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Branko Damjanovic nicht zu stoppen

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2. Bundesligen: Branko Damjanovic nicht zu stoppen

06.11.2022 • 2. Bundesligen Autor: Thomas Sturm, TV/DJK Hammelburg 159 Ansichten

Mitte des dritten Satzes wurde es sogar Heimtrainer Philipp Fischer zu heiß und er entledigte sich seiner Trainingsjacke.

Branko Damjanovic nicht zu stoppen - Foto:  Jens Feistel

Branko Damjanovic (links) war beim zweiten Saisonsieg der Hammelburg Volleys kaum zu stoppen. (Foto: Jens Feistel)

Es waren immer diese kleinen Momente, als die Konzentration nachließ und der Gegner aus Rottenburg stark gemacht wurde. "Ja, in dieser Phase habe ich mich schon geärgert", gab er nach dem Spiel zu, weil die Annahme nicht passte. Groß war allerdings die Erleichterung über den zweiten Saisonsieg, das merkte man allen Beteiligten durchaus an. Vor einer Kulisse mit rund 300 Zuschauerinnen und Zuschauern ähnelte die Saaletalhalle mehr einem Hexenkessel, als einem Wohnzimmer.

Das Spiel für die Heimmannschaft begann gut und man setzte sich im ersten Satz früh ab und gab diese Führung auch nicht mehr aus der Hand. Das Hammelburger Angriffsspiel war dabei sehr flexibel und der Gegner aus Rottenburg fand zunächst nur bedingt ein Mittel dagegen. Auf seiner angestammten Position als Diagonal-Angreifer war vor allem Branko Damjanovic früh im Spiel und punktete fleißig. Die Auszeichnung MVP nach dem Spiel war mehr als verdient. Seine Angriffsbälle überwanden immer wieder den gegnerischen Block und so sorgte er für viele Punkte, weil Rottenburg häufig den Ball nicht mehr ins Spiel zurückbrachte. Zum Satzgewinn blockte Moritz Rauber beim Stand von 24:19 erfolgreich.

Der anschließende Seitenwechsel schien die Gäste derart zu beflügeln, dass sie Mitte des zweiten Satzes nach Auszeit Hammelburg plötzlich in Front lagen. Das waren so schwache Momente, als die Annahme nicht mehr passte und Rottenburg auf 13:19 davonzog. Hammelburg kämpfte sich zurück und kam auf 21:24 ran. Dann eigener Aufschlag, der im Netz landete und Satzgewinn für den TV.

So richtig wild wurde es im dritten Satz und die Halle kochte. Nach 10:14-Rückstand und einer Auszeit war Hammelburg wieder am Zug. Die Jacke bei Trainer Fischer war längst ausgezogen und es wurde sogar laut und emotional an der Seitenlinie.

Ein technischer Fehler brachte den Coach in Wallung und seine Mannschaft spürte das Signal. Nach einem sensationellen Ballwechsel mit einer schier unfassbaren Abwehraktion stellten die Hammelburg Volleys auf 17:16. Dann wieder zwei Aufschlagfehler und Ausgleich der Gäste. Das Spiel wogte hin und her. Nach einer Auszeit blockte Nils Rehmeier zum 24:22 und Branko Damjanovic vollendete kurze Zeit später den dritten Satz zur 2:1-Führung.

Hammelburgs Hallensprecher Olly Wendt legte vor dem vierten Satz neue Batterien in sein Mikrofon ein und puschte das Publikum weiter. Das war allerdings nur bedingt nötig, denn das Spiel begeisterte und elektrisierte das Publikum. Ausgeglichener Start in den Satz und dann war es wieder Branko Damjanovic, der mit einer Serie die Führung ausbaute (9:6). Mit einer Auszeit unterbrach der Gästetrainer den Hammelburger Lauf. Er hatte Erfolg, denn der TV Rottenburg kam wieder ran (14:13). Und wieder war es ein unfassbarer Ballwechsel zur 16:14-Führung für das Heimteam. Branko Damjanovic legte noch ein Ass nach und auch beim 20:15 hatten die Gäste kein Mittel gegen seinen Aufschlag. Ihm blieb es auch vorbehalten, den ersten Matchball gleich zu verwandeln. Wieder ein Schmetterball und vom Gegner ging der Ball ins Aus.

Riesen Jubel in der Saaletalhalle und eine spürbare Erleichterung bei den Volleys. "Ich will nicht von Druck reden, aber wir hatten schon einen Sieg angepeilt und die Mannschaft hat sich für ihre Leistung belohnt", sagte ein erleichterter Fischer. Da hatte er auch wieder seine Jacke angezogen und konnte sich zunächst um seine Kinder kümmern.

Quelle: Saale-Zeitung

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