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Zahlreiche Anträge auf Vorlizenzierungen ebenen Weg für wegweisende Veränderungen

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Bundesligen: Zahlreiche Anträge auf Vorlizenzierungen ebenen Weg für wegweisende Veränderungen

05.11.2022 • Bundesligen Autor: Dörfler, Josephine 206 Ansichten

Der erste Meilenstein ist erreicht: Am 1. November lief in der Volleyball Bundesliga (VBL) die Frist zur Einreichung der Anträge für die Vorlizenzierung zur Saison 2023/24 ab. Vierzehn Mannschaften bei den Frauen wollen den Weg in die 2. Bundesliga Pro wagen. Von den Zweitligisten der Männer liebäugeln sechs Teams mit dem Schritt in die 1. Bundesliga Männer.

Ausreichend Vorlizenzierungsanträge für Einrichtung der 2. Bundesliga Frauen Pro eingegangen

Mit DSHS SnowTrex Köln, TSV Bayer 04 Leverkusen, SCU Emlichheim, VC Allbau Essen, ESA Grimma Volleys und SSC Freisen haben bereits sechs Vereine aus der 2. Bundesliga Frauen einen formalen Lizenzantrag für die geplante 2. Bundesliga Pro gestellt. Die Vereine Skurios Volleys Borken, Stralsunder Wildcats, ETV Hamburg und TV Dingolfing haben einen Vorlizenzierungsantrag gestellt. Darüber hinaus hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) angezeigt, dass er zwei Sonderspielrechte für seine Nachwuchsstützpunkte (voraussichtlich VCO Dresden und VCO Berlin) wahrnehmen möchte. Zudem haben Rote Raben Vilsbiburg II einen Antrag auf einen freien Platz und der TSV Flacht, ein Verein aus den Amateurbereich der DVV-Ligen, einen Wildcardantrag gestellt.

Mit der Anzahl der Mannschaftsmeldungen ist die erste von drei Voraussetzungen geschaffen, um die Ligastrukturreform umzusetzen. Nun müssen die Bundesligaversammlung am 11.11.2022 sowie die DVV-Mitgliederversammlung am 19.11.2022 der Einrichtung der neuen Liga, die zwischen der 1. Bundesliga Frauen und den heutigen zweigleisigen 2. Bundesligen Frauen eingerichtet werden soll, zustimmen. Die finale Lizenzierungsfrist der Gründungssaison der 2. Bundesliga Pro läuft am 01. Februar 2023 ab.

Sechs Teams stellen Antrag auf Vorlizenzierung für 1. Bundesliga Männer

Die durch die VBL vorgenommene Anpassung der Lizenzanforderungen in der 1. Bundesliga Männer hat sich bezahlt gemacht. Sechs Vereine aus den 2. Bundesligen hat der Ehrgeiz gepackt, in die 1. Bundesliga aufsteigen zu wollen. Die Clubs haben hierzu nun den ersten formalen Schritt erfolgreich absolviert und einen Antrag auf Vorlizenzierung gestellt.

Nicht alle Vereine werden bereits zur Saison 2023/24 den Aufstieg angehen. Für mehrere Clubs bietet das Vorlizenzierungsverfahren und die Teilnahme an den Workshops der Volleyball Bundesliga die Chance, ihre Standorte einem umfangreichen Check zu unterziehen und ein mittelfristiges Konzept für den Aufstieg zu entwickeln.

Zu den Aufstiegsaspiranten zählen u.a. die beiden Spitzenreiter der 2. Bundesliga Männer Süd BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe und FT 1844 Freiburg sowie der ASV Dachau. Aus der 2. Bundesliga Männer Nord spielt der Tabellenerste VC Bitterfeld-Wolfen mit dem Gedanken, den Schritt in das Oberhaus zu wagen.

Insbesondere bei den beiden Topplatzierten aus der Südstaffel sind die Pläne schon äußerst konkret. "Wir starten nun offiziell das Projekt 1. Bundesliga", so der Abteilungsleiter der FT 1844 Freiburg Dirk Ebel. Seit zwanzig Jahren spielen die Volleyballer mittlerweile in der 2. Bundesliga, länger als alle anderen Teams der Liga. Mit dem wegweisenden Entschluss im Jahr 2009, als einer der ersten Zweitliga-Vereine den Großteil des Budgets in einen 100% hauptamtlichen Jugendtrainer zu investieren, wurde ein wichtiger Grundstein für die bisherige Entwicklung gelegt. Seitdem gehört Freiburgs Jugendarbeit zur besten im Land. Im aktuellen Kader schmettern acht Spieler, die in Freiburg das Volleyballspielen gelernt haben. Auch im Hinblick auf die Zuschauer:innen ist Freiburg ein Paradebeispiel. "Wir haben den besten Zuschauerschnitt aller Zweitligisten", freut sich Sportdirektor Florian Schneider. Ein Hauptgrund für die Attraktivität des Freiburger Volleyball-Events liegt im Hallenneubau, den der Verein 2019 abgeschlossen hat. Das neue Schmuckkästchen der Volleyballer erfüllt alle Bedingungen für die 1. Bundesliga. "Wir haben in den vergangenen Jahren hier ein feines Segelschiff gebaut und das Angebot der 1. Liga verschafft uns jetzt unverhofft früh zusätzlichen Wind, den wir nutzen wollen. Damit das Ganze aber nachhaltig wird, brauchen wir weitere Sponsoren, die uns auf unserem Weg begleiten und uns auf unserer Fahrt unterstützen," erklärt Schneider. Dazu hat die Volleyball-Abteilung einen Wirtschaftsbeirat gegründet, der nun die Finanzierung des Projekts angeht.

"Wir wollen die Teams auf dem Weg zur Bundesligalizenz eng begleiten und beraten", erläutert Daniel Sattler, VBL-Geschäftsführer und ergänzt: "Mich freut die positive Resonanz. Die vorliegenden Anträge untermauern, dass sich die Gespräche der vergangenen Wochen und Monate ausgezahlt haben und wir uns auf dem richtigen Weg befinden." Die finalen Lizenzierungsunterlagen müssen bis zum 2. Mai 2023 eingereicht werden.

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