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1:3 beim Gastspiel in Köln

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2. Bundesligen: 1:3 beim Gastspiel in Köln

24.10.2022 • 2. Bundesligen Autor: BSV Ostbevern 1923 e.V. 405 Ansichten

Im dritten Jahr in der 2. Bundesliga gastierten die 1. Damen erstmals bei DSHS Snowtrex Köln. In einer attraktiven Partie unterlagen sie dem Favoriten mit 1:3 (19:25, 17:25, 25:16, 10:25).

1:3 beim Gastspiel in Köln - Foto:  Karl-Heinz Kock

Anna Dreckmann (hier im Angriff gegen Essen) setzte wieder wichtige Akzente für den BSV. (Foto: Karl-Heinz Kock)

Eine Niederlage, die dem BSV keine Bauchschmerzen bereitet. "Im Gegenteil", urteilt BSV-Coach Dominik Münch. "Wir nehmen mit, dass wir - wenn wie Satz 3 alles zusammenpasst - sogar ein Topteam der Liga richtig in Verlegenheit bringen können. Und im Bereich Aufschlag/Annahme waren wir Köln heute ebenbürtig, phasenweise sogar überlegen." Das Lob für diese Spielelemente bestätigte auch DSHS-Trainer Jimmy Czimek im Interview nach Spielende.

Entschieden wurde die Partie indes im Gegeneinander von Angriff und Block/Feldabwehr - und hier hatten die Hausherrinnen insgesamt deutlich die Oberhand. Der BSV biss sich ein ums andere Mal am großen und aufmerksamen Kölner Block oder an der gut gestaffelten Verteidigung der Domstädterinnen die Zähne aus, im Gegenzug hatte der Snowtrex-Angriff die besseren Lösungen: Für den BSV-Block gab es an diesem Abend nur selten Grund zu jubeln und die Ostbeverner Abwehr fuchste sich zwar zunehmend besser in die Partie und fightete leidenschaftlich, doch mehrheitlich - und in den langen, umkämpften Rallyes fast immer - hatte Köln das letzte Wort, wenn es darum ging, die Kugel auf den Boden zu bekommen.
230 Zuschauer in der Unisporthalle erlebten eine aufgrund der klaren Satzausgänge zwar nicht so spannende, nichtsdestotrotz aber sehenswerte Partie und honorierten die Leistung der Athletinnen mit toller Stimmung. Die Kompaktheit des Heimteams bekamen der BSV direkt zu Spielbeginn zu spüren. Köln setzte sich früh ab und führte bald mit 15:8. Zwar konnte der BSV die zweite Satzhälfte ausgeglichen gestalten, der Rückstand war jedoch zu hoch, um noch einmal aufschließend zu können. Im Zweiten konnte die Ostbeverner Mannschaft zunächst dort weitermachen, wo sie zum Ende von Durchgang 1 angekommen waren, und den Abschnitt bis Mitte des Satzes ausgeglichen gestalten. Dann aber riss der Faden und das Heimteam zog innerhalb von zwei Rotationen auf 14:21 davon.

Wie schon gegen Essen ließ sich der BSV vom 0:2-Satzrückstand jedoch nicht entmutigen und suchte weiter seine Chance. Und als er im Dritten durch couragierte Aktionen erstmals eine nennenswerte Führung inne hatte (6:3 und Auszeit Köln), schien dies den BSV-Turbo zu starten. Sabrina Roer servierte nach dem Timeout gleich noch ein weiteren Winner - einen von insgesamt sieben (!) in diesem Durchgang - und auch in den Ballwechseln konnte sich der BSV jetzt viel besser behaupten. Der Lohn war ein deutlicher Satzgewinn, wie er gegen ein Spitzenteam auch nicht alle Tage gelingt. Den Satzball verwandelte erneut die Kapitänin per Schnellangriff, nachdem sie zuvor durch guten Block einen Dankeball erarbeitet hatte.

Auch wenn das Kölner Spiel in Durchgang 3 einiges an Sicherheit eingebüßt hatte: Wie gefestigt und stabil das Team aus der Domstadt ist, bewies es im folgenden Abschnitt, als es in der Lage war, die Dominanz in der Partie direkt wieder zurückzuerobern. Über 4:1 und 9:4 stellten die Hausherrinnen auf 11:5. Der BSV versuchte alles, um dran zu bleiben, doch in dieser Phase hätte es mehr Fortune gebraucht, um im Spiel zu bleiben. Stattdessen gingen sämtliche knappen Kisten an Köln, unser Team konnte sich nicht mehr befreien und am Ende nur noch so gerade verhindern, dass der finale Abschnitt einstellig ausging.

Als MVP auf BSV-Seite zeichnete DSHS-Coach Jimmy Czimek BSV-Außenangreiferin Anna Dreckmann aus, die nach ihrer Hereinnahme im dritten Satz (wie schon gegen Essen) Stabilität und Entlastung gebracht hatte. BSV-Coach Dominik Münch entschied sich für eine der beiden (eigentlich drei, zählt man die einbeinig angreifende Diagonale Hannah Mörke mit) kaum zu stoppenden Mittelangreiferinnen Kölns, Franziska Kalde.

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