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Tonya Blickhäuser neue Libera für Köln

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2. Bundesligen: Tonya Blickhäuser neue Libera für Köln

08.10.2022 • 2. Bundesligen Autor: Dr. Knud Zabrocki, FC Junkersdorf 1946 e.V. 1863 Ansichten

Das spielfreie Wochenende wollen wir nutzen, um die weiteren Neuzugänge bei den Zweitligavolleyballerin von DSHS SnowTrex Köln vorzustellen.

Tonya Blickhäuser neue Libera für Köln - Foto:  Florian Zons

Das Trainerteam begrüßt Tonya Blickhäuser (Mitte) im Team von DSHS SnowTrex Köln (Foto: Florian Zons)

Den Anfang wollen wir mit Tonya Blickhäuser machen, die im Team die Liberarolle neben Sophie Peterhoff bekleiden wird.

Der Trainer der Kölnerinnen Dr. Jimmy Czimek, der den Neuzugang direkt mit dem minimalistischen Spitznamen "T" (engl. tee, /ti?/) versehen hat, hat Tonya Blickhäuser bei den 9. Offenen Kölner Hochschulmeisterschaften im Beachvolleyball entdeckt.

Der Entdeckung folgte dann eine Einladung zum Training, in dem der Neuzugang direkt zu überzeugen wusste. Neben der Trainingsleistung sieht der Trainer die Möglichkeit längerfristig mit der Libera zusammenarbeiten zu können, denn obwohl "T" schon ein paar Jahre in Köln ist, wird sie voraussichtlich länger in Köln bleiben.

"Ich hoffe, dass ich längerfristig mit ihr arbeite. Bei ihr gefällt mir, dass sie dazulernen will, motiviert und wissbegierig ist.", so Czimek über Blickhäuser.

Einen besonderen Dank richtet der Trainer an den TVA Hürth. Mit diesem Verein ist Blickhäuser in der vergangenen Saison in die Regionalliga aufgestiegen. Sie wurde vom TVA trotz Zusage für die Regionalliga freigegeben und so bietet sich für sie die Chance bei DSHS SnowTrex Köln in der 2. Bundesliga Nord zu spielen. Bei Hürth hat sie in der vergangenen Saison noch Annahme-Außen gespielt, auch wenn die Position als Libera für Blickhäuser keine unbekannte ist.

"Ich bin gespannt, wo die Reise mit ihr hingehen wird und freue mich sehr, dass wir sie in unserer Mannschaft als Puzzlestückchen mit dabeihaben", so der Kölner Trainer.

Interview mit der Spielerin

Im folgenden Interview haben wir dann auch Tonya befragt:

Wie fühlst Du Dich nach den ersten Trainingswochen/Spielen bei Deiner neuen Mannschaft?

TB: Ich fühle mich großartig! Ich bin sehr motiviert, alles Neue aufzunehmen und umzusetzen. Das ist momentan viel, sodass ich ab und zu etwas überfordert bin. Ist nun mal alles noch so aufregend und doch ein großer Sprung für mich.

Wo hast Du angefangen Volleyball zu spielen? Was waren Deine Zwischenstationen?

TB: Ich bin durch meine Eltern zum Volleyball gekommen. In Hamburg bin ich meinem Heimatverein VG WiWa lange treu geblieben. Von der Jugend wechselte ich früh in die Damen-Landesliga.

Zudem bin ich mit 11 Jahren für die Hamburger Landesauswahl gesichtet worden und hatte dann zeitweise sechsmal die Woche Training. Mit einem Doppelspielrecht habe ich dann sowohl bei VCO Hamburg als auch bei meinem Heimat-Verein bis zur Regional-Liga als Außenangriff gespielt. Während meiner Abizeit wechselte ich dann als Libera in der 3. Liga Nord und konnte dort schon etwas in diese Position reinschnuppern - Volleyball war schon immer ein sehr großer Teil meines Lebens.

Nach meinem Auslandsjahr bin ich dann zum Studium nach Köln gezogen und konnte nicht lange die Hände von Ball lassen. Somit bin ich zum TVA in die Oberliga gegangen.

Was machst Du beruflich/neben dem Sport?

TB: Ich studiere Englisch und Sport auf Lehramt.

Was sind Deine persönlichen sportlichen Ziele? Wo willst Du hin?

TB: Mit meiner Körpergröße bin ich schon stolz, was ich bereits erreicht habe. Aber geträumt habe ich natürlich immer von der Bundesliga. Das mit DSHS SnowTrex Köln ist ein unglaublicher Glücksfall für mich und ich möchte jetzt alles mitnehmen, um mich noch weiterzuentwickeln. Natürlich möchte ich mir auch Spielanteile erarbeiten und ein verlässlicher Teil dieser tollen Mannschaft sein.

Bei DSHS SnowTrex Köln wirst Du als Libera eingesetzt. Du hast letztes Jahr Annahme-Außen gespielt, vorher auch schon Libera. Was hat Dich zum Positionswechsel bewogen?

TB: Nun ja, ausgebildet von der Landesauswahl wurde ich als Außenangriff (ich glaube, die haben gedacht ich werde noch größer). Außerdem liebe ich das Geräusch, wenn der Ball einschlägt. Mir wird das oft nicht zugetraut. Aber Körpergröße spielt eben auch eine Rolle.

Der Grund für den Positionswechsel? Um ehrlich zu sein - mein Ehrgeiz, ich wollte schon immer so weit kommen bzw. "hoch" spielen wie es geht. Folglich wechselte ich als Libera in die 3. Liga in Hamburg: Mich der neuen Herausforderung stellen und mein Potential ausschöpfen. Ich habe sehr viel Spaß an Abwehr-Aktionen und kann meine Schnelligkeit ausnutzen.

Hast Du ein sportliches Vorbild?

TB: Mein sportliches Vorbild ist tatsächlich die Beachvolleyballerin und Olympiasiegerin Laura Ludwig . Meiner Meinung nach trifft sie einfach immer die richtigen Entscheidungen im Bezug darauf, welchen Ball sie zu welchem Zeitpunkt spielen sollte. Während meine Zeit in der Beachvolleyball-Landesauswahl durfte ich sogar mal mit ihr zusammenspielen.

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