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Im Schnelldurchgang zum ersten Sieg

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2. Bundesligen: Im Schnelldurchgang zum ersten Sieg

19.09.2022 • 2. Bundesligen Autor: Marius Böttcher, Lindower SV Grün-Weiß e.V. 132 Ansichten

Die Grün-Weißen besiegten vor 240 Zuschauern in der Granseer Dreifelderhalle den VV Humann Essen hochverdient, ungefährdet und in 66 Minuten mit 3:0 (25:22, 25:15, 25:16).

Im Schnelldurchgang zum ersten Sieg - Foto:  Marius Böttcher

MVP Felix Göbert in Aktion (Foto: Marius Böttcher)

Emotional war der Auftakt vor allem für den Rückkehrer Ole Schwerin, der auf der Zuspiel-Position anscheinend nichts verlernt hat und seine Mitspieler ein ums andere Mal mustergültig bediente. Auch Libero Martin Pomerenke, der nach längerer Verletzung noch immer nicht genug hat, fügte sich problemlos ins Gesamtkonstrukt ein. Einer, der an seine Leistungen aus der Vorsaison direkt anknüpfen konnte, ist Felix Göbert. Der 25-jährige Diagonalspieler, der im letzten Jahr die meisten MVP-Nominierungen der gesamten Liga erhielt und somit wichtigster Spieler der Nordstaffel war, holte sich bei der Ehrung nach Spielschluss die nächste Medaille ab. "Das freut mich natürlich, ich habe aber Ole, Pommi oder Niklas Rudolf mindestens genauso stark gesehen", erklärte der schlaggewaltige Göbert, der das Wolfsrudel in dieser Saison auch als Kapitän auf die Platte führt - und damit auf Eric Stadie folgt. Insgesamt habe der Zweitliga-Meister von 2015 und 2021 trotz der frühesten Saisonphase eine erwachsene Leistung gezeigt: "Wir haben uns gut vorbereitet, zuletzt auch einige Testspielgegner gehabt. Für den Auftakt, bei dem man oft nicht weiß, wo man steht, war das wirklich ordentlich."

Der Start in die Partie verlief etwas holprig, doch recht schnell kamen die Hausherren in Schwung. "Bis zur Mitte des ersten Satzes ist es eine ausgeglichene Angelegenheit. Danach erarbeiten wir uns das eine oder andere Break und holen so den Satz nach Hause", verriet SVLG-Trainer Peter Schwarz. Im zweiten Durchgang spielte der grün-weiße Sechser deutlich befreiter auf - und sicherte sich jenen auch in der Höh souverän. Anschließend warnte der Coach seine Schützlinge, dass der dritte Spielabschnitt der gefährlichste sein würde. "Weil du da erstmal mental da sein musst. Aber das haben die Jungs klasse gemacht", lobte Peter Schwarz, der einen äußersten konzentrierten Auftritt des SV Lindow-Gransee vor einer lautstarken Heimkulisse sah.

Auch der Kapitän freute sich über den erfolgreichen Start in die Saison. "Bemerkenswert ist, dass wir noch einige Optionen in der Hinterhand haben. Adrian Klooss hätte zum Beispiel sicher auch gut zugespielt", sagte Felix Göbert mit Blick auf den breiten Kader. Dass die Lindower Wölfe diesen in solch einer langen Saison brauchen, dürfte klar sein. "Nächste Woche in Kiel wird schon ein anderes Kaliber auf uns warten. Dort waren es immer enge und umkämpfte Duelle", weiß Felix Göbert, der dennoch kämpferisch betont: "Verstecken brauchen wir uns nicht, der Auftaktsieg war schon mal wichtig für das Selbstbewusstsein. Mit uns ist zu rechnen."

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