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VCW: Trotz 1:3-Niederlage "großes Kino"

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Bundesligen: VCW: Trotz 1:3-Niederlage "großes Kino"

07.03.2022 • Bundesligen Autor: Selina Göpper/Sabine Ursel, 1. VC Wiesbaden e.V. 2438 Ansichten

Am Ende stand zwar eine 1:3-Niederlage  gegen Allianz MTV Stuttgart  auf  dem imposanten Videowürfel mit vier je 25  m ²   großen Anzeigentafeln  - aber was der unterlegene VC  Wiesbaden   am Sonntag  in der Mannheimer SAP Arena vor 2.

VCW: Trotz 1:3-Niederlage "großes Kino" - Foto: Detlef Gottwald

Wie auch 2018 - Julia Osterloh im Einsatz des VCW (Foto: Detlef Gottwald)

34 Fans und  einer Vielzahl von Pressefotografen bot, war teilweise "großes Kino". 

VCW-Cheftrainer Benedikt Frank: " Wir haben  eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Trotz der hohen Belastung und der unglaublichen Qualität von Stuttgart haben wir das Allerbeste aus dem Spiel gemacht! Gegen ein solches Team in der für uns ungewohnten  beeindruckenden Halle  so lange zu bestehen, ist alles andere als selbstverständlich. Für uns war es ein tolles Event."

Mit  25:18   beendete der VCW   Satz eins  gegen den ungeschlagenen Ta be llenführer  aus  Stuttgart   in  der 1. Volleyball Bundesliga Frauen   - ein Einstieg nach Maß, der  wohl alle in der größten Multifunktionshalle Baden-Württembergs überrascht haben dürfte.  Die  Wiesbadenerinnen  wussten d ie  hoch favorisierten  Stuttgarterinnen  bereits früh mit starken Aufschlägen unter Druck zu setzen .  Beim   5:10  intervenierte  Stuttgarts  Cheftrainer Tore Aleksandersen bereits zum zweiten Mal mittels einer taktischen Auszeit .  Auch m ehrere Wechsel brachten keine maßgeblichen Impulse.  Der  VCW  ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich den   vielumjubelten  Satzgewinn .

Im zweiten Satz wendete sich das Blatt. Die Stuttgarterinnen  hatten die  Satzpause  genutzt  und  präsentierten sich fortan   kompakt   und  taktisch besser eingestellt.  Nach  eine r   deutlichen Form steigerung   verwies man die  den VCW  in  die  Schranken.  N ach 21 Minuten  stand ein  kompromissloses 25:13 für  den MTV   zu Buche. 

Auch im dritten Satz gewannen die Schwäbinnen früh  die  Oberhand.  Eine Reihe attraktiver und l ang umkämpfte r  Ballwechsel endeten zu g unsten des Teams von Tore Aleksandersen. Insbesondere in der Block-Feldverteidigung zeigte Stuttgart seine Qualität und wusste mit geschickten Gegenangriffen zu punkten.  Ergebnis:  25:16 für  den MTV . 

In Satz  vier  konnte  das Team von Benedikt Frank wieder neue Kräfte mobilisieren.  Beim Spielstand von 11:9 hatte n   sich die Wiesbadenerinnen   sehr  zur Freude der mitgereisten 120 Fans eine  knappe  Führung erarbeitet. In der Feldverteidigung hielt  man den wuchtigen Angriffen der Stuttgarterinnen  -   zumeist  durch Krystal Rivers  (Diagonal) und  T?ara   Ceasar   (Außenangriff)  vorgetragen -  nun besser Stand . Der VCW war auf gutem Weg, den  ungeschlagenen Tabellenführer in  den  Tie b reak zu zwingen. Bis zum 20:20 lieferten sich  beide Mannschaften  ein  hochklassiges Duell auf Augenhöhe.  In der  Crunch-Time  schwanden  dann aber  auf VCW-Seite Konzentration und Power - man musste  der hohen Belastung  der vergangenen Tage Tribut zollen.  Die Angriffe der Wiesbadenerinnen scheiterten  nun  am starken Stuttgarter Block . Der  MTV  konnte die nahende  Sensation  mit dem  25:20 verhinder n.

Als MVP wurden  VCW-Kapitänin  Laura Künzler ( Außenangriff;  17 Punkte) und  T?ara   Ceasar  (18 Punkte) ausgezeichnet.  Auch Lena Große Scharmann (Diagonal )  hatte  auf Wiesbadener Seite  viele gute Momente  wie schon im Freitagsspiel gegen den SC Potsdam (3:0) in heimischer Halle  am Platz der Deutschen Einheit.

" W ir haben  am Sonntag die unverhoffte Möglichkeit genutzt,  uns  gut in der SAP Arena einem großen Publikum außerhalb Hessens zu präsentieren und boten damit den Zuschauern des DVV-Pokalfinales der Männer ein spannendes und hochklassigen Vorprogramm ", so VCW-Geschäftsführer Christopher Fetting.  An diesem Tag war ursprünglich das DVV-Pokalfinale  der Frauen  zwischen Stuttgart und dem Dresdner SC  terminiert , das aber coronabedingt ausfallen musste. Der VCW reiste kur z entschlossen nach Mannheim und holte hier  die vor einigen Wochen verschobene Partie gegen Stuttgart  nach. 

 

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