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2. Bundesligen: USC mit Licht und Schatten

15.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: USC Braunschweig e.V. 777 Ansichten

Am vergangenen Wochenende empfingen die Volleyballer des USC Braunschweig den Kieler TV sowie den VCO Berlin zum Doppelheimspieltag.

USC mit Licht und Schatten - Foto: Marleen Albers

Das Team des USC trat an diesem Wochenende auf und neben dem Feld als eine Einheit auf (Foto: Marleen Albers)

Im Vorfeld der Partien wurden zwei Personen aus der Braunschweiger Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet. Da der Rest des Teams jedoch negativ getestet wurde, wurden die beiden Partien planungsmäßig ausgetragen. Die Mannschaft um Kapitän Börge Albers entschloss sich jedoch, um weitere mögliche Infektionen im Team zu vermeiden, beide Partien mit Masken zu absolvieren. Neben diesem Handicap mussten die Braunschweiger auf den beruflich verhinderten Johannes Gottschal sowie auf den verletzten Antti Poikela verzichten. Daraus ergab sich, dass Trainer Poikela nur noch 9 Spieler zur Verfügung hatte, von denen Außenangreifer Benedict Voth ebenfalls angeschlagen in das Spiel ging.

Die Vorzeichen für die beiden Spiele standen folglich nicht sehr gut. Dennoch starteten die Braunschweiger furios in das erste Spiel des Wochenendes. Mit 25:17 konnte der erste Satz gegen den Kieler TV gewonnen werden. Auch in den beiden folgenden Sätzen konnten die Braunschweiger mit den Adlern aus Kiel mithalten. Leider beide Male mit dem besseren Ende für die Gäste aus dem Norden (24:26 und 22:25). Im vierten Satz ließ dann die Kraft der Löwenstädter nach. Zudem kam, dass nun auch Benedict Voth nicht mehr einsatzfähig war. Folglich wurde der Satz deutlich mit 18:25 verloren. Lichtblick des Abends war neben Zuspieler und Eigengewächs Julius von Henninges, der sein erstes Spiel in der zweiten Volleyball-Bundesliga durchspielte, Routinier Stefan Spieweg, der trotz seiner Knieprobleme von der Libero-Position auf die Diagonalposition wechselte und prompt MVP wurde. Auf Seiten der Kieler wurde Jenne Hinrichsen zum wertvollsten Spieler gewählt.

Der 1:3-Niederlage gegen Kiel folgte nicht einmal 24 Stunden später das Spiel gegen den VCO Berlin. Im Vorfeld des Spieles wurden alle verbleibenden Spieler des USC Braunschweig negativ getesten, sodass man die Antrittsstärke für das Spiel erreichte. Unterstützt wurden die USCler dabei von drei Spielern aus der zweiten Mannschaft, die erstmals "Zweitligaluft" schnuppern durften. Wieder traten die Braunschweiger mit Masken an und konnten den ersten Satz deutlich für sich entscheiden (25:13). Auch im zweiten Satz ließen die Löwenstädter den Berlinern wenig Raum zu atmen und gewannen den Satz mit 25:14. Im dritten Satz mussten dann die Spieler des USC dem langen Wochenende und dem kleinen Kader Tribut zollen. Berlin agierte nun etwas routinierter und konnte sich sogar zwischenzeitlich einen Satzball erkämpfen. Dieser wurde jedoch durch einen eindrucksvollen Block von Zuspieler Julius von Henninges vereitelt, sodass das Braunschweiger Eigengewächs mit einem Ass zum Spielgewinn aufschlagen konnte. Neben von Henninges konnten die Braunschweiger gegen Berlin vor allem über die Außenpositionen überzeugen. Zudem gestaltete die Annahmeformation um Tim Fröhlich, Marvin Koch und Linus Engelmann die ersten Ballkontakte so souverän, dass der Berliner Block in den meisten Momenten wenig Chancen hatte.

Zum MVP des Sonntagsspiels wurde Linus Engelmann gewählt. Auf Seiten der Berliner wurde Jannes Wiesner ausgezeichnet.

 

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