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"Adler" im Schnelldurchgang

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2. Bundesligen: "Adler" im Schnelldurchgang

07.02.2022 • 2. Bundesligen Autor: Moerser SC Pressestelle, Moerser SC 1985 e.V. 459 Ansichten

Der USC Braunschweig hatte im ENNI Sportpark nicht viel zu bestellen: nach einer guten Stunde behauptet der Moerser SC mit einem schnellen, glatten Sieg die Tabellenspitze.

"Adler" im Schnelldurchgang - Foto: Moerser SC Pressestelle

Tim Ihde überrascht die Braunschweiger Mitte (Foto: Moerser SC Pressestelle)

Furioser Start mit Orthmann-Aufschlaghammer und -Hinterfeldangriff - 3-1 für das MSC Team, das dann aber über 6-6 einen Mini-Rückstand bei 7-8 hinnehmen muss. Muntere Braunschweiger finden immer wieder eine Antwort - auch weil beim MSC mehrere Aufschläge nicht ins Ziel kommen. Dann aber bröckelt das Braunschweiger Spiel: Maximilian Kersting setzt sich furios in der Mitte durch, zwei direkte Braunschweiger Fehler und Auszeit bei 13-9 für Moers. Braunschweigs Fehler bleiben, Moers zunehmend sicherer, hält den 4-Punkte-Vorsprung und kommt nach einer Mega-Rallye mit Angriffswucht von Marvin Prolingheuer zum 21-16. In der Zwanzigerphase Braunschweig noch mit drei Fehlern (ins Aus und zweimal der Aufschlag) - Felix Orthmann noch einmal mit Hinterfeldangriff.

Alles im Griff

Im 2. Satz bringt das erste Drittel einen 4-Punkte-Vorsprung. Auch im 2. Drittel die Fehlerquote bei Braunschweig weiter zu hoch. Rieskamp´s Aufgebot hat es leicht: der Moerser Außenangriff zuverlässig, die deutliche Führung bleibt erhalten. Im letzten Drittel wieder Braunschweig ins Aus, Aufschlag weg; Prolingheuer bei 21-15 durch den Braunschweiger Block. Bei 23-16 kommt Jan Breburda  für Maximilian Kersting.

Schnell den Sack zugemacht

Das Braunschweiger Muster bleibt auch im 3. Durchgang erhalten: ins Aus, ins Netz ... und dann auch noch ein Netzroller-Aufschlag von Moerser Seite: 3-0 Führung für das MSC-Team, welches mit einem Monsterblock von Breburda/Prolingheuer für das 4-1 sorgt und noch einmal die Braunschweiger Annahme lähmt: 5-1 und Auszeit Braunschweig. Der MSC kann sein Niveau halten, vergrößert den Vorsprung. Auf Moerser Seite nun Mateusz Maciejewicz, Chris Carter und Luca Wagner in der Partie. Wagner setzt den Schlusspunkt.

Trainer Rieskamp konnte sich über die gelungene Start-Ziel Operation seiner Mannschaft freuen, die nur im ersten Satz zunächst kleine Anlaufschwierigkeiten hatte. Ansonsten aber alles gut: Annahme bis auf wenige Fehler gut genug für Marcin Kapusniak ... um die Angriffsvariationen der "Adler" durchzusetzen.

Stimmen:

Trainer Hendrik Rieskamp: "Ich bin sehr zufrieden. Das, was wir uns vorgenommen hatten ist auch entsprechend durchgesetzt worden. Zum Anfang taten wir uns bei den Aufschlägen etwas schwer, dann konnten wir aber den entsprechenden Druck erzeugen und die Braunschweiger Mitte aus dem Verkehr ziehen. Wir hatten Braunschweig gut gescoutet - alle unsere Elemente haben heute gestimmt."

Coach Börger Albers in Vertretung für Trainer Antti Poikela: "Uns hat ein wenig wehgetan dass wir unseren Spielertrainer nicht dabei haben konnten. So mussten wir umstellen, hatten in der Mitte überhaupt keine Optionen. Wir haben es über außen versucht, haben aber nicht die Feuerkraft der Moerser, die übrigens eine schöne Breite im Kader haben. Richtig weh haben uns auch die Defizite im Bereich Aufschlag getan, wir konnten nur ganz selten Druck erzeugen - unsere Fehlerquote war viel zu hoch."

 

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