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"Volleyball World Beach Pro Tour" ersetzt die "FIVB World Tour"

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Beach: "Volleyball World Beach Pro Tour" ersetzt die "FIVB World Tour"

14.11.2021 • Beach Autor: DVV 1268 Ansichten

Ab 2022 soll die neue "Volleyball World Beach Pro Tour" die FIVB World Tour ersetzen. Statt bisher fünf Kategorien nach Sternen gibt es dann nur noch drei Ebenen. Die Top-Ebene "Elite16" wird eine geschlossene Veranstaltung der besten 16 Teams. Volleyball World ist eine neue Partnerschaft zwischen der FIVB und dem Investor CVC Capital Partners, mit dem Ziel, Wachstum, Innovation und Investitionen in Volleyball weltweit voranzutreiben.

"Volleyball World Beach Pro Tour" ersetzt die "FIVB World Tour" - Foto: FiVB

Foto: FiVB

FIVB Beach Pro Tour

Der Start der weltweiten Tour ist bereits für 2022 geplant und bringt einige große Veränderungen mit. So soll die aktuelle Unterteilung der Turniere in 5 Kategorien (Sterne) komplett abgeschafft werden und die besten Athleten nur noch auf drei Ebenen antreten: Elite16, Challenger und Futures.

Level Teams pro Geschlecht Format Dauer Spiele
Elite16 16 4 pools, single elimination 4 Tage 64
Challenge 24 (32 Qual.) 6 pools, single elimination 4-5 Tage 80
Futures 16 (16 Qual.) 4 pools, single elimination 4-5 Tage 56
The Finals 10
Elite16

Elite16 wird das höchste Level der Tour sein. Für das viertägige Event gibt es keine Qualifikation, die große Neuerung zur alten World Tour. Hier treten immer die 16 punktbesten Teams der Welt bei Männern und Frauen an (15 Teams über die Weltrangliste + 1 Wildcard). Gespielt wird in vier Pools mit jeweils vier Teams, Jeder-gegen-Jeden, gefolgt von einer Single-Elimination - ähnlich dem Spielmodus bei den Olympischen Spielen. Zudem sollen mindestens 150.000 US-Dollar Preisgeld pro Geschlecht ausgeschüttet werden (30.000 Gewinner, 20.000 Zweiter). 15 Turniere pro Jahr sind angedacht. Mit TV-Produktion auf höchstem Niveau über die gesamte Veranstaltung hinweg und einer festivalwürdigen Fan-Area soll der Sport in einem Gesamt-Event präsentiert werden.

Challenger

Im Challenger-Level treten 24 Teams pro Geschlecht gegeneinander an. Die Turniere werden in dem modifizierten Pool-Format ausgetragen, zuvor findet eine Qualifikation mit bis zu 32 Teams statt. Bei den Challenger-Events können Ranglistenpunkte gesammelt werden, die als Zubringer zur Elite16 dienen. Darüber hinaus wird ein Preisgeld von Minimum 150.000 US-Dollar verteilt (Platz 1 10.000$, Platz 2 8.000$). Die Challenger-Turniere sind mit den 3- und 4-Sterne-Events der bisherigen World Tour vergleichbar. Auch hier sind 15 Turniere im Jahr geplant, der 1.Platz soll mit 380 Weltranglistenpunkten belohnt werden, genauso viel, wie Platz 5 des Elite-Turniers.

Futures
Die dritte Ebene bilden die Futures. Sie sollen Zubringer zum Challenger-Level sein und laut Volleyball World den Städten ermöglichen, den Sport in ihren Ländern zu entwickeln und die Stärke ihrer Jugendmannschaften weiter auszubauen. Bei den Futures, die einem 1- bis 2-Sterne-Event ähneln, treten 16 Teams pro Geschlecht an, die um Punkte und 5.000 US-Dollar Preisgeld (pro Geschlecht) kämpfen. 200 Weltranglistenpunkte soll es für Platz 1 geben.

The Finals
Beendet wird jede Saison mit einem großen Abschlussevent - den Finals. Dieses letzte Event erinnert an die World Tour Finals, die Karla Borger und Julia Sude 2021 grandios gewinnen konnten. Bei den Finals treten die zehn punktbesten Teams der gesamten Saison gegeneinander an.

Im neuen World Tour System soll es keine Country Quota mehr geben und damit keine Länderbeschränkungen auf den Turnieren. Ab 2024 ist geplant das Preisgeld weiter zu erhöhen.

 

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