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Ausgeglichenheit als Erfolgsfaktor

DVV: Ausgeglichenheit als Erfolgsfaktor

29.08.2019 • DVV • Autor: DVV 275 Ansichten

Christian Dünnes war der Glücksbringer der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft in der Vorrunde. Der Sportdirektor Volleyball des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) verfolgte die Spiele vor Ort in der Halle. Im Interview spricht der 35-Jährige über den Gruppensieg und ein junges Team, das bei der EM begeistert. Herr Dünnes, wie lautet Ihr Fazit nach der Gruppenphase, die ja mit dem Gruppensieg gekrönt wurde?

"Ich war im Januar bei der Auslosung in Istanbul dabei und danach waren wir alle eigentlich zufrieden. Weil die Gruppe anspruchsvoll war, mit Russland ein echter Topfavoriten dabei war, aber die anderen Teams für uns machbar waren. Da war dann auch schon der zweite Platz angepeilt worden. Jetzt hatten wir gegen die Gegner ein bisschen Probleme, gegen Spanien haben wir einen Satz abgegeben, auch gegen die Slowakei war es ein sehr enges Spiel. Trotzdem haben wir das souverän gemacht. Gegen Russland ist das dann sicherlich nochmal gekrönt worden. Im Sommer habe ich im Gespräch mit Felix (Koslowski, Bundestrainer, Anmerkung der Redaktion) gesagt, dass es auch mal Zeit wird für das Team, über das gut spielen hinauszukommen und auch mal den Sack zuzumachen. Und genau das haben wir sehr gut gegen Russland gemacht. Da waren wir nicht unbedingt stärker, haben aber die entscheidenden Bälle gemacht."

Wie bewerten Sie den Kader, der jetzt bei der EM spielt und relativ jung ist?

"Wir sind relativ jung, das ist richtig, aber das ist an sich keine Schwäche, weil die Spielerinnen zum Großteil schon über viel Erfahrung mitbringen. Louisa Lippmann und Jennifer Geerties sind noch relativ jung, haben aber schon Jahre lang auf diesem Niveau gespielt. Jede Mannschaft braucht diese Leute im Team, denn mit einer ganz jungen und unerfahrenen Mannschaft wird es schwer werden, auf dem Niveau, mitzuhalten. Wir haben mit Camilla Weitzel eine ganz junge und relativ unerfahrene Spielerin im Team, aber solange man eine oder zwei auf dem Feld hat, ist das alles kein Problem. Sie haben ja genug Ankerpunkte drumherum. Ich hatte vor dem Start ein wenig Sorge, da wir mit einer anderen Mannschaft die EM spielen, als noch bei der Volleyball Nations League. Trotzdem haben wir das sehr gut gemacht, da die Mannschaft sehr ausgeglichen ist. In fast jedem Spiel waren alle Angriffspunkte gleichmäßig verteilt, es gibt nicht die eine Spielerin, auf die es ankommt. Beide Außenangreiferinnen spielen eine sehr gute EM. Und auch Camilla Weitzel macht das herausragend, ohne große Erfahrung auf diesem Niveau, zeigt sie, dass sie locker mithalten kann."

Camilla Weitzel ist der Shootingstar. War es geplant, sie so früh in der A-Nationalmannschaft einzusetzen?

"Die Mädels haben ein bisschen das Problem, dass sie sehr früh sehr gut sind. Da ist die Versuchung von Trainern immer groß. Bei Camilla sind wir sehr behutsam vorgegangen, sie hat in der Junioren-Nationalmannschaft auch schon mal ein Jahr komplett Pause gemacht, da es am Rande von zu viel war. Sie ist auch in Dresden gut und vorsichtig aufgebaut worden. Jetzt merkt man ihr aber auch an, dass sie hier hingehört und es auch keine Belastung für sie ist. Als Sportdirektor muss man da aufpassen, dass man nicht kurzfristigen Versuchungen unterliegt, sondern im Sinne der Athletin auch an den langfristigen Aufbau denkt."

Wie viel Austausch hat man als Sportdirektor mit dem Bundestrainer übers Jahr gesehen?

"Es gibt nur eine Phase, wo er schwer zu erreichen ist, dass ist meist in den Playoffs oder vor wichtigen Events, wie beispielsweise dem Pokalfinale. Sonst haben wir einen regelmäßigen und guten Austausch, wenn es um wichtige Themen der Nationalmannschaft geht."

Wie ist die Zielsetzung für die die K.o-Runde der EM?

"Was wir jetzt erreicht haben, ist sehr positiv. Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet. Das ist dann aber auch schon alles. Ab jetzt gibt es K.o.-Spiele, da reicht ein schlechtes Spiel, ein guter Gegner, und dann ist es am Ende nicht allzu viel wert gewesen. Trotzdem wird dieser erste Teil etwas Wert sein. Bisher sind wir super zufrieden, aber bisher ist es nur eine gute Ausgangsposition. Wir werden jetzt von Spiel zu Spiel denken, auch wenn das eine Plattitüde ist, trifft es genau zu, denn das nächste ist das wichtigste und auch das entscheidende Spiel."

Hinweis: Spielort und Uhrzeit des Achtelfinals am Sonntag stehen am Freitagmorgen (30. August) fest. Gegner ist Slowenien.

 

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