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TV Rottenburg bekommt 1.Bundesliga Wildcard

Bundesligen: TV Rottenburg bekommt 1.Bundesliga Wildcard

26.04.2019 • Bundesligen • Autor: Natascha Schmidt 1159 Ansichten

Der TV Rottenburg galt bereits als einer der Absteiger, da das Team lediglich den 11. Platz in der Hauptrunde erreichte und somit den Gang in die 2. Liga hätte antreten müssen. Aufgrund des Dilemmas im Oberhaus des Volleyballs darf das Team dennoch in der 1. Bundesliga verweilen. Wenn man von dem "Dilemma" spricht, wissen viele Fans und selbst Spieler, dass es sich um den Aufstieg von der 2. in die 1. Bundesliga handelt, der von vielen Meisterschaftsteams nicht wahrgenommen wird.

TV Rottenburg bekommt 1.Bundesliga Wildcard - Foto: pixabay

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Dies liegt vor allem daran, dass die finanziellen Mittel im Volleyball nicht zu vergleichen sind mit anderen Sportarten, in denen ein Einzug in das Oberhaus oftmals mehr Einnahmen verspricht.

12 statt 14 Teams in der 1. Bundesliga


Ein Verbleib des TV Rottenburg in der VBL wurde erst durch einen Antrag möglich. Die Volleyball-Bundesliga (VBL) sprach dem Verein einen Platz zu, da lediglich einer der vier Meisterteams aus der 2. Liga den Aufstieg wahrnimmt. Mit dem Männerteam der Heitec Volleys Eltmann, wird die VBL auch in der nächsten Saison wieder nur 12 Teams aufweisen.

Der CV Mitteldeutschland, der bereits zum dritten Mal in Folge der Männer-Nordgruppe wurde, verzichtet erneut auf den Aufstieg in das Oberhaus des deutschen Volleyballs. Auch Frauenteams sind von diesem Dilemma betroffen, sodass derzeit nur 11 Teams in der 1. Frauen Volleyball Bundesliga teilnehmen. Sowohl die Mannschaften der Skurios Volleys Borken und VC Printus Offenburg verzichten auf den Aufstieg, nachdem sie die Meisterschaft gewonnen hatten.

Den Südmeister Offenburg trifft es dabei wahrscheinlich am härtesten. Trotz der Meisterschaft verschlägt es das Team in der kommenden Saison in die 3. Liga, da schlicht und ergreifend die finanziellen Mittel fehlen.

VBL-Präsident Ewers im Interview


Im Jahr 2014 wurde der „Masterplan“ der VBL verabschiedet. Daraus entstand ein Maßnahmenkatalog, der die 1. Bundesliga professioneller werden lassen sollte. Aber auch die 2. Liga sollte nicht zu kurz kommen, sodass die Kluft zwischen den beiden Ligen dünner werden sollte.

Man nahm andere Sportarten ins Visier und wollte die Volleyball-Bundesliga so attraktiv machen, wie es im Handball, Fußball, Eishockey und Basketball bereits vorgemacht wurde. Für die Entwicklung der 2. Liga sagte VBL-Präsident Ewers in einem Interview, dass die „Hauptamtlichkeit der Schlüssel sei“.
Trotz dieses Vorhabens, dominiert in der 2. Liga weiterhin das Ehrenamt. Die Idee, eine hauptamtliche Stelle in jedem Verein zu etablieren, wurde bereits 2014 von den Zweitligaclubs abgeschmettert.

In den vergangenen Jahren ist seitdem im Bezug auf dieses Thema nicht viel passiert. So verfügen gerade einmal ein Drittel der Teams aus Liga 2 eine hauptamtliche Stelle. Ewers erklärte sich diese Entwicklung so: „Einige machen es sich in dieser Hinsicht zu einfach. Andere Ligen sind uns da weit voraus“.

Baustelle zweite Liga


VBL-Geschäftsführer Klaus Peter Jung gab zuletzt von sich, dass die Zweite Liga immer noch eine riesige Baustelle für den Volleyballsport in Deutschland sei und das das Thema Hauptamtlichkeit die Achillesferse darstelle. Nach Jahren des Nichtstuns hat die VBL nun eine Strategieagentur mit ins Boot geholt, die einen deutlichen Veränderungsprozess anstoßen soll.
„Das Niveau muss angehoben werden, mit Vereinen, die dazu bereit seien“ sagte Jung in einem weiteren Interview. Es muss weiterhin „Überzeugungsarbeit“ geleistet werden, sodass der Aufstieg in das Oberhaus des deutschen Volleyballs ein Reiz sei. Viele der Zweitligaclubs bestreiten eine Saison mit einem Etat von gerade einmal 50.000 Euro und wollen aus diesem Grund gar nicht erst in die 1. Bundesliga aufsteigen.

In Liga 1 hingegen sieht dies deutlich anders aus. Generell ist die Aufmerksamkeit in der ersten Liga deutlich höher, sodass Fans sogar Sportwetten auf die Vereine platzieren können. Wer hieran Interesse besitzt, kann sich einen Einblick auf Sportwettenbonus.de verschaffen.

Der TV Rottenburg erfüllt seit 13 Jahren die Auflagen für die 1. Bundesliga und investiert viel in seine hauptamtliche Infrastruktur, auch wenn dies sich natürlich auf den Etat des Teams auswirkt. TVR-Geschäftsführer Phillip Vollmer ist dabei ein Verfechter des sportlichen Wettbewerbs und betrachtet den Verbleib im Oberhaus als Ausnahme.

„Wir mussten diese Chance nach dem Trainerwechsel für einen Neuanfang nutzen“, sagte Vollmer im Interview. Auch aufgrund der zahlreichen Zuschauer von 1.827 Fans. Aus diesem Grund ist der Verbleib des TVR ein Zeichen in die richtige Richtung! Immerhin ist der TVR die Nummer zwei im Zuschauerranking hinter Ligakrösus Berlin Recycling Volleys.

 

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