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Ein Insulaner für den Außenangriff

Bundesligen: Ein Insulaner für den Außenangriff

27.06.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 380 Ansichten

Samuel Tuia heißt der dritte Außen-Annahme-Spieler der Berlin Recycling Volleys für die Spielzeit 18/19. Mit dem 31-jährigen Franzosen holen sich die Hauptstädter nicht nur internationale Klasse, sondern auch reichlich Erfahrung in den Volleyballtempel. Der Landsmann des neuen BR Volleys Trainers Cedric Enard erhält beim Deutschen Meister einen Zweijahresvertrag.

Samuel Tuia stammt aus einer Hauptstadt und spielt zukünftig für eine – der kleine, aber feine Unterschied: Sein Heimatort Mata-Utu inmitten des südlichen Pazifiks hat gerade einmal 1000 Einwohner, die Metropole Berlin mittlerweile 3,5 Millionen. Geboren auf Wallis und Fortuna, einem französischen Überseegebiet, ist Tuia ein echter Volleyballexot. Mit 16 Jahren entdeckten die Talentscouts seines Heimatlandes das Juwel in der Weite des pazifischen Ozeans. Der Schritt zur Sportschule nach Bordeaux war für Tuia „ein Segen“, wie er selbst sagt. Seine Begabung und Athletik ermöglichten dem 1,95 Meter großen Außenangreifer ein Leben als professioneller Volleyballspieler. Als solcher führte ihn sein Weg von der renommierten Talentschmiede Montpellier über sein Debüt für die "Équipe de France" 2008 bis hin zum Vize-Europameistertitel 2009.

Auch wenn er aus einem der kleinsten Länder der Welt stammt, ist Samuel Tuia das Großstadtleben jedoch schon gewohnt: „Zuletzt spielte ich vier Jahre lang in Istanbul. Dort ist wohl noch mehr Trubel als in Berlin.“ In der Türkei war Tuia für die Vereine Galatasaray, Besiktas und BBSK aktiv. Mit letzterem wurde er zuletzt Meisterschaftsdritter. Weitere Auslandsstationen des 31-Jährigen waren Belchatow und Olsztyn (in Polen) sowie Kemerovo (Russland), wo der Franzose gemeinsam mit Björn Andrae auflief.

Samuel Tuia ist also ein gestandener und erfahrener Profi, der dem Berliner Spiel vor allem eins geben soll: Stabilität. BR Volleys Manager Kaweh Niroomand hält große Stücke auf den Neuzugang: „Er hat bereits für Topclubs in ganz Europa gespielt und gehört zur sehr erfolgreichen Generation seiner Nationalmannschaft. Mit Robert Kromm haben wir auf der Außen-Annahme-Position eine wichtige Konstante verloren. Er kann diese Lücke schließen.“ Auch der neue Cheftrainer Cedric Enard sprach sich für eine Verpflichtung von Tuia aus und beschreibt seinen Landsmann als „100 Prozent verlässlich“ und „großen Teamplayer“.

Niroomand sieht den Außenangriff der BR Volleys für die kommende Saison damit sehr gut aufgestellt: „Wir sind auf der Position top besetzt. Moritz Reichert hat in der Volleyball Nations League stark gespielt, Egor Bogachev wird sich weiterentwickeln und Samuel uns Sicherheit geben. Ein Mann mit seiner Erfahrung und diesen Annahmequalitäten wird auch Egor in eine verbesserte Position bringen. Ich kann mir die beiden gut gemeinsam auf dem Court vorstellen.“ Dazu deuten die Zeichen auch beim Australier Adam White auf einen Verbleib in der Hauptstadt.

Für Samuel Tuia, der in der französischen Nationalmannschaft mittlerweile der jüngeren Garde den Vortritt lässt, heißt es nun noch einmal Energie für die Herausforderungen mit den BR Volleys zu tanken. Nachdem er gestern in der Praxis von Teamarzt PD Dr. Oliver Miltner eine erste Testserie erfolgreich absolvierte, ging es direkt zurück in die Sonne Frankreichs. Zurück nach Berlin kommen Tuia und seine Familie dann wieder pünktlich zum Start der Saisonvorbereitung: „Ich freue mich schon, ab August mit meiner Frau und unserem 3-jährigen Sohn die Stadt, den Verein und natürlich die Fans kennenzulernen.“

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