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Eieiei – Oster-Niederlage in Niederbayern

Bundesligen: Eieiei – Oster-Niederlage in Niederbayern

01.04.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 486 Ansichten

Da haben sich die United Volleys ein schönes Ei ins Osternest gelegt: Im dritten Erstligajahr müssen sie im Playoff-Viertelfinale zum ersten Mal über drei Spiele gehen. Nach dem Sieg am Mittwoch in der Fraport Arena gab es am Samstag eine deutliche 0:3 (20:25, 26:28, 21:25)-Auswärtsniederlage gegen den TSV Herrsching. Die Bayern, die wiederum nicht in ihrer angestammten, aber zu niedrigen Nikolaushalle antreten durften, präsentierten sich vor 1.000 Zuschauern am Ausweichspielort Vilsbiburg deutlich aggressiver und konsequenter als im Hinspiel. „Wir haben sehr viel Energie reingehängt, aber es ist uns heute nicht gelungen, dem Druck standzuhalten, das muss man so sagen“, konstatierte Chefcoach Michael Warm.

Eieiei – Oster-Niederlage in Niederbayern - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Comeback- und Kämpferqualitäten sind bei Patrick Steuerwald und seinen United Volleys im entscheidenden Playoff-Spiel gefragt (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Zwei Satzbälle in Durchgang zwei

In punkto Einsatz konnte man seinen „jungen Wilden“ tatsächlich kaum etwas vorwerfen. Zumal sie mit einer ordentlichen Hypothek ins Match gegangen waren. Von Herrsching „am Anfang ziemlich überfahren“ – so Warm – taten sich vor allem die Angreifer gegen den kompakten Bayernblock und die starke Abwehr um TSV-Libero Ferdinand Tille schwer. Vor allem der Australier Lincoln Williams fand, wie schon in der ersten Begegnung, nicht ins Spiel. Anders als noch vor drei Tagen stand dem Trainerteam allerdings keine echte Wechselaltarnative zur Verfügung. Der zweite Diagonale Issei Otake, der in Frankfurt eine überzeugende Partie abgeliefert hatte, musste wegen einer vertraglich vereinbarten Verpflichtung bei seinem japanischen Club in die Heimat reisen. So konnte Warm am Ende von Satz eins zunächst nur Youngster Lorenz Karlitzek ins kalte Playoff-Wasser werfen.

Da war der Durchgang allerdings praktisch schon gelaufen, nachdem der ältere Karlitzek-Bruder Moritz die Chance zum 21:22-Anschluss verpasst und einen Angriffsball neben die Seitenlinie gesetzt hatte. Angeführt von einem clever agierenden Kapitän Sebastian Schwarz hatten die Uniteds zuvor einen zwischenzeitlichen Fünf-Punkte-Rückstand beinahe aufgeholt. Im zweiten Satz schickte Michael Warm dann frühzeitig den gelernten Außen Adrian Aciobanitei für Williams auf die ungewohnte Diagonalposition. „Ein richtiges System aufzubauen, ist da natürlich schwierig“, war sich der Trainer bewusst. Dennoch waren die United Volleys jetzt an ihren Gegnern dran. Tobias Krick, der bei seinen Schnellangriffen von Herrsching streng bewacht wurde, erblockte das 20:19, kurz darauf hatten die Gäste bei 24:23 den ersten von zwei Satzbällen.

Mit Fan-Unterstützung zur dritten Meisterschafts-Medaille

Dem TSV gelang es jedoch mit engagierten Abwehraktionen, den Vorteil zu seinen Gunsten zu drehen. Als dann Moritz Karlitzek am Netz nicht durchkam, hieß es 0:2 aus United-Sicht. Einen solchen Rückstand hatten Schwarz & Co. bereits im Hauptrunden-Auswärtsspiel aufholen und noch in einen Sieg verwandeln können. Diesmal ging es direkt ohne Zehn-Minuten-Pause weiter, dennoch schienen die Uniteds mit einem 3:0-Start erneut das Ruder herumreißen zu wollen. Auch vom 8:8-Ausgleich ließen sie sich nicht schocken, stellten durch zwei Karlitzek-Asse auf 15:12. In der Annahme jedoch bekam man die starken Herrschinger Aufschläger nie wirklich in den Griff. Ein Lob ins Aus – einer von zu vielen Eigenfehlern der Hessen – bescherte dem Heimteam das 23:20 und damit die Vorentscheidung. „Im zweiten und dritten Satz waren wir leider nicht kaltschnäuzig genug, unsere vorhandenen Chancen zu nutzen“, bedauerte Michael Warm.

Das müssen die United Volleys jetzt am 8. April um 16 Uhr unbedingt nachholen, wollen sie sich nicht vorzeitig aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft verabschieden. Während Herrsching nach dem geglückten „Osterwunder“ sicherlich auch für das anstehende Entscheidungsmatch Morgenluft wittern dürfte, können sie wieder auf den Heimvorteil in der Frankfurter Fraport Arena bauen. Mit einem Sieg würden sie sich zum dritten Mal hintereinander nach dem Erstliga-Aufstieg 2015 eine DM-Medaille sichern. Dafür will das ganze Rhein-Main-Team bis zum letzten Ballwechsel kämpfen und setzt dabei zur familienfreundlichen Zeit am Sonntagnachmittag auf die Unterstützung der Sport- und Volleyballfans aus der Region. „Dann reißen wir das Ding gemeinsam“, wünscht sich „Bassi“ Schwarz. Der Online-Ticketverkauf für das zusätzliche Heimspiel startet kurzfristig auf www.unitedvolleys.de.

 

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