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Nichts zu holen im Schwabenland: VCW unterliegt in Stuttgart

Bundesligen: Nichts zu holen im Schwabenland: VCW unterliegt in Stuttgart

11.02.2018 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 327 Ansichten

Der VC Wiesbaden hat seine Partie in der Volleyball Bundesliga gegen Allianz MTV Stuttgart deutlich mit 0:3 verloren (19:25, 11:25, 18:25). Die Schwaben wurden wie erwartet ihrer Favoritenrolle gerecht und ließen den Gästen aus Hessen keine Chance. Stuttgart hat mit dem Sieg die Tabellenführung übernommen und seine Ambitionen auf die Deutsche Meisterschaft unterstrichen.

Nichts zu holen im Schwabenland: VCW unterliegt in Stuttgart - Foto: Detlef Gottwald

MVP beim Auswärtsspiel in Stuttgart: Kimberly Drewniok (Foto: Detlef Gottwald)

VCW-Chef-Coach Dirk Groß blieb nach dem Spiel nur noch, der Stärke des Gegners Respekt zu zollen: „Stuttgart heute verdient gewonnen“, fiel das Fazit des Diplom-Trainers aus.

1.850 Zuschauer in der Scharrena sahen eine recht einseitige Partie. Während der VC Wiesbaden zu Beginn des Spiels gut mithielt, wurde er insbesondere im zweiten Satz von Stuttgart regelrecht überrollt. Auch wenn die Hessinnen weniger Annahmefehler produzierten als noch am vergangenen Mittwoch gegen Potsdam, so fehlte es dennoch mitunter an Genauigkeit, um den Hausherrinnen ernsthaft gefährlich werden zu können. „Ich denke, dass wir uns schon gesteigert haben. Phasenweise haben wir auch gut gespielt, aber das konnten wir nicht lange halten. Es bleibt weiter Luft nach oben“, sah Dirk Groß positive Ansätze bei seinem Team.

Durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Konkurrenz aus Aachen büßte der VCW seinen vierten Tabellenplatz ein und rangiert nun an fünfter Stelle. Da Verfolger Vilsbiburg ebenfalls erfolgreich punktete, ist nun ein Vierkampf um den so wichtigen vierten Playoff-Platz entbrannt.

Die Hessinnen bestreiten als nächstes ein Doppel-Heimspieltags-Wochenende: Am Samstag, dem 17. Februar, sind zunächst die Roten Raben Vilsbiburg (19 Uhr) zu Gast, bevor am Sonntag, den 18. Februar, VCO Berlin (16:30 Uhr) in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit aufschlägt.

Ausführlicher Spielbericht

Der VCW begann mit folgender Starting-Six: Sina Fuchs und Dora Grozer im Außenangriff, Selma Hetmann und Simona Kóšová im Mittelblock, Kimberly Drewniok auf der Diagonalposition, Irina Kemmsies im Zuspiel und Lisa Stock als Libera.

Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams kamen zu ihren Punkten. Den VCW zeichnete vor allem eine souveräne Blockarbeit aus. Mit 8:7 aus Stuttgarter Sicht ging es in die erste technische Auszeit. In der Folge trat jedoch zum Vorschein, dass die Hessinnen in der Annahme noch nicht wieder zur alten Sicherheit zurück gefunden haben. Die Stuttgarter machten sich diesen Umstand zu Nutze und zogen auf vier Punkte davon. Doch der VCW kämpfte und kam durchaus zu sehenswerten Angriffen. Am Ende fehlte es jedoch zwischenzeitlich an der notwendigen Präzision, um den Meisterschaftsfavoriten aus Stuttgart im ersten Durchgang ernsthaft zu gefährden.

Im zweiten Durchgang blieben die Mittelblockerinnen Deborah van Daelen und Molly McCage auf Seiten der Gastgeberinnen zunächst tonangebend. Es dauerte bis zur Mitte des Satzes, bis die Wiesbadenerinnen einmal drei Punkte am Stück erzielen und somit einen Stuttgarter Vorsprung beinahe ganz ausgleichen konnten. Zur zweiten technischen Auszeit lagen die Gäste jedoch wieder mit 10:16 zurück. VCW-Coach Groß reagierte und brachte Karolina Bednářová für Dora Grozer und nahm danach eine Teamauszeit. Der Vorsprung der Schwaben betrug mittlerweile jedoch acht Zähler – zu viel um den Durchgang aus Sicht des VCW noch zu einem positiven Ende zu bringen. Schließlich wuchs der Abstand auf deutliche 14 Punkte an (11:25).

Groß schickte darauf hin frische Kräfte aufs Feld: Tanja Großer und Tanja Sredić kamen in die Partie. Doch einmal auf dem Gaspedal ließ Stuttgart nichts mehr anbrennen. Ruckzuck gingen die Gastgeberinnen in Führung und lagen zur zweiten technischen Auszeit quasi schon uneinholbar in Front (10:16). Auch wenn Wiesbaden kurz vor Spielende nochmal zu einer kleinen Aufholjagd ansetzte, schlussendlich mussten auch die gut 40 mitgereisten VCW-Anhänger erkennen, dass für ihr Team im Schwabenland an diesem Samstagabend nichts zu holen war.

 

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