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„Williams hat was in der Birne“

Bundesligen: „Williams hat was in der Birne“

29.01.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 551 Ansichten

Michal Warm fand nach dem 3:1 (25:20, 25:22, 18:25, 25:20) gegen die SWD Powervolleys Düren wieder einmal die seinem Nachnamen entsprechenden Worte für seine United Volleys. Einen „kompakten Auftritt“ des gesamten Teams hatte der Cheftrainer Sonntagnachmittag in der Fraport Arena gesehen. Stammkräfte wie Einwechselspieler hätten gleichermaßen ihren Teil zum Erfolg im möglicherweise vorentscheidenden „Duell um Platz drei“ beigetragen.

„Williams hat was in der Birne“ - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Einen aber hob er besonders hervor: den mit der stattlichen Ausbeute von 23 Punkten zum „Sports&Travel MVP“ gewählten Australier Lincoln Williams. „Wir haben in den vergangenen Wochen im Training einige neue Angriffsvarianten einstudiert. Das hat er heute super umgesetzt“, so der Coach.

Schrecksekunde bei Bauer-Verletzung

Dem Lob für den 24-jährigen Diagonalspieler konnte sich Manager Henning Wegter nur anschließen. „Genau wegen dieser Qualitäten haben wir uns im Sommer entschieden, ihn zu verpflichten. Der Junge hat eben nicht nur einen brachialen Bums im linken Arm, sondern auch richtig was in der Birne.“ Mit 71 Prozent Erfolgsquote war Williams auch für die gut 2.100 Zuschauer in der Halle sichtbar der „wertvollste Spieler“. Zwar war er ungewohnter Weise nicht ein einziges Mal mit seinem gefürchteten „Sledgehammer“ im Aufschlag erfolgreich, schaffte dafür aber gleich drei Blockpunkte. Was die Hammerangaben anging, sprangen freilich gleich mehrere seiner Kollegen in die Bresche. Hatten sie beim verlorenen Hinspiel in Düren noch selbst reihenweise die Bälle um die Ohren bekommen, schlugen sie nun erbarmungslos zurück.

Gleich sieben Asse führten zum Gewinn des ersten Satzes, wobei der junge Adrian Aciobanitei mit drei Servicewinnern schon zu diesem Zeitpunkt die Nase vorn hatte. Durchgang zwei begann dann mit einer Schrecksekunde. Beim Stand von 8:10 knickte Mittelblock-Routinier Lukas Bauer beim gescheiterten Versuch, einen Powervolleys-Angriff zu stoppen, unglücklich um und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld getragen werden. Eine endgültige Einschätzung zur Schwere der Verletzung, die sofort vor Ort versorgt wurde, wird erst am Montag nach der Diagnostik im Klinikum Frankfurt-Höchst möglich sein. Der für Bauer eingewechselte Georg Escher fügte sich allerdings glänzend ein und konnte wichtige Punkte zur 2:0-Satzführung beisteuern. Selbst die Zehn-Minuten-Pause schien den Rhythmus der Uniteds an diesem Tag nicht stören zu können. Schnell lagen sie wieder mit zwei bis drei Zählern in Front.

Jetzt vor der „härtesten Auswärtsserie der Saison“

„Dann haben wir uns aber ein paar Unkonzentriertheiten geleistet. Und das wird von einer Mannschaft, die so diszipliniert ihr System herunterspielt wie Düren, natürlich sofort bestraft“, analysierte Michael Warm. Nach 16:15 zur zweiten Technischen Auszeit hieß es nach einer Aufschlagserie des Letten Edvarts Buivids plötzlich 16:20. Auch der vorher immer wieder erfolgreiche United-Youngster Tobias Krick wurde bei seinen Schnellangriffsversuchen in der Mitte nun von seinem Nationalmannschaftskollegen Michael Andrei und Tim Broshog , seinerseits langjähriger DVV-Auswahlspieler, streng bewacht und konnte sich kaum noch durchsetzen. Mit ihrer starken Schlussphase tankten die Powervolleys somit ordentlich Selbstvertrauen für den weiteren Spielverlauf. Den Schneid galt es ihnen erst einmal abzukaufen, und so war Satz vier bis zum 7:7 ein offener Schlagabtausch.

Dann legte erneut Aciobanitei mit gefährlichen Angaben vor. Beim Block zum 12:8 stand der Australier Williams wie der Ayers Rock im Weg, vielmehr hing in der Luft. „Wenn die mich anschlagen wollen, sollen sie doch“, schien er zu denken und ließ den Ball staubtrocken ins Dürener Feld prallen. Als „Graf Attackula“ Aciobanitei sein viertes Ass zum 24:18 servierte, war die Sache entschieden. Moritz Karlitzek blieb es vorbehalten, den Matchball zum 25:20 in den Drei-Meter-Raum zu donnern. Mit dem Sieg liegen die United Volleys nun fünf Punkte vor Düren, vielleicht schon eine Vorentscheidung im Kampf um den für die Playoffs so wichtigen Tabellenplatz drei. Punktgleich stehen sie derzeit sogar auf Rang zwei vor Meister Berlin, allerdings mit einem mehr absolvierten Spiel. „Das war ganz wichtig vor der härtesten Auswärtsserie der Saison, die uns jetzt in Herrsching, Friedrichshafen und in der Hauptstadt erwartet“, betonte der Cheftrainer.

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